MVV-Tariferhöhung 2014 in erträglichem Rahmen

Die Gesellschafter des Münchner Tarif- und Verkehrsverbundes (MVV) haben eine Fahrpreiserhöhung zum 15. Dezember 2013 beschlossen. Die Fahrpreise erhöhen sich um durchschnittlich 2,9 Prozent, die Fahrpreise für Einzelkarten und die Streifenkarte bleiben unverändert. Eine wesentliche Verbesserung ist die Einführung von gleitenden Zeitkarten. Künftig kann eine Wochenkarte gekauft werden, die ab Donnerstag bis zum nächsten Donnerstag um 12:00 Uhr gilt. Damit wird eine langjährige Forderung der Aktion Münchner Fahrgäste erfüllt. Da zum Fahrplanwechsel auch wesentliche Verbesserungen wirksam werden, ist auch die Erhöhung in diesem Jahr in dieser Höhe vertretbar. Unter dem Motto „Takt 10 bis Zehn“ werden alle Münchner Trambahnlinien in einem dichteren Takt bis 22:00 Uhr betrieben. Die stabilen Preise bei den Streifenkarten werden Fahrgäste unter 21 Jahren und häufige MVV-Benutzer erfreuen. Zum großen Bedauern des Fahrgastverbandes hat der MVV noch nicht die Kraft gehabt, die Ungerechtigkeiten an den Zonengrenzen abzumildern. Fährt man mehr als zwei Haltestellen über eine Zonengrenze, so vervierfacht sich der Preis. Da bleiben also noch Hausaufgaben. „Für Tariferhöhungen haben die MVV-Fahrgäste aber nur dann Verständnis, wenn sich endlich auch die Zuverlässigkeit der Verkehrsmittel erhöht“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Wir bezahlen auch für vernünftige Ersatzverkehre und für Busse und Bahnen, die als Reserve zur Verfügung stehen.“

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