Ausbau München-Lindau frühestens 2019

Am 18. Oktober liess die Deutsche Bahn die Katze aus dem Sack: Während ursprünglich 2010 mit dem Ausbau der Bahnstrecke München-Lindau begonnen und dieser 2015 fertiggestellt werden sollte, ist nun nicht einmal die Inbetriebnahme der Strecke bis 2019 gesichert! Lesen Sie die Pressemitteilung. Das prekäre an dieser Verzögerung ist: Die Vorfinanzierung der Schweiz in Höhe von 50 Millionen Euro ist gebunden an die Bedingungen „Baubeginn spätestens 2015 und Fertigstellung spätestens 2020“ (siehe: Seite 19): „Am 17. Dezember 2010 hat der [Schweizer] Bundesrat beschlossen, die Fristen nach Artikel 2 des Bundesbeschlusses vom 8. März 2005 über den Verpflichtungskredit für die erste Phase des HGV-Anschlusses für die Inangriffnahme und den Bauabschluss um fünf Jahre auf 2015 und 2020 zu verlängern.“

So berichten die Zeitungen darüber:
merkur-online.de, 18.10.2012: Bahn-Elektrifizierung im Allgäu verzögert sich
Memmingen – Auf eine schnellere Zugverbindung von München über Memmingen nach Lindau und weiter in die Schweiz müssen die Allgäuer noch länger warten. Ein Finanzierungskonzept fehlt noch.
Die Elektrifizierung der Bahnstrecke verzögert sich um mindestens zwei Jahre. Zudem wird sie teurer als zunächst geplant, wie Vertreter der Deutschen Bahn am Donnerstag in Memmingen mitteilten. 

Memmingens Oberbürgermeister Ivo Holzinger (SPD) ….: „Im nächsten halben Jahr muss die Finanzierung stehen, sonst kann die Bahn außer Vorplanungen nichts machen.“ 

Lokale Zeitung Memmingen, 18.10.2012: Elektrifizierung zwischen München und Zürich verzögert sich weiter – Fertigstellung wohl erst Ende 2019

schwaebische.de, 18.10.2012: Elektrifizierung der Allgäubahn dauert länger und wird teurer

Und dazu noch eine Presseerklärung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, 18.10.2012.

 

 

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