Nichtssagende Antwort des Bundesverkehrsministeriums zu Planungsschlendrian Elektrifizierung Lindau-München

1276753096_bt_pr_20100616-twindexx_hrBild: der geplante Doppelstockneigezug Twindexx, welcher auf der elektrifizierten Strecke München-Lindau-Zürich zum Einsatz kommen soll, Quelle: Bombardier

Ich habe auf mein Schreiben vom 22.2.2014 (http://www.railblog.info/?p=9495) inzwischen „Antwort“ aus der Invalidenstrasse in Berlin bekommen. Wie meistens wurde jedoch meine kritischen Fragen NICHT beantwortet. Es ist schon erstaunlich, was sich die Bundesregierung als massgebliche Geldgeberin zum Projekt Elektrifizierung Lindau-München von der Deutschen Bahn gefallen liess: „Die Vorhabenträgerin [die Deutsche Bahn AG] hat den Bund im Jahr 2010 informiert, dass die Planungen sich verzögern und die Planfeststellungsverfahren noch nicht beantragt wurden. Trotz Drängen der Beteiligten [Bund, Land Bayern, Schweiz] hat sich diese Vorgehensweise der Vorhabenträgerin erneut wiederholt.“ Es ist DRINGEND notwendig, dass der Bund der Deutschen Bahn bei der Umsetzung von durch ihn finanzierten Bauvorhaben Termine vorgibt, und bei Terminüberschreitungen auch Sanktionen wirken lässt. Schliesslich handelt es sich um Steuergelder, und der Planungsverzug hat dem Steuerzahler bereits 100 Millionen Euro zusätzlich gekostet (eine Kostensteigerung von 50%). Abgesehen davon, dass die Reisenden eine für 2015 versprochene Verbesserung nun frühestens 2020 bekommen. Anbei das Schreiben: pdf icon Antwort-BMVI-21-03-2014-ElektrifizierungLindau-Munchen-im-Verkehrsinvestitionsbericht.pdf

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