Archiv für Dezember 2011

Wie die Gröbenzeller Spange funktionieren soll

Merkur:
Etwa auf Höhe von Emmering verlassen Fern-, Regional- und Güterzüge die Gleise der S 4, die damit ausschließlich der S-Bahn zur Verfügung stehen. Die Züge fahren über eine neue Strecke via Olching und Gröbenzell bis zur Bahnlinie Augsburg-München und von dort aus zum Hauptbahnhof. Der viergleisige Ausbau der S 4 bis Eichenau wäre unnötig.

Hauptbahnhof München: Bahn droht Klage

Merkur:
München – Heftiger Streit um die neuen Pläne für den Hauptbahnhof: Die Stadt kritisiert den abgespeckten Entwurf der Bahn. Und das Architekturbüro, das die ersten Pläne erstellte, schließt einen Rechtsstreit nicht aus.

Chefplaner von Stuttgart 21 Hany Azer gibt Job auf

swr.de: Der Chefplaner von Stuttgart 21, Hany Azer, gibt überraschend die Leitung des umstrittenen Bahnvorhabens ab. Zuletzt sei es Azer nur unter Personenschutz möglich gewesen zu arbeiten, teilte die Bahn in Berlin am Montag mit.

Stuttgarter Zeitung:
Stuttgart 21 Projektleiter Hany Azer Der Vollstrecker

stuttgart-21-kartell.org
Hany Azer ist ein ägyptischer Bauingenieur. Zum 1. April 2008 übernahm er die Gesamtleitung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Zuvor hatte er diese Position bei der Bahn-Tochter DB ProjektBau GmbH, Regionalbereich Ost, inne. Bekannt wurde er als Projektleiter des Berliner Hauptbahnhofs. Unter Azers Bauleitung vergaß man in Berlin behindertengerechte Aufzüge. Diese mussten erst nachträglich in den Berliner Hauptbahnhof integriert werden. In seiner Funktion als Projektleiter von Stuttgart 21 untersteht er direkt dem Vorstand der Deutschen Bahn AG.

Wikipedia:
Hany Azer (* 1949 in Kairo) ist ein deutscher Bauingenieur mit ägyptischer Herkunft. Zum 1. April 2008 übernahm er die Gesamtleitung der Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen–Ulm[1] [2]. Zuvor hatte er diese Position bei der Bahn-Tochter DB ProjektBau GmbH, Regionalbereich Ost, inne. Bekannt wurde er als Projektleiter des Berliner Hauptbahnhofs. In seiner Funktion als Projektleiter von Stuttgart 21 untersteht er direkt dem Vorstand der Deutschen Bahn AG[3].

Münchens neuer Hauptbahnhof Funktional statt futuristisch

SZ-Online: Plötzlich soll alles ganz schnell gehen: Die Bahn verabschiedet sich vom spektakulären Entwurf für den neuen Hauptbahnhof und stellt am Mittwoch im Stadtrat ein wirtschaftlicheres Modell vor.

Im jahrelangen Hickhack um Abbruch und Neubau des Hauptbahnhofs zeichnet sich eine Lösung ab – wenn wohl auch keine spektakuläre. Die Deutsche Bahn hat dem futuristischen Glaspalast des Büros Auer + Weber + Assoziierte endgültig eine Absage erteilt, will aber trotzdem Ende 2017 ein nagelneues Empfangsgebäude am Bahnhofplatz stehen haben.

Gröbenzell und Olching gegen neues Gleis ´´Für uns wäre das eine riesige Belastung„

SZ-Online: Die Bürgermeister von Gröbenzell und Olching lehnen eine Bahnspange von Eichenau nach Gröbenzell strikt ab. „Wir bekämen ein gigantisches dreistöckiges Brückenbauwerk mitten in Gröbenzell“, sagte Dieter Rubenbauer (CSU). Sein Olchinger Amtskollege Andreas Magg (SPD) bezeichnete die Idee, die zwei Münchner entwickelt haben, als „völlig utopisch“ und „auf keinen Fall diskussionswürdig“. Magg stört, dass eine solche Umgehung des Engpasses bei Pasing über Olchinger Flur verlaufen würde.

