Olympia 2022: Aus Niederlage für Olympia 2018 nichts gelernt / Verkehrskonzept wiederholt mangelhaft

Olympia 2022: Aus Niederlage für Olympia 2018 nichts gelernt / Verkehrskonzept wiederholt mangelhaft

München, 10. November 2013

Die heutige Niederlage bei den Bürgerentscheiden zu Olympia 2022 speist sich auch aus dem Widerspruch von Bürgerinformation und Konzepten, und der lediglich grün angemalten Bewerbung.

„Während es in der Bürgerinformation heißt, dass der Öffentliche Transport Vorrang hat, sind die Baumaßnahmen in der Kurzkonzeption faktisch genau umgekehrt“ verdeutlicht Andreas Barth, Olympia 2022-Beauftragter des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN. Damit wurden die gleichen Fehler wie bei der Bewerbung für Olympia 2018 wiederholt.

„Dieses Mal muss die Lehre aus der gescheiterten Bewerbung sein: Nicht nur auf dem Werbepapier, sondern auch faktisch Vorrang für Umwelt und Öffentlichen Verkehr“ so Andreas Barth. Denn die Bürger erkennen die Widersprüche und stimmen dann auch entsprechend ab.

Die für die Olympischen Spiele geforderten Ausbauten der Schiene sind auch mit der heutigen Entscheidung der Bürger weiterhin sinnvoll und notwendig. Dazu gehört der weitgehend zweigleisige Ausbau der Strecke München – Garmisch und der Wiederaufbau der Königsseebahn.

„Gerade im empfindlichen Alpenbereich ist ein vernünftiger Öffentlicher Verkehr notwendig, um die Umwelt zu schützen und Zukunftsfähigkeit zu behalten“ betont der PRO BAHN-Sprecher.

Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V.,

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