Baden-Württemberg

Regionalstadtbahn Neckar-Alb: Tübinger Votum gegen Innenstadtbahn bringt Palmer in Not

Tübinger Bürgerentscheid gegen Innenstadtbahn bringt Palmer in Not, SZ, 27.9.21: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-tuebingen-tuebinger-votum-gegen-innenstadtbahn-bringt-palmer-in-not-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210927-99-380698

Deutschlandtakt auf der Strecke Buchloe-Memmingen-Hergatz: Funktioniert das überhaupt?

Ich habe mir die Arbeit gemacht, aus der Netzgrafik Bayern, Deutschlandtakt, 3. Gutachterentwurf vom 29.6.2020 ( assets.ctfassets.net/scbs508bajse/4a1CIJy0z0LBDymEcyVjuK/3896e797066dbe7631381c9e2b70f491/Netzgrafik_3._Entwurf_Bayern.pdf) einen grafischen Fahrplan für die eingleisige Strecke zwischen Buchloe und Hergatz zu erarbeiten. Es zeigt sich, dass das Strecke bis aufs äusserste ausgereizt wird. Ich werde sämtliche Personenzüge Hergatz – Memmingen – Buchloe unter die Lupe nehmen. 1. Ich starte mit dem FV24, der Lindau-Reutin um 13:10 Richtung München verlässt. Er kreuzt in Kisslegg den E13.a München-Memmingen-Lindau, der deshalb in Kisslegg zwischen 13:32 und 13:38 Aufenthalt hat. Um 14:00 kreuzt der FV24 den FV24 der Gegenrichtung am Bahnhof Memmingen. Am Bahnhof Türkheim kreuzt der FV24 den N77 Augsburg – Buchloe – Memmingen, der deshalb zwischen 14:15 und 14:20 Aufenthalt hat. 3 Kreuzungen innerhalb von weniger als 1h. 2. Als nächstes schaue ich mir den E13.b von Memmingen ab 14:11 nach München an. Er kreuzt um 14:30 in Mindelheim den N77 Augsburg – Buchloe – Memmingen und zwischen 14:36 und 14:42 in Türkheim den E13.a München – Memmingen – Lindau. 2 Kreuzungen innerhalb von 12 Minuten. 3. Als nächstes schaue ich mir den E13.a Lindau – Memmingen – München an. Er verlässt Hergatz um 14:00, und kreuzt in Kisslegg zwischen 14:18 und 14:28 den FV24 München-Zürich. In Leutkirch um 14:35 kreuzt er den E113 Memmingen-Lindau, der deshalb 5 Minuten Aufenthalt hat. Um 15:00 kreuzen sich die beiden E13.a in Memmingen und in Türkheim um 15:19 kreuzt er den E13.b München-Memmingen (der deshalb 4 Minuten Aufenthalt hat).4 Kreuzungen innerhalb von 1h. Ich denk, das ist schon recht störungsanfällig. 4. Als nächstes nehme ich der N77 Memmingen-Buchloe-Augsburg unter die Lupe. Er verlässt Memmingen um 15:08, kreuzt in Mindelheim um 15:30 den E13.b München-Memmingen und in Türkheim zwischen 15:39 und 15:45 den FV26 München-Zürich. Zwei Kreuzung innerhalb von 15 Minuten. 5. Schliesslich verlässt um 15:00 der E113 aus Lindau Hergatz in Richtung Buchloe. Der kreuzt zwischen 15:23 und 15:28 in Leutkirch den E13.a München – Memmingen – Lindau. Der Fahrplan ist äussert knapp gestrickt, die Kreuzungen sind mit Aufenthaltszeiten von bis zu 10 Minuten verbunden. Das macht den Nahverkehr von den Fahrzeiten her nicht sehr attraktiv Zwei Stunden später wiederholt sich alles. Aufgrund der Fahrplan-Symmetrie eines Taktfahrplans sind die Kreuzungen in der Gegenrichtung analog (Abfahrtszeit in einer Richtung + Ankunftszeit in der anderen Richtung ergeben ca. 60).