Bahn-Problem: Jetzt spricht der Konzern

nnsalzach24.de: Bischofswiesen – Ende April hat Bischofswiesens Bürgermeister Toni Altkofer gegenüber BGLand24 einig Probleme mit der Deutschen Bahn offengelegt. Jetzt spricht der Konzern:

Bahnstrecke Landshut – Plattling: Bayern hat es in der Hand

Pressemitteilung vom 02.05.2011

Die Bahnstrecke Landshut – Plattling ist ein alt bekanntes Nadelöhr zwischen München und Passau. Reisende kennen das Ärgernis aus eigener Erfahrung. Immer wieder muss ein Zug auf der eingleisigen Strecke anhalten, um den Gegenverkehr abzuwarten. Verspätungen sind die Regel, nicht die Ausnahme.

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FDP-Sportpolitikerin zum Olympia-Bürgerentscheid am Sonntag

Vor dem Olympia-Bürgerentscheid am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen
FDP-Sportpolitikerin SANDT:
„Olympische und Paralympische Spiele 2018 – eine einmalige Chance für Garmisch“

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-Bahn-Stammstrecke – was treibt die CSU da?

Gemeinsame Presseerklärung der SPD-Stadtratsfraktion und der SPD München
S-Bahn-Stammstrecke – was treibt die CSU da?

Drohendes Fiasko oder nur das übliche “Pleiten, Pech und Pannen”?

Bahnposse: Müngstener Brücke bleibt gesperrt

faz: 04. Mai 2011 Seit mehr als fünf Monaten ist Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke gesperrt – Ende nicht absehbar. Mehrfach musste die Bahn die angekündigte Wiedereröffnung der Müngstener Brücke im Bergischen Land verschieben. Der jüngste Grund ist besonders ungewöhnlich: Die Bahn hat die Passagiere vergessen.

Wahlniederlage: Rüttgers fällt als Bahn-Lobbyist durch

Handelsblatt:

Stuttgart 21: Bahn hat Probleme mit Grundwasser

Stuttgarter Zeitung: Stuttgart – Die Deutsche Bahn AG hat für ihr Projekt Stuttgart 21 erstmals Probleme beim Grundwasser eingeräumt. Um den Tiefbahnhof im Trockenen bauen zu können, muss Grundwasser abgepumpt werden. Ein Teil davon wird über Sickerbrunnen wieder ins Erdreich geleitet, der Rest fließt in den Neckar. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel im Bereich von bis zu 200 Metern um die Baugrube ab, womit sich der Druck auf das darunter liegende Mineralwasser verringern kann.

„Die Bodenschichten sind teils durchlässiger, als wir angenommen haben“, räumte ein Vertreter der DB Projektbau auf Nachfrage vor dem Bezirksbeirat Mitte ein. In neuen Modellrechnungen seien daher „erhöhte Wassermengen simuliert worden“. Ob es diese Wassermengen „wirklich gibt ist unklar“, so der Bahn-Vetreter. Wenn in den Baugruben mehr Wasser als angenommen anfalle, „wird es abgepumpt“, so der Mitarbeiter gegenüber unserer Zeitung.

S-Bahn-System München: Plan B ist schon da!

„Alternativlos“ war das „Unwort 2010″. Schön, dass – entgegen den wiederkehrenden Äußerungen von
Minister Zeil und OB Ude – der 2. S-Bahntunnel für München NICHT alternativlos ist.

Der Münchner CSU-Stadtrat Georg Kronawitter (59) hat seit geraumer Zeit eine immer besser
ausgearbeitete Alternativen im politschen Marschgepäck. Er hat nämlich durch gründliche Analyse
festgestellt, dass ein echter Zusatzbedarf nur im S-Bahn-System nur „Links der Isar“ besteht.

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Zweiter S-Bahn-Tunnel Ude droht mit Aufstand der Fahrgäste

Süddeutsche.de: Streit um den zweiten S-Bahn-Tunnel: Verkehrsminister Ramsauer stellt das Projekt in Frage – und empört damit zahlreiche Kommunalpolitiker. Die Grünen fordern indes das Ende des Projekts.

Stammstrecke: Ramsauer verursacht Riesen-Wirbel

Merkur: München – Ohne Olympia 2018 kein schneller Bau des zweiten S-Bahn-Stammstreckentunnels: Mit dieser Aussage hat Verkehrsminister Peter Ramsauer eine heftige Debatte ausgelöst. Dabei ist an der Erklärung gar nichts Neues.

Pasinger Bürgerversammlung mit Themen vorwiegend zu Nahverkehr und Verkehrssicherheit

Wochenanzeiger-München: Die Schülerin Sonja Lachenmeyer beispielsweise setzte sich vehement für die U-Bahn-Verlängerung ein und belegte mit einer Schülerarbeit den ökologischen und ökonomischen Wert im Gegensatz zur zweiten Stammstrecke. „Die zweite Stammstrecke ist viel kostspieliger und bindet die Stadtbezirke kaum effektiv zusammen, als der U-Bahn-Ringschluss.“ Der Pasinger Walter Demmel ging sogar noch weiter und forderte gleich den Freihamer Anschluss.

Ramsauer: zweites S-Bahn-Tunnel Ohne Olympia kein Tunnel

SZ: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hält einen raschen Bau der zweiten Stammstrecke nur für möglich, wenn München den Zuschlag für Olympia 2018 bekommt – sonst reicht das Geld nicht.

DB bestellt dieselelektrische Traxx-Loks bei Bombardier

railomotive.com:

Die Deutsche Bahn ist immer für eine Überraschung gut und hat nun mit Bombardier einen Rahmenabrufvertrag über die Lieferung von bis zu 200 Dieselstreckenlokomotiven für den Personen- und Güterverkehr bis zum Jahr 2020 unterzeichnet. Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf bis zu 600 Millionen Euro. Die Dieselstreckenlokomotiven sind aufgrund ihrer technischen Spezifikation so ausgelegt, dass sie sowohl bei DB Regio im Personenregionalverkehr als auch bei DB Schenker Rail im europaweiten Schienengüterverkehr einsetzbar sind. 

Bayerns längste Baustelle vor dem Abschluss

Merkur;:

Gernlinden – Die Bahnstrecke München-Augsburg war eine Endlosbaustelle. Jetzt steht sie nach 13 Jahren Bauzeit vor der Vollendung. Ein Baustellenbesuch.

Ausbau der S 4 nur bis Eichenau denkbar

Merkur-Online:

Fürstenfeldbruck – Ein viergleisiger Ausbau der S4 bis Eichenau würde um die 370 Millionen Euro kosten. Mehr als Vorplanungen gibt es noch nicht.

Weichenstörung: Verwirrte Fahrgäste in Gauting

Merkur-Online:

Gauting – Passagiere, die am Mittwoch von Gauting mit der S-Bahn in Richtung München wollten, bekamen am Bahnsteig lange Gesichter: Die Züge schwenkten vor ihnen auf das Regionalzug-Gleis – hielten aber nicht an.

Oberleitungsschaden: Chaos auf allen S-Bahn-Linien

Merkur-Online:

München – Wegen eines Oberleitungsschadens kam es am Mittwochabend stundenlang zu erheblichen Beeinträchtigungen und Verspätungen im gesamten S-Bahnnetz. Erst gegen 22 Uhr normalisierte sich das Chaos langsam.

Rosenheim: Veolia löst DB Regio ab

OVB-Online:

Im Dezember 2013 beginnt in der Region ein neues Bahnzeitalter. Erstmals wird nicht mehr die DB Regio den Personennahverkehr auf der Schiene zwischen München, Salzburg und Kufstein betreiben. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat nach einer Ausschreibung den Zuschlag an die Veolia Verkehr GmbH vergeben (siehe auch Bericht Seite 1). „Das Bahnangebot im E-Netz Rosenheim wird schneller, attraktiver und moderner“, erklärte dazu gestern Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil.

