Kommunalwahl: Schluss mit „durchregieren“, das Aus für die 2. S- Bahn- Stammstrecke!

Kommunalwahl 2014 in München: Schluss mit "Durchregieren" von CSU und SPD in Bayern- das Ende der 2. S- Bahn- Stammstrecke im Tunnel 40 Meter unter München

Kommunalwahl 2014 in München: Schluss mit „durchregieren“ von CSU und SPD in Bayern- das Ende der 2. S- Bahn- Stammstrecke im Tunnel 40 Meter unter München

Die Wahlzeit in Bayern ist vorüber. Landtag, Bundestag und Kommunalwahlen blockierten fast ein halbes Jahr die Politik im Land.

Am Ende gab es überraschende Ergebnisse, Rathäuser und Kreistage sind bunter geworden.

Die wenigen Leute, die noch zum wählen gingen, haben selbst jungen Kandidaten Chancen gegeben und den alten „weiter so“- Politikern das Fürchten gelehrt. Das muss vor allem den Dampf-Plauderern zu denken geben. Schwarze Besenstiele werden in Bayern nicht mehr mit dem Kreuz oben links zu zwei Dritteln als „Vertreter“ des Volkes auserkoren.

Nach der Zeit des Stillstandes kommt nun das große Stühle-Rücken. Was in Berlin normal ist, dass gewisse Mitarbeiter in den Ministerien nach einem Machtwechsel ausgetauscht werden, kommt nun in bayerischen Städten und Landkreisen. Ein grüner Landrat wird nicht zufrieden sein, mit dem was seine schwarzen Vorgänger an Personal hofiert haben.

Selbst in München, kommt nach 20 Jahre „Udismus“ ein neuer, frischer Wind! Durch das schlechte Abschneiden der SPD im Stadtrat wird es Konsequenzen geben und Münchens neuer OB Dieter Reiter hat schon durchklingen lassen, dass die starken Grünen beim Thema Verkehr in die Verantwortung genommen werden. Das dürfte im Rathaus und bei den städtischen Bediensteten nicht spurlos vorüber gehen. Grüne Verkehrspolitik für die bayerische Landeshauptstadt!

Aus anderen bayerischen Städten hört man, dass mit dem alt gedienten Bürgermeister das Stühle-Rücken in der Stadtverwaltung richtig begonnen hat. Der eine oder andere Mitarbeiter ist zu verstaubt, für frischen Wind, will  sich das (die oder den Neuen) nicht mehr antun. Es ist eine große Chance, zumal neue Stadträte und dergleichen mitbestimmen und die Farbenvielfalt neuem Denken weitere Möglichkeiten eröffnet. Alte Denker werden unwichtig und in grauen Dienstzimmern verschwinden.

Das Land Bayern, die CSU- Staatsregierung, kann nicht mehr „durchregieren“ oder sich auf die alten Kumpel verlassen.

Verkehrspolitisch heißt das: Sämtliche Pläne, die bis heute nicht umgesetzt wurden, werden auf den Prüfstand kommen. Die neuen Machtverhältnisse lassen es gar nicht zu, als dass darüber nochmals diskutiert werden muss.

Die 2. S- Bahn- Stammstrecke wird das erste Opfer sein. Kommt die U- Bahn- Verlängerung nach Pasing oder der Regionalbahnhof Poccistraße, werden viele Fahrgäste diese Möglichkeiten nutzen. Das heißt weniger Fahrgäste für die S- Bahn, eine weniger lukrative Stammstrecke. Die 2. Stammstrecke verliert an Priorität, die Kosten werden den Nutzen (für die Pendler) übersteigen (weil es Alternativen gibt) und das Ding ist damit tot. Aus Berlin (vom Bund) gibt es in solchen Fällen keine Fördergelder.

Wer in München behauptet, die Menschen müsste noch zehn Jahre auf Verbesserungen im Nahverkehr hoffen, weil alles von der 2. Stammstrecke für die S- Bahn abhängig ist, hat mit der Kommunalwahl verloren.

Das haben die Wähler bewiesen: Die Wenigen, die noch zur Wahl gingen, haben entscheiden. Die anderen sagen alle: Für ein „weiter so“ brauche ich mich nicht hinzusetzen und Wahlzettel zu studieren.

Die Schuld der Politiker der großen Volksparteien, zu lange geglaubt zu haben, ihr Clientel würde sie ewig oder so lange wählen, bis sie endlich das machen, was der Wähler eigentlich erwartet.

Zum Beispiel Verbesserungen im Nahverkehr, im Großraum München und Oberbayern…

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