Ministerium verspricht Bahnausbau zur Abstimmung zur Pkw-Maut im Bundesrat | MDR.DE

www.mdr.de/thueringen/ramelow-pkw-maut-mitte-deutschland-verbindung-100.html

ProBahn zum morgigen Spatenstich für den 2. STunnel / Probleme absehbar

München steht mit dem 2. S-Bahn-Tunnel eine ärgerliche Dauerbaustelle ins Haus, die schlecht geplant ist, wenig Nutzen bringt, zu weiteren Kostensteigerungen führt und die Gefahr besteht, unfertig in Betrieb zu gehen und einen abgerissenen Hauptbahnhof als Torso zu hinterlassen“ so Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN angesichts der am Mittwoch zu erwartenden Lobhudeleien und des Selbstlobs der Politik. „Auch wenn das heute keiner hören will – es kann in 15-20 Jahren niemand überrascht sein, wenn dann ‚plötzlich‘ der verkehrliche Nutzen sich negiert, die Kosten steigen, die Planungsfehler offen zu Tage treten. Die Probleme sind bekannt, auch wenn die oberste politische Ebene derzeit versucht sie zu ignorieren“ so der PRO BAHN-Sprecher weiter. „Wir sprechen die Probleme auch bewusst so klar an, damit nachher niemand sagen kann, dies hätte ja niemand wissen können“ so Barth weiter in Bezug auf den Tunnelblick der Handelnden.
Schlecht geplant sind beispielsweise die Wege am wichtigen Umsteigeknoten Laim, das Umsteigen zwischen den S-Bahn-Richtungen wird wesentlich länger als heute. Auch die Wege von und zu den Bussen sind dort unnötig lang. Am Hauptbahnhof wurden sogar die ursprüngliche Planungen von der Genehmigungsbehörde zurückgewiesen, da sie gefährdende Engstellen im Bereich der U-Bahn-Linien U4/5 erzeugt hätte und auch die MVG sich dagegen wehren musste.
Der Nutzen des zweiten Tunnels ist politisch hochgelobt aber faktisch sehr überschaubar. Im Rahmen des Express-S-Bahn-Konzepts sollen statt heute 30 Züge je Stunde künftig 33 Züge je Stunde fahren – gerade alle 20 Minuten eine S-Bahn mehr. Und gleichzeitig soll die Taktdichte auf etlichen Strecken vom 10-Minuten-Takt auf einen 15-Minuten-Takt sinken. Eine Rechenschwäche der Untersuchungsmethode hat hier zu einem ‚positiven‘ Ergebnis geführt.
Hingegen hat der 2. Tunnel faktisch den Ausbau der S-Bahn über 15 Jahre lang ausgebremst. Gelder für den Ausbau der Außenstrecken wurde gestrichen. Das Sofortprogramm von Staatsregierung und Landtag von 2014 wurde bisher noch nicht ernstlich angegangen, knapp 3 Jahre scheinen für ’sofort‘ wohl zu kurz zu sein.
Die Kosten sind mit aktuell 3,8 Milliarden Euro seit der initialen Planung mit ursprünglich 500 Millionen Euro bereits jetzt explodiert, das Ende der Fahnenstange ist kostenmäßig dennoch noch nicht erreicht.
Eng in die Baustellenplanung ist der Teilabriß des Hauptbahnhofs verwoben, dessen Wiederaufbau allerdings bisher eher eine theoretische Trockenübung ist. Hier entsteht das nächste Finanzierungsloch, das die Fahrgäste dann voraussichtlich mit einem unfertigem Bahnhof büßen müssen.
Garniert ist das ganze mit einer Ignoranz gegenüber Fakten, Kritik wird abgebügelt, Kritiker diffamiert. Anstelle einer ernsthaften Variantenuntersuchung wurde eine ’sonderpädagogische Maßnahme‘ (O-Ton Ex-Oberbürgermeister Ude) durchgeführt, deren Ergebnis dann wie gewünscht war.
Die wichtigsten Argumente zum zweiten S-Bahn-Tunnel hat PRO BAHN unter www.pro-bahn.de/oberbayern/s-bahn/ veröffentlicht.
„Es bleibt zu hoffen, dass nachdem jetzt ja die Milliarden im Tunnel versenkt werden dürfen, wenigstens der sinnvolle Ausbau der Außenstrecken nicht weiter blockiert wird“ betont der PRO BAHN-Sprecher.
Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V., Andreas Barth, Andreas.Barth@muenchen.pro-bahn.de

Information: Bayerische Schieneninfrastrukturprojekte im Spiegel der GVFG-Projektlisten seit 2009

Gemäss dem (Bundes-)Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) werden Projekte des Schienenpersonennahverkehrs in Ballungsräumen mit Investitionskosten von mindestens 50 Millionen Euro mit 60% durch das GVFG bezuschusst.

Jedes Jahr im August erstellt das Bundesverkehrsministerium eine Liste der von den Ländern angemeldeten Projekte für die nächsten fünf Jahre. Komischerweise ist diese Liste nirgends auf dem Netz erhältlich. Da jedoch auch in Deutschland das Prinzip der Öffentlichkeit der Verwaltung gilt, und auf den Dokumenten nirgends vertraulich steht, habe ich mir das Recht herausgenommen, diese hier publik zu machen.
2006-2010: GVFG-Bundesprogramm 2006-2010 Bayern
2009-2013: GVFG-Bundesprogramm-2009-2013-Bayern
2010-2014: GVFG-Bundesprogramm 2010-2014-Bayern
2011-2015: GVFG-Bundesprogramm-2011-2015
2012-2016: GVFG-Bundesprogramm-2012-2016-Bayern
2013-2017: GVFG-Bundesprogramm-2013-2017-Bayern
2014-2018: GVFG 2014-2018 Münchner S-Bahn
2015-2019: GVFG-Bundesprogramm 2015-2019 Bayern
2016-2020: GVFG-Bundesprogramm 2016-2020 Bayern

So soll die S-Bahn im Jahr 2050 fahren – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-netz-so-soll-die-s-bahn-im-jahr-fahren-1.3443808

Jetzt san wir dran: Nach 2. Stammstrecke haben Aussenstrecken Priorität. Damit S-Bahnvision Wirklichkeit wird müssen Landräte beim Bund für Finanzierung sorgen

Die Landräte wollen, dass es parallel zum Bau der zweiten Stammstrecke Verbesserungen gibt – und konkrete Planungen für die Zeit danach.© MVV. Aus tz vom 31.3.2017

Den ganzen Beitrag in My-heimat vom 2.4.2017 lesen Sie hier.

Forderung des Kreistags nach raschem S4-Ausbau: nicht auf halbem Weg stehenbleiben


Streckenausbau Pasing-Buchenau, aus Bayerische Eisenbahngesellschaft, Infrastrukturplanungen Bahnknoten München, 21.3.2016.

Artikel dazu siehe in Myheimat vom 2.4.2017.

Verkehrs- u. Energietermine 4-17, Sonderveranstaltung am 5.4. u. Sitzung am 24.4. jew. in Linz

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1570.pdf !

M.f.G. P. Baalmann

2. Stammstrecke München: Bilder vom Bau der Durchmesserlinie in Zürich

Um zu Versachlichung der Diskussion über den Bau der 2. Stammstrecke beizutragen, stellen wir hier Bilder vom Bau der Durchmesserlinie in Zürich ein. Nach Angaben der SBB wurden 45% des angelieferten Matreials und des Aushubs per Bahn transportiert. Dabei gab es Verladestationen bei den Bahnhöfen Zürich Hauptbahnhof und Zürich-Oerlikon. Die Durchmesserlinie in Zürich ist bereits fertiggestellt und seit Juni 2014 teilweise und seit Dezember vollständig in Betrieb. Der so genannte Weinbergtunnel zwischen Zürich-Oerlikon und Zürich Hauptbahnhof misst 4,8 km, der Tunnel zwischen Donnersbergerbrücke und Leuchtenbergring misst 7 km. Allerdings gibt es im Gegensatz zur 2. Stammstrecke bei der Durchmesserlinie in Zürich neben dem unterirdischen Bahnhof Zürich Hauptbahnhof Löwenstrasse keinen unterirdischen Bahnhof, der Bahnhof Zürich Oerlikon liegt bereits an der Oberfläche. Ausserdem hat man den unterirdischen Bahnhof Zürich HB Löwenstrasse mit vier Gleisen ausgestattet, statt wie im München geplant nur mit zwei Gleisen und spanischer Lösung (die Seitenbahnsteige zum Aussteigen, der Mittelbahnsteig zum Einsteigen). Der Vorteil von vier Gleisen ist, dass im Störungsfall ein Zug abgestellt werden kann, oder überholt werden kann; der Vorteil der spanischen Lösung ist, dass der Fahrgastwechsel schneller geht. Die Durchmesserlinie in Zürich wird sowohl im S-Bahnverkehr als auch im Fernverkehr genutzt, die 2. Stammstrecke wird, nur von S-Bahnen und Express-S-Bahnen benutzbar sein (wegen der unterschiedlichen Bahnsteighöhen in Deutschland ist der Einsatz von Regionlzügen durch die 2. Stammstrecke bereits problematisch).

