Wirtschaft fordert Investitionsstau bei bayerischen Schienenverkehrsprojekten abzubauen

Im Positionspapier der Bayerischen Industrie- und Handeslkammer vom 9.11.2012 werden folgenden 18 Ausbau- bzw. Ausbau- und Elektrifizierungsprojekte genannt. Der Nutzenkostenfaktor (ein Indikator der Wirtschaftlichkeit) ist jeweils angegeben

  1. ABS/NBS: München – Rosenheim – Kiefersfelden – Brenner. NKV: 1,2
  2. NBS/ABS ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Erfurt Anbindung vom Bamberg und Coburg. NKV: 1,8
  3. NBS/ABS Neu-Ulm – Augsburg. NKV: 1,4 
  4. ABS 38 München – Mühldorf – Freilassing – Grenze D/A. NKV: 1,2
  5. ABS Hanau – Würzburg. NKV unbekannt
  6. Würzburg – Nürnberg / Nürnberg – Regensburg – Passau – Grenze D/A. NKV unbekannt
  7. ABS 48 München – Memmingen – Lindau – Grenze D/A. NKV 2,0
  8. ABS Nürnberg – Marktredwitz – Reichnbach Grenze D/CZ. NKV: 2,6
  9. München – Regensburg – Furth i. W. – Grenze D/CZ. NKV: 0,9
  10. Hof – Regensburg. NKV: 2,2
  11. Lückenschluss Coburg – Südwestthüringen. NKV unbekannt
  12. Plattling – Landshut. NKV unbekannt
  13. Regensburg/Passau – Flughafen München. NKV unbekannt
  14. Augsburg – Buchloe – Kempten – Lindau. NKV unbekannt
  15. Ulm – Oberstdorf. NKV unbekannt. 
  16. Knoten München. NKV unbekannt 
  17. Knoten Nürnberg. NKV vermutlich 1.7
  18. Knoten Augsburg. NKV unbekannt

Der Bericht setzt ich sehr kritisch mit der Unterfinanzierung auseinander. Der Ausbau München – Mühldorf – Freilassing wird, wenn man die heutige Geschwindigkeit des Ausbaus fortschreibt, noch etwas 90 Jahre dauern. 

Es ist zu hoffen, dass die Bahnlobby aus der Wirtschaft mehr Einfluss auf Staats- und Bundesregierung haben, als pro Bahn, Fahrgast- und Umweltverbände und Politiker. 

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Social Media:
Finde uns auf Twitter

unsere Facebookseite

unsere Youtube-Videosammlung
Achiv: