Petershausen: Beredte Klage über Verspätungen

Während nämlich das Logistikunternehmen in Pressemeldungen gerade einen „Passagierrekord auf der Schiene“ feiert, „funktioniert das System Bahn im Detail überhaupt nicht“, erklärt Mittl. Konkret: Fast jeden zweiten Tag komme der Regionalzug München – Ingolstadt, den er als Berufspendler für den Arbeitsweg nutzt, fünf bis zehn Minuten zu spät in Petershausen an. „Eine Verspätungsquote von 50 Prozent, damit kann man nicht zufrieden sein.“ Wenige Minuten Verspätung können doch so schlimm nicht sein, möchte man meinen. Doch der Bus 728 Richtung Kollbach ist dann regelmäßig schon abgefahren. Die Busfahrer könnten nicht beliebig lange warten. „Auch die haben ihren Fahrplan einzuhalten.“ Die Folgen sind unzumutbar, findet Mittl: „Täglich noch ein Fußweg von 40 Minuten nach Hause, das kann man selbst jetzt im Sommer nicht mehr sportlich nehmen.“ Und manche seiner Mitreisenden haben noch längere Strecken zu absolvieren.

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