Zu den Bildern: Quelle bei allen Bildern ist SBB: Die ersten drei Bilder zeigen die Verladestation beim Zürcher Hauptbahnhof, die letzten drei Bilder die Verladestation und die Baustelle bei Zürich Oerlikon.

Bodenseekreis: Denkwürdige Zusage für Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn

Südkurier, 30.3.17: m.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/bodenseekreis/Denkwuerdige-Zusage-fuer-Elektrifizierung-der-Bodenseeguertelbahn;art410936,9198459

Kommentar – Bus und Bahn sind wichtiger – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 28.3.17: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kommentar-bus-und-bahn-sind-wichtiger-1.3440622

Schienenprojekte: Warum die Grünen im Großraum München abgehoben und unwählbar sind!

Ein Kommentar von M. Wengler
Eines hatten schwarz und rot im Bayerischen Landtag schon immer gemein:Wenn es um Schienenprojekte ging (die alle nun schon lange auf sich
warten lassen), wurden nie die Bürger gehört oder die Interessen derer, die damit wirklich fahren. Anders war das bei den Grünen. Die wollten hören, wo die Fahrgäste und jene, die alle Ausbaumaßnahmen so am Rande verfolgen, tatsächlich der Schuh drückt.
Nur ist das, seit Martin Runge nicht mehr im Landtag sitzt, vorbei. Es gibt bei den Grünen keinen Fachmann mehr, der sich in Sachen ÖPNV im Großraum München auskennen würde. Ganz im Gegenteil. Da hat mancher Laie mehr Einblick, wo in Bayern die Fahrgäste wirklich der Schuh drückt, als das, was dann von der Öko-Partei wirklich angesprochen wird.

Die Grünen scheinen sich mit ihren Abgeordneten eher in Nordbayern auszukennen, von den Münchner Verhältnissen, haben sie „null“ Ahnung. Und die Münchner Grünen? Sind das neue Flair der Stadt: Die Singles. Die zwar über Auslandsreisen des schwarzen Ministerpräsidenten Horsti Seehofer „lästern“, dann aber selber mit im Flieger (!!!) sitzen (wie wäre es mit der Bahn, die ein Anton Hofreiter früher nach Berlin wählte?), um in Moskau auf Steuerzahlerkosten Kränze nieder zu legen.
Was für eine verlogene Welt.
Übrigens lehnten es die damaligen Büro-Mitarbeiter des Grünen Bundestags-Abgeordneten Hofreiter ab, an diesem Blog aktiv mitzuwirken. Aussage damals: Den Bahn-Versprechen der Regierungen in München und Berlin würde ohnehin niemand mehr Glauben schenken, so einen Blog würde niemand benötigen…
Ach ja?
Was im Bahnverkehr wirklich abgeht, wissen doch nicht einmal mehr die Grünen, die im Landtag sitzen! Dabei waren die der letzte Anker der Bahn-Fahrer, weil der Rest der Politiker Züge nur vor der Schranke sieht, im stehenden Pkw. Alles in allem ein dermaßen trauriger und abgehobener Verein, der nichts anderes verdient hat, als das, was auf München zukommen wird. Ein Verkehrs-Infarkt. Resignierte und Bahn-Fetischisten vereinen sich da mit denen, die nichts mehr von diesem Irrgarten an Versprechen wissen wollen. Wer dann doch mal auf die Grünen in Bayern hofft, muss lesen, wie die im Flieger von Berlin nach München ala Claudia Roth noch nicht einmal die Kontrollen über sich ergehen lassen wollen.
Was waren das noch für Zeiten, als Sepp Daxenbergers (Gott hab ihn seelig) Büro antwortete, sich kümmerte und verstand, um was es überhaupt ging. Oder als ein MdL Runge auf entsprechende Kommentare und Artikel antwortete… Die lasen noch mit und sahen die Gefahr, von denen, die aus der Mitte der Bevölkerung die Geschehnisse wahrgenommen haben.
Die Grünen im Großraum München heute? Bahnmässig genau das, was sie in der Ära Gerhard Schröder in Berlin verbockt haben! Die damaligen Dokumente kennen die Grünen der Neuzeit nicht einmal mehr. All das ist ihnen fremd. Frei nach dem Motto: Was interessiert uns unser Geschwätz von gestern? Seit wann werden Politiker an ihren Versprechen im Wahlkampf gemessen?
Da mangelt es schon an Wissen und Kenntnis, was in der eigenen Ära in Berlin mit Joschka Fischer und Jürgen Trittin unter Schröder versemmelt wurde… In anderen Fällen würde die Grünen sagen: Mangelnde Vergangenheitsbewältigung.
Wer täglich im Zug sitzt weiß spätestens jetzt: Unwählbar der Haufen, völlig abgehoben weit weg von den Menschen.

