PRO BAHN rügt mangelnde Transparenz bei S7-Planauslegung

Der Fahrgastverband PRO BAHN schließt sich der Kritik an, dass die
Planfeststellungsunterlagen für die Verlängerung der S7 nach Geretsried nicht
allgemein digital verfügbar sind. „Wir sind mittlerweile im 21. Jahrhundert,
die Nutzung digitaler Systeme spart Zeit und Nerven aller Beteiligten“ so
Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN.
Die rechtlichen Regeln stammen aus einer Zeit, wo eine Veröffentlichung im
Internet schlicht und ergreifend noch nicht vorstellbar war und
demzufolge auch nicht vorgeschrieben werden konnte.

Heutzutage ist es mittlerweile auch bei anderen Eisenbahnprojekten
üblich, den Bürgern alle Unterlagen digital zur Verfügung zu stellen.
Als Beispiel nennt PRO BAHN die Raumordnung zur Fehmarnbeltquerung
(Schleswig-Holstein) oder die Planfeststellung zur Bahnumgehung Sande
(Landkreis Friesland, Niedersachsen). „Was in Norddeutschland möglich ist,
muss erst recht auch in Bayern funktionieren“ so Andreas Barth, und fordert
Freistaat Bayern und Deutsche Bahn auf, noch kurzfristig die Unterlagen in
digitaler Form im Internet bereitzustellen.

Referenzen: Die Unterlagen der Deutschen Bahn zur
Fehmarnbeltquerung sind im Internet unter
http://fbq.die-bahn-baut-im-norden.de/ verfügbar, die zur
Bahnumfahrung Sande unter
http://www.sande.de/wirtschaft/bahnverlegung-sande/planfeststellungsverfahren-zur-bahnverlegung-sande

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