„Staudenbahn hat Potenzial“: Wirtschaftsministerium Bayern

http://www.stmwivt.bayern.de//presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/pm/35165/?no_cache=1 MÜNCHEN Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil und der Landrat des Landkreises Augsburg Martin Sailer zeigen sich erfreut über die Ergebnisse einer Prognose der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zur Fahrgastnachfrage auf der Bahnstrecke (Augsburg –) Gessertshausen – Fischach – Langenneufnach. „Das Gutachten hat eindeutig nachgewiesen, dass das Aufkommen mit 1170 Reisenden täglich ausreicht, um eine Reaktivierung der Strecke im Schienenpersonennahverkehr zu prüfen“, hebt Zeil hervor, auch wenn bei der Ertüchtigung der Infrastruktur und deren Finanzierung noch einige Fragen offen seien. Zeil ist optimistisch: „Die Staudenbahn hat Potenzial – und ich sehe die Region auf einem guten Weg, dass die lang ersehnte Reaktivierung umgesetzt werden kann.“ Landrat Martin Sailer sichert von Seiten des Landkreises bestmögliche Unterstützung zu. „In erster Linie müssen die Gemeinden als Infrastruktureigentümer zusammen mit der Betreibergesellschaft oder einem Investor die Finanzierung für die erforderliche Streckensanierung sicher stellen“, erklärt Sailer. Für den Ausbau der Haltepunkte lägen die Absichtserklärungen der anliegenden Gemeinden bereits vor. Die derzeit in der Region vorhandenen Buskilometer sollen bei einer Reaktivierung der Staudenbahn für einen Zubringerverkehr genutzt werden. „Dadurch wird eine wirkliche Mehrleistung an Kilometern im öffentlichen Nahverkehr im Bereich der Stauden geschaffen und die Attraktivität für die Pendler im Einzugsgebiet der Staudenbahn erhöht“, betont Sailer. Die Prognose ist ein wichtiger Meilenstein für die im Jahr 2011 ins Leben gerufene gemeinsame Arbeitsgruppe des Bayerischen Verkehrsministeriums mit der BEG und Vertretern der Region sowie des Eisenbahninfrastrukturunternehmens BBG Stauden. Neben dem führenden Szenario von durchgebundenen Zügen zwischen Augsburg und Langenneufnach hatte die Studie auch einen Pendelverkehr Gessertshausen – Langenneufnach untersucht und dafür ebenfalls eine ausreichende Fahrgastnachfrage ermittelt. Sobald die Fragen aus dem Bereich der Infrastruktur und deren Finanzierung geklärt sind, liegt die Entscheidung über die Reaktivierung beim Freistaat. Er ist Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und finanziert den Betrieb der Nahverkehrs- und Regionalzüge. Für Reaktivierungen im SPNV wendet er landesweit einheitliche Kriterien an. Der Personenverkehr auf der Staudenbahn war im Jahr 1991 stillgelegt worden. Seitdem bestehen Wünsche von Bürgern, regionalen Vereinen und Unternehmen sowie aus der Politik, den Personenverkehr wieder aufzunehmen. – . – Pressemitteilung-Nr. 469/13

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