Bahnausbau verzögert sich Enttäuschung für Ebersbergs Pendler

Bildquelle: Bahnhof Wasserburg aus der Stationsdatenbank der BEG

Süddeutsche.de:

– Der für Dezember 2013 geplante Stundentakt des Filzenexpresses zwischen Wasserburg und München verschiebt sich mindestens um ein Jahr. Mit dieser Nachricht hat die Südostbayernbahn (SOB) die konkreten Hoffnungen vieler Ebersberger Pendler auf eine regelmäßige Verbindung in die Landeshauptstadt vorerst zunichte gemacht. Veraltete Technik und ein Rechtsstreit verzögern die erforderlichen Baumaßnahmen. Während sich auch die Bürgermeister aus den entlang der Strecke liegenden Orten enttäuscht zeigen, wehrt sich ein anderes Bahnunternehmen entschieden gegen Schuldvorwürfe. Im Zusammenhang mit dessen Bewerbung für das Befahren der aktuell nicht nutzbaren Altstadtstrecke nach Wasserburg war es jüngst sogar zu einer Klage gekommen.

Kommentar zur Klage gegen den Rückbau einer Weiche (Kreuzungsmöglichkeit für Züge) auf der Strecke des Filzenexpresses durch die Südostbayernbahn aus einem Eisenbahner- Forum:

(..) herzlicher Dank, dass er sich als erster in Bayern gegen die Massakrierung des Streckennetzes durch Rückbau von nicht mehr durch die DB Tochterunternehmen benötigte Anlagen wehrt. Bei uns treffen ständig Anfragen nach Sonderzügen für Eventausflüge zu Reisezielen in Oberbayern ein,(..). Ob Waging, Ruhpolding, Aschau oder Oberammergau, nirgends kann man mehr hinfahren, überall gibt es nur noch ein Gleis für die DB eigenen Züge. (..)

Wenn es gelingt, die Infrastruktur für Sonderzüge nach Wasserburg samt Umfahrungsmöglichkeit und Abstellung offen zu halten, wird das ein großer Renner im Ausflugsverkehr für Vereine und Reisegruppen(..)
 

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