Die Zeit ist reif: Bahnübergänge im S-Bahnbereich durch Gefahrenraum-Freimeldeanlage perfekt sichern

Diese Woche brachtet drei Ereignisse im Bereich der Verkehrssicherheit:

Einerseits den Startschuss für Pilotinstallationen von Gleisbettüberwachungsanlagen an zwei Münchner U-Bahnhöfen, dann die Meldung, dass die Anzahl der Verkehrstoten im Straßenverkehr im Jahr 2012 nochmals deutlich zurückging (was aber immer noch 10 Todesfälle pro Tag bedeutet) und dann den Zusammenstoß einer S-Bahn mit einem Sattelschlepper auf einem Bahnübergang bei Puchheim.

Hier starb der Fahrer, obwohl er den LKW verlassen hatte, es entstanden massive Sachschäden – verbunden mit langandauernden Unterbrechungen des Bahnbetriebs.

Dies alles müsste nicht sein, wenn die Bahnübergänge endlich mit so genannten Gefahrenraum-Freimeldeanlagen
ausgestattet würden. Es gibt derartige Anlagen schon seit Jahren, allerdings sind keine Absichten der DB Netz
AG  bekannt, diese erhebliche Steigerung der Sicherheit wenn nicht flächendecken, so doch in einem ersten
Schritt wenigstens auf vielbefahrenenen Strecken wie z. B. im MVV-Bereich zu installieren.

Unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrenraum-Freimeldeanlage
finden sich weiterführende Infos und Bilder.

Außerdem zeigen Fundstellen wie z. B.:
http://elib.dlr.de/52536/1/VP_FS_TUDresden_Pelz_071218.pdf
die rege deutsche Forschungstätigkeit.

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