Bürgerversammlung zur zweiten Stammstrecke: Jetzt doch ein Ersatztermin | Au-Haidhausen

Merkur. 24.3.2017: www.merkur.de/lokales/muenchen/au-haidhausen-ort43334/buergerversammlung-zur-zweiten-stammstrecke-jetzt-doch-ein-ersatztermin-8007056.html

Kommentar – Zeit und Geld verplempert – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

SZ, 12.2.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kommentar-zeit-und-geld-verplempert-1.3375650

S4-Ausbau: Kommentar – Jonglieren mit Zahlen – Fürstenfeldbruck

SZ, 10.3.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kommentar-jonglieren-mit-zahlen-1.3414256

Freiham – Es geht voran – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/freiham-es-geht-voran-1.3431467

Haidhausen – Vorerst keine neue Bürgerversammlung – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/terminprobleme-erst-bauen-dann-reden-1.3429736

Bahnstrecke München – Mühldorf – Besuch aus dem Bundestag Süddeutsche.de

SZ, 21.3.2017: www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/bahnstrecke-muenchen-muehldorf-besuch-aus-dem-bundestag-1.3430233

S 4: Kreistag schickt Resolution an Minister | Fürstenfeldbruck

> Merkur, 20.3.2017: Endlich muss man sagen. > www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/s-4-kreistag-schickt-resolution-an-minister-7904738.html

Infoveranstaltung zum Brennerzulauf in Vaterstetten hinterlässt enttäuschte zuhörer | Ebersberg

www.merkur.de/lokales/ebersberg/infoveranstaltung-zum-brennerzulauf-in-vaterstetten-hinterlaesst-enttaeuschte-zuhoerer-7872164.html

Brücken sollen mehr Sicherheit bringen | Dorfen

www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/bruecken-sollen-mehr-sicherheit-bringen-7815318.html

Vaterstetten – Kritik an Plänen der Bahn zum Brenner Basistunnel – Ebersberg – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/bahnverkehr-in-suedostbayern-sie-haben-nicht-einmal-die-gemeinde-richtig-auf-der-karte-verortet-1.3424141

Oberschleißheim – Der Bahnhof soll oben bleiben – Landkreis München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/oberschleissheim-oben-bleiben-1.3421426

Auch Regionalzüge aus Mühldorf sollen die 2. Stammstrecke nutzen können

Wochenblatt, 16.3.2017: www.wochenblatt.de/nachrichten/muehldorf/regionales/2-Stammstrecke;art1174,430834

Thomas Bach und Märchen mit der Münchner U Sport – Süddeutsche.de

Bleibt nur die Frage, WANN die von der Süddeutschen Zeitung geschilderten Pläne jemals gekommen wären, ohne Olympia. Aber bei der SZ sieht man in allen derzeitigen Planungen auch nur positives.
Trau schau wem. SZ-Journalisten träumen sich die Münchner-Realität schön. Sollen die Leser wohl genauso empfinden, trotz gegenteiliger Erfahrungen. Auch eine Weltanschauung…
www.sueddeutsche.de/sport/olympia-thomas-bach-und-das-maerchen-von-der-muenchner-u-bahn-1.3419714

SPD fordert einheitlichen MVV-Tarif – Fürstenfeldbruck – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-spd-fordert-einheitlichen-mvv-tarif-1.3419747