PRO BAHN fordert Entschädigung für Verspätungen wie in Österreich

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Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, eine ernsthafte Entschädigung der
Fahrgäste bei Verspätungen einzuführen. „Der vom österreichischen
Ministerrat verabschiedete Gesetzentwurf könnte hierbei als Vorbild
dienen“ so Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten
Fahrgastverbandes PRO BAHN. Gerade bei den immer wiederkehrenden
Verspätungsproblemen bei der Münchner S-Bahn sowie in ganz Oberbayern
besteht hier Handlungsbedarf.

Die neue Regelung in Österreich sieht vor, dass Entschädigungen
unbürokratisch ausbezahlt werden, wenn die Pünktlichkeit unter 95 Prozent
liegt. Pendler können sich dazu im Internet anmelden, und erhalten dann
automatisch eine Entschädigung. Ebenso kann jedermann im Internet
nachschauen, auf welchen Strecken die Züge ausreichend pünktlich unterwegs
waren. „Dies bietet einen Ansporn für die Unternehmen, im täglichen
Betrieb die Pünktlichkeit zu gewährleisten, und bietet den Fahrgästen
Transparenz für ihre bezahlte Leistung“ so Andreas Barth weiter.

Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht den Freistaat Bayern als Aufgabenträger
in der Pflicht, eine ähnliche Lösung auch in Bayern einzuführen. „Wo ein
Wille ist, da ist auch ein Weg. Was in Österreich geht, das kann nicht hier
unmöglich sein. Es darf nicht sein, dass das einzig zuverlässige die
Preiserhöhungen sind“ betont der PRO BAHN-Sprecher.

Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion:
PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V.,

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