Bahnhof Ebersberg trotz Umbau nicht wirklich barrierefrei

Ein Jahr lang hat die Deutsche Bahn ihre Station in Ebersberg behindertengerecht umgebaut. Doch das vom Steuerzahler mit 1,8 Millionen Euro finanzierte Projekt hat deutliche Mängel, Rollstuhlfahrer tun sich nach wie vor schwer.

Allerdings hat Heiko Hamann von der Bahn unterschlagen, dass es durchaus technische Möglichkeiten gibt, diesen Spalt zu überwinden. Diese sind bereits erfolgreich im Einsatz. So haben modernere S-Bahn-Fahrzeuge ein bewegliches Trittbrett, welches je nach Abstand zwischen S-Bahn und Bahnsteig diesen Spalt überbrückt. Siehe die Pressemeldung von Bombardier zur Bestellung der S-Bahn-Triebwagen der Baureihe ET 430 durch Stuttgart. Auch die Frankfurter S-Bahn hat diesen neuen S-Bahntriebwagen bestellt. Fordern Sie doch von der Deutschen Bahn, dass die in München eingesetzten S-Bahntriebwagen des Typs ET 423 nach und nach mit solchen beweglichen Trittbrettern nachgerüstet werden. Sollte dieses technisch nicht möglich sein, sollte auch München sich für einen neuen S-Bahn-Triebwagen (z.B. ET 430) entscheiden, und in den sauren Apfel einer gemischten Flotte in der Übergangszeit beissen. Damit könnte auch endlich der chronische Fahrzeugmangel in München beseitigt werden, denn überfüllt Züge sind gerade für Behinderte eine erhebliche Einschränkung ihrer Mobilität. Wurde auch als Leserbrief in den SZ Landkreisausgabe Ebersberg vom 4.9.2012 veröffentlicht.  

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