Der von der Schweiz angestrebte Stundentakt des Eurocitys zwischen Zürich und München (siehe www.bav.admin.ch/dam/bav/de/dokumente/themen/fabi-step/angebotskonzept-as2035-normalspur-03-2020.pdf.download.pdf/20200330-STEP%202030-Angebotskonzept%20AS%202035%20Normalspurbahnen.pdf, S. 44) ist somit eine Illussion, solange nicht wenigstens längere 2-gleisige Begnungsabschnitte finanziert und gebaut werden.

Hier noch der link zum grafischen Fahrplan: www.railblog.info/wp-content/uploads/2021/09/Grafischer-Fahrplan-Buchloe-Hergatz-Deutschlandtakt-Zielfahrplan-Entwurf-3.pdf

Details 2-gleisiger Ausbau Horb-Neckershausen

Aus Ausschreibungsunterlagen aus dem Bieterportal der Deutschen Bahn vom 9.5.2021: bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/eva/supplierportal/portal/subproject/b8822481-8e5b-4410-991b-bd6690d1bc0d/details

Südbahn-Elektrifizierung ist auf der Zielgeraden

Südbahn-Elektrifizierung ist auf der Zielgeraden
Schwäbische, 3.4.21: www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-ravensburg/ravensburg_artikel,-suedbahn-elektrifizierung-ist-auf-der-zielgeraden-_arid,11347911.html

13 Jahre Bauzeit für Gäubahn – höhere Kosten – Stuttgarter Zeitung Mobil

Stuttgarter Zeitung, 17.3.21: 13 Jahre Bauzeit für Gäubahn – höhere Kosten – Stuttgarter Zeitung Mobil
www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.alternative-zur-stuttgart-21-planung-13-jahre-bauzeit-fuer-gaeubahn-hoehere-kosten.1afdd8cd-79cb-408e-a62a-d2c967e643e8.html

Verstärkung für die Gäubahn: Mit KISS-Doppelstockzügen in die Schweiz

PM der DB vom 25.1.21: www.deutschebahn.com/pr-stuttgart-de/aktuell/presseinformationen/013-pm_verstaerkung_Gaeubahn_kiss_doppelstockzuegen_schweiz-5861516

Hochrheinbahn bis Ende 2025 elektrisch: Dritter Schienengipfel zur Hochrheinbahn: Baden-Württemberg.de

Dritter Schienengipfel zur Hochrheinbahn: Baden-Württemberg.de, 1.2.21
www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/dritter-schienengipfel-zur-hochrheinbahn/

WG: Treffen zu EuRB SOÖ-am 29. Juli in der Michelbeuernstube um 18.00 Uhr

Sehr geehrte, liebe Unterstützer einer Regionalstadtahn Salzburg – Bayern – Oberösterreich!

Während der Gemeinderat Salzburgs vor 2 Tagen erfreulicherweise weitere 3 Millionen Euro für die Planungen über die Station Mirabell hinaus beschlossen hat, geben 2 Meldungen der letzten Zeit in den Medien Anlass zur Sorge:
1. SN vom 11. Mai: Regionalstadtbahn: Die unterirdische Trasse wird konkret:
„Wenn das Projekt das Rückgrat für die Verkehrspolitik der nächsten Generation sein soll, muss es ein möglichst großes Fahrgastpotenzial ansprechen“
2. Austausch der Fernheizungsrohre in der Alpenstraße

