BN-Onlinekampagne und Infopaket Flugverkehr – steuerliche Benachteiligung der Bahn aufheben

 

Dass eine dritte Startbahn am