Die ständige Verschiebung des Ausbaus der Linie A

Der Ausbau der Linie A  jedes Jahr um ein Jahr nach hinten verschoben. Eigentlich hätte diese Strecke schon 2008 in Betrieb sein sollen. So steht es zumindest in der SZ Online vom 3.2.2005: „Dachau – Altomünster: Die eingleisige, mit Diesel-Triebwagen befahrene Linie A soll laut Freistaat für 22 bis 32 Millionen Euro zu einer „richtigen“ S-Bahn ausgebaut werden. Heißt: Elektrifizierung sowie ein Drei-Kilometer-Abschnitt, auf dem sich die Züge begegnen können. Die Finanzierung ist offen. Ziel: Fertigstellung im Jahr 2008.“

Am 17.10.2009 hiess es auf der Hompage des MVVs unter „Der MVV“ -> „Die MVV GmbH“ -> Konzeption -> S-Bahn-Planung:

„Planung: Ausbau Linie A
Die Linie A wird weiter in das S-Bahn-System integriert. Derzeit wird geplant, die 29 km lange eingleisige Dieselstrecke zu elektrifizieren und die Infrastruktur auszubauen. Schwerpunkte sind der Bau eines circa 3 km langen zweigleisigen Begegnungsabschnitts bei Schwabhausen, der Ausbau des Haltepunktes Erdweg zum Kreuzungsbahnhof, die Anpassung des Bahnhofes Dachau Stadt sowie der barrierefreie Ausbau von Stationen und der Rückbau des Kreuzungsbahnhofes Indersdorf zum eingleisigen Haltepunkt. Zukünftig können auf der Strecke S-Bahn-Fahrzeuge vom Typ ET423 eingesetzt werden. Sie verkehren gänztägig im Stundentakt und sind auf die S2 durchgebunden. Somit ermöglichen sie eine umsteigefreie Verbindung in die S-Bahn-Stammstrecke. In den Hauptverkehrszeiten ist ein 30-Minuten-Takt vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für 2012 geplant.“

 

Am 25.2.2011 ist unter den selben Eintrag zu lesen:
„Die Linie A wird weiter in das S-Bahn-System integriert. Derzeit wird geplant, die 29 km lange eingleisige Dieselstrecke zu elektrifizieren und die Infrastruktur auszubauen. Schwerpunkte sind der Bau eines circa 3 km langen zweigleisigen Begegnungsabschnitts bei Schwabhausen, der Ausbau des Haltepunktes Erdweg zum Kreuzungsbahnhof, die Anpassung des Bahnhofes Dachau Stadt sowie der barrierefreie Ausbau von Stationen und der Rückbau des Kreuzungsbahnhofes Indersdorf zum eingleisigen Haltepunkt. Zukünftig können auf der Strecke S-Bahn-Fahrzeuge vom Typ ET423 eingesetzt werden. Sie verkehren gänztägig im Stundentakt und sind auf die S2 durchgebunden. Somit ermöglichen sie eine umsteigefreie Verbindung in die S-Bahn-Stammstrecke. In den Hauptverkehrszeiten ist ein 30-Minuten-Takt vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für 2013 geplant.“

Und am 9.7.2012 wird die Inbetriebnahme erneut um ein Jahr verschoben (siehe Link): 
Die Linie A wird weiter in das S-Bahn-System integriert. Derzeit wird geplant, die 29 km lange eingleisige Dieselstrecke zu elektrifizieren und die Infrastruktur auszubauen. Schwerpunkte sind der Bau eines circa 3 km langen zweigleisigen Begegnungsabschnitts bei Schwabhausen, der Ausbau des Haltepunktes Erdweg zum Kreuzungsbahnhof, die Anpassung des Bahnhofes Dachau Stadt sowie der barrierefreie Ausbau von Stationen und der Rückbau des Kreuzungsbahnhofes Indersdorf zum eingleisigen Haltepunkt. Zukünftig können auf der Strecke S-Bahn-Fahrzeuge vom Typ ET423 eingesetzt werden. Sie verkehren ganztägig im Stundentakt und sind auf die S2 durchgebunden. Somit ermöglichen sie eine umsteigefreie Verbindung in die S-Bahn-Stammstrecke. In den Hauptverkehrszeiten ist ein 30-Minuten-Takt vorgesehen. Die Inbetriebnahme ist für 2014 vorgesehen. 

Was lernen wir daraus: In den letzten vier Jahren ist eigentlich NICHTS geschehen. Staatsregierung und Deutsche Bahn bringen nichts voran. 

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