Zu 1.: Mit welcher Trasse ist dies am ehesten möglich?
Die neue Trasse „Variante Innenstadt direkt“ hat nicht nur 1 Haltestelle weniger, sondern sie würde unter dem Rudolfskai im Tunnel am Schul- und Universitätsbezirk Inneres Nonntal vorbeifahren. Wer von Ostermiething oder Lengau kommt, wird vielleicht entweder so früh wie möglich in den Obus umsteigen, als die Lokalbahn so weit wie zielnahe zu benutzen, oder die Bahn vielleicht gar nicht nutzen?
Dies widerspricht der Angabe, dass ein möglichst großes Fahrgastpotenzial angesprochen werden soll. Denn mit dieser neuen Variante ist die linke Altstadt schlechter angebunden und die Riedenburg außen vor als dies mit der Trasse Herbrich – Schaffer der Fall wäre. Ein Umsteigen in jene Obuslinien, die die Salzach auf der Staatsbrücke queren und nicht in Richtung Nord-Süd mehrere Stadtteile verbinden, wird nur mit einem längeren Fussweg über die Station Mozartsteg möglich sein, oder man trennt diese Linien und läßt sie alle eine Schleife um die Haltestelle Mozartsteg fahren. Das würde aber umgekehrt ein vermehrtes Umsteigen auch von einer in eine andere Obuslinie nach sich ziehen, während man derzeit durchfahren kann!.
Ebenso sollte bei der Trassenwahl berücksichtigt werden, welche Vor- und Nachteile eine Führung der Bahn ohne Nutzung des Mönchsberg- und Festungsberggesteines, das „bergmännisch einfacher zu durchfahren“ ist, zusammen mit der Grundwassersituation haben würde?

Zu 2.:
Sowohl die Salzburg-AG, als auch DI Knittel hüllen sich bisher in Schweigen, wo die EuRB in der Alpenstraße verlaufen soll, mittig oder am Rand? Letzteres ist aus unserer Laiensicht salzachseitig die bessere Variante. Deshalb sollte die geplante Trasse mit der Rohrneuverlegung koordiniert werden, um so weit möglich Kosten zu sparen. Eine entsprechende Anfrage, ob die Trasse schon festgelegt sei, wurde aber bisher von den 2 angefragten Seiten ausweichend beantwortet.

Wir glauben deshalb, dass es wieder Zeit ist, dass sich die Verkehrs-NGOs zusammensetzen, um Ihre Überlegungen auszutauschen und die der Fahrgäste zu artikulieren, damit so ein „Chaos wie bei der S-2“ vermieden werden kann. Um dies in die Tat umzusetzen laden wir alle zu einem Treffen am 29. Juli um 18. Uhr in die Michelbeuernstube im Augustinerbräu ein.

Bitte um Rückmeldung wer kommen wird. Gäste mit neuen Aspekten sind zum Treffen und zur Mitarbeit selbstverständlich herzlich eingeladen. Erfreulich wäre es auch, wenn sich Vertreter aus dem Bereich zwischen Salzburg und Hallein, aus dem benachbarten Bayern und aus Oberösterreich melden würden, damit auch deren Erfahrungen und Wünsche einfließen können. Denn noch haben wir Zeit uns zu artikulieren! Im September 2020, also in etwa 2 Monaten, wenn die Trasse bekannt gegeben werden soll, könnte es aber schon zu spät sein!

Schönen Sommer und freundliche Grüße
Wir freuen uns auf ein spannendes Treffen

Dietmar Golth Sepp Weiser
Obmann pro-RSB Stv.-Obmann pro-RSB

LOK Report Württemberg: Fünfjährige Unterbrechung der Gäubahn verhindern

Lok-Report, 29.6.2020: www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/18657-baden-wuerttemberg-fuenfjaehrige-unterbrechung-der-gaeubahn-verhindern.html

Vor Aufsichtsratssitzung der Bahn: Bei Stuttgart 21 drohen weitere Mehrkosten Stuttgarter Zeitung

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vor-aufsichtsratssitzung-der-bahn-bei-stuttgart-21-drohen-weitere-mehrkosten.f1487816-153b-44cf-b61b-1547c5bf7ba9.html

Signaltechnik ETCS für Stuttgart: Schiebt Berlin die S-Bahn aufs Abstellgleis? – Stuttgart – Stuttgarter Zeitung

www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.signaltechnik-etcs-fuer-stuttgart-schiebt-berlin-s-bahn-aufs-abstellgleis.9f3400ee-f0cc-4ab5-aa2d-e3364cc3b9ee.html

MdB Gastel mahnt schnellen Abschluss des Finanzierungsvertrag Ausbau Gäubahn an

Siehe Meldung vom 8.11.2018:
www.matthias-gastel.de/ausbau-gaeubahn-finanzierungsvertrag-laesst-auf-sich-warten/#.W-v5eJWWxaQ

Halbstundentakt Singen-Schaffhausen-Basel Bad und Viertelstundentakt Basel Bad – Lörrach geplant.

