Antrag zur Zukunft des Regionalexpress Nürnberg – München

 

Staatsregierung soll sich zur Beibehaltung des schnellen Nahverkehrs über die ICE-Neubaustrecke bekennen

 

 

 

 

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer, fordert die Staatsregierung in einem aktuellen Antrag auf, darzulegen, wie sie die schnellen Regionalexpresszüge Nürnberg-Ingolstadt-München über die ICE-Neubaustrecke dauerhaft sichern will. Beyer verlangt, dass dem zuständigen Wirtschafts- und Verkehrsausschusses baldmöglichst dargelegt wird, wie das zuständige Verkehrsministerium und seine hundertprozentige Tochter Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) sicherstellen wollen, dass auch nach dem Ende des derzeit für die Verkehrsbedienung laufenden Vertrages der BEG mit der DB Regio dieses für die Region so wichtige Verkehrsangebot aufrechterhalten wird.

 

Der Abgeordnete aus dem Nürnberger Land stellt fest: „Die milliardenschweren Investitionen öffentlicher Gelder in die ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt wurden gegenüber der Bevölkerung stets damit gerechtfertigt, dass mit den Regionalbahnhöfen Allersberg und Kinding auch ein schneller Nahverkehr für alle angeboten wird. Der Freistaat Bayern steht jetzt in der Pflicht, dass diese Zusagen auch nach 2013 weiter gelten. Wenn DB Regio die Strecke nicht mehr bedienen kann oder will, ist die Staatsregierung gefordert, rechtzeitig einen anderen Betreiber zu finden“. Aus diesem Grund zielt Beyer mit seinem Antrag auch darauf, dass die Staatsregierung ihre Pläne für eine eventuelle Ausschreibung der Streckenbedienung offen legt.

 

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