Kampf ums Bahn-Netz: Wehrt sich DB Regio?

innsalzach24.de:

Rosenheim – Gibt die DB Regio den Kampf um den Rosenheimer Schienen-Nahverkehr doch nicht auf? Die Veolia, die kürzlich den Zuschlag erhalten hat, rechnet damit.

Paartalbahn: Ein paar Wünsche bleiben doch noch offen

Donaukurier:

Schrobenhausen (SOB) Ein Jahr ist es her, seit die Züge des privaten Unternehmens der Bayerischen Regiobahn (BRB) die der Deutsche Bahn (DB) auf der Strecke der Paartalbahn abgelöst haben. Sowohl der neue Betreiber als auch Schrobenhausens Bürgermeister Karlheinz Stephan oder Manfred Binzer vom Fahrgastverband Pro Bahn ziehen nach den ersten zwölf Monaten eine positive Bilanz. Trotzdem bleiben noch ein paar Wünsche offen.

BOB legt Infrastrukturkonzept vor

Merkur-Online:

Landkreis – Neue Haltepunkte, höhere Geschwindigkeiten und ein Halbstunden-Takt nach München – die Bayerische Oberlandbahn hat ein Konzept für die Zukunft erstellt. Ob es sich umsetzen lässt, ist aber ungewiss.

Marienloch-Prozess: Kläger drohen mit „München 22“

Abendzeitung:

Auftakt im Prozess zur zweiten Stammstrecke. Ein Befürworter höhnt: Toll, wenn es laut wird – da gehen die Leute umso mehr in die Geschäfte

tz-online:

München – Der Prozess um den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke hat begonnen. Im tz-Schlagabtausch gibt es alle Pros zum Contras zum 2-Milliarden-Euro-Projekt.

Meinung:

Münchner- Medien und die frohe Botschaft von der S- Bahn

 


Wer in München etwas erreichen möchte, muss die Abendzeitung hinter sich wissen. So orakelte niemand geringerer als Uli Hoeneß. Hoeneß und sein FC Bayern spürten damals den rauen Gegenwind der Münchner Medien, in der Diskussion Stadionneubau oder Umbau des Olympiastadions.

Während die tz und der Münchner Merkur im Umland als oberste Informationspostille gelten, regiert in München der Verlag von Abend- und Süddeutscher Zeitung.

Dies schlägt sich nun auf die Diskussion 2. S- Bahn- Stammtunnel pro oder contra nieder. Während sich im Verlagshaus von Merkur und tz langsam Ernüchterung breit macht, weil Nord, Ost und West kaum vom neuen S- Bahn- Tunnel profitieren, gieren SZ und AZ nach der Milliardenröhre.

Spötter behaupten, Udes Hauspostillen in der Stadt, müssten gut Wetter machen. Andere wiederum bringen die Berichterstattung mit etwaigen Anzeiger der Bahn AG in Verbindung.

 

Müssen nun alle S- Bahn- Fahrer aus dem Speckgürtel- Umland in die City oder wollen das die Geschäftsleute?

Bringt die zweite Röhre wirklich eine Entlastung im Notfall oder nicht?

Wie wichtig ist das ÖPNV- Angebot im Umland im Gegensatz zur schnurgeraden Power- Linie unter der Münchner City?

Tz und AZ, als die beiden Boulevardblätter, spiegeln hier pro und contra.

Da selbst das contra der tz meist noch oberflächlich und kaum Bahn- Propaganda hinterfragend wirkt, kann noch nicht einmal die goldene Mittel als der Weisheit letzter Schluss angesehen werden.

Im Umland, Richtung Fürstenfeldbruck und Markt Schwaben werden die Skeptiker jedoch mehr. Ohne den Ausbau an den Außenästen, wird hier der 2. Tunnel nur wenig ändern. Das hat sich herumgesprochen. Nur nicht bis in die Münchner Büros der Abendzeitung..

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