Siehe Bundesamt für Verkehr Pressemeldung vom 31.10.2018: www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-72731.html
Und Details dazu: www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/54239.pdf und www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/54242.pdf
Neue Halbstundentakte, u.a.: „Basel–Schaffhausen–Singen (Schweizer Anteil zur Elektrifizierung der Hochrheinstrecke, Hauptfinanzierung durch Deutschland)“
Neue Viertelstundentakte, u.a.: „Basel Badischer Bahnhof–Lörrach (Schweizer Anteil, Hauptfinanzierung durch Deutschland)“

Schweizer Regierung plant Halbstundentakt Singen-Schaffhausen-Basel bis 2035

Siehe NZZ, 31.10.18: www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-will-den-loetschberg-ausbau-aber-keinen-tiefbahnhof-in-luzern-ld.1432839

München/Ulm: Ärger bei Deutsche Bahn-Kunden wegen Baustelle – Züge fallen aus | Bayern

www.merkur.de/bayern/muenchen-ulm-aerger-bei-deutsche-bahn-kunden-wegen-baustelle-zuege-fallen-aus-10393012.html

Bodenseeinitiative fordert Anpassungen bei den Lindauer Bahnhöfen

Schreiben vom 2.8.2018 an die Stadt Lindau und die Regierung von Schwaben

Bahn und Bund wollen auf Neigetechnik verzichten, Land pocht auf Neigetechnik-Züge

SZ, 24.7.18: www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/verkehr—stuttgart-zeitung-land-pocht-auf-neigetechnik-zuege-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180724-99-269498

Vergleich der Bahnelektrifizierungsstrategien von Bayern und Baden-Württemberg

Die Bayerische Bahn-Elektrifizierungsstrategie wurde in der Ministerratssitzung vom 23.1.2018 veröffentlicht: bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-23-januar-2018/?seite=1617 und zwar noch unter dem Bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann.
Folgende Strecken sollen demnach Priorität elektrifiziert werden:
Aschaffenburg – Miltenberg inkl. Hafenbahn Aschaffenburg (43 km; Unterfranken),
Ebersberg – Wasserburg a. Inn (19 km; Oberbayern),
das Oberlandnetz mit den drei Teilstrecken Holzkirchen – Lenggries, Schaftlach – Tegernsee und Holzkirchen – Bayrischzell (84 km; Oberbayern),
Simmelsdorf-Hüttenbach – Neunkirchen am Sand (10 km; Mittelfranken),
Kaufering – Landsberg a. Lech (5 km; Oberbayern),
Markt Erlbach – Siegelsdorf (18 km; Mittelfranken),
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive der Stichstrecke Senden – Weißenhorn (94 km; Schwaben).
Baden-Württembergs Verkehrsminister hat seine Elektrifizierungsprojekte www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/ am 13.4.2018 vorgestellt. Er unterteilt die Projekte in 3 Prioritätsstufen und liefert dazu auch eine Karte www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf .

Baden-Württemberg plant Bahnelektrifizierungsinitiative

Hier sind die Details dazu:
Pressemeldung vom 13.4.2018: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-schienen-elektrifizierungskonzept-vor-1/
Karte dazu: www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/PDF/PM_Anhang/180413_Karte_Elektrifizierungskonzept_Stand_20_03_2018.pdf

Hochrheinbahn: Ausschreibung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird vorbereitet

Erfreut habe ich festgestellt, dass gemäss Informationen im Bauinfoportal der Deutschen Bahn bauprojekte.deutschebahn.com/p/hochrhein-strecke die Ausschreibung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung vorbereitet wird.

Hoffnung für Schienennahverkehr in Deutschland: GroKo will GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro verdreifachen. Aber erst ab 2021!

Aus den Verhandlungen zur GroKo: Verdreifachung der GVFG-Mittel auf 1 Mrd. Euro geplant. Aber leider erst ab 2021! Das kann man gut versprechen, ist zum Ende der 4-jährigen Legislaturperiode. Da kann leider noch viel dazwischenkommen. Siehe Nahverkehr Hamburg, 11.1.2017: „Bekommt Hamburg mehr Fördergeld für U- und S-Bahn-Ausbau?

Entsprechende News sind auch in den Kieler Nachrichten vom 11.1.2017.

Die ursprüngliche Meldung der FAZ, „1 MILLIARDE VON DER GROKO: Geldregen für Busse und Bahnen“ vom 10.1.2017 ist natürlich falsch. Die Mittel nach dem GVFG sind nur für Schienenprojekte im Nahverkehr. $

Nun ist es höchste Eisenbahn, dass sich die Damen und Herren MdBs auf die Hinterfüsse stellen, und den Sondierern richtig Dampf machen. Bis 2021 können die Ballungsräume nicht mehr warten.

Tuttlingen: Aufzüge im Tuttlinger Bahnhof weiter außer Betrieb

Tuttlingen: Aufzüge im Tuttlinger Bahnhof weiter außer Betrieb
Schwäbische, 28.12.17:
www.schwaebische.de/region_artikel,-Aufzuege-im-Tuttlinger-Bahnhof-weiter-ausser-Betrieb-_arid,10794362_toid,705.html
Und Kommentar dazu: www.schwaebische.de/region_artikel,-Unfassbar-unfaehig-_arid,10794364_toid,705.html

Augsburg nach Fertigstellung Stuttgart 21: Fernzüge bremsen den Nahverkehr aus

Augsburger Allgemeine, 27.12.2017:

Bilanz der Rheintalsperrung auf den alpenquerenden Güterverkehr durch die Schweiz.

Maximal nur 1000 zusätzliche LKW Fahrten durch die Schweiz.
Schienengüterverkehr konnte ca. 2/3 des normalen Volumens abwickeln.
„Der alpenquerende Schienengüterverkehr hielt sich während des Unterbruchs besser als zuerst befürchtet und konnte rund zwei Drittel seines normalen Volumens abwickeln. Die Strasse verzeichnete pro Woche maximal 1’000 zusätzliche Fahrten von Sattelschleppern und Lastwagen durch die Schweizer Alpen und übernahm damit nur einen kleinen Teil der auf der Schiene ausgefallenen Transporte. Der grösste Teil der ausgefallenen Schienentransporte wurde durch die Industrieunternehmen über die Bewirtschaftung der Lager aufgefangen. Aus Sicht des Bundesrats ist alles daran zu setzen, dass die Sperrung der Rheintalstrecke ein einmaliges Ereignis bleibt. Entsprechende Vorkehrungen müssen im Rahmen der Baumassnahmen, der Baustellenkoordination und durch ein besseres Verkehrsmanagement bei Störungen getroffen werden. Die Sperrung der Rheintalstrecke hat gezeigt, dass ein Ereignis von solcher Dauer oder internationaler Dimension nicht rein auf nationaler Stufe gemanagt werden kann. Der Bundesrat spricht sich deshalb dafür aus, dass die bestehenden Gremien der europäischen Schienengüterkorridore ihre Kompetenzen verstärkt wahrnehmen.“

Aus Pressemitteilung des BAVs vom 1.12.2017: www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-69050.html

Im Verlagerungsbericht zum algenquerenden Verkehr www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/50613.pdf gibt es ausserdem ein ganzen Kapitel zum Thema „Folgen und Lehren aus der Sperrung der Rheintalstrecke“.

Teures Bahnprojekt: Woche der Wahrheit für Stuttgart 21

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/stuttgart-21-bei-der-sondersitzung-der-bahn-soll-es-um-die-neuen-risiken-gehen-a-1182809.html
Ehrliche und interessante Einschätzungen von Spiegel-Online…
„*Immer teurer, immer später fertig: So geht es seit Jahren bei Stuttgart 21. Wie konnte es bei dem riesigen Verkehrsprojekt dazu kommen? Und wie sehr werden die Kosten noch steigen?“*

Social Media:
Finde uns auf Twitter

unsere Facebookseite

unsere Youtube-Videosammlung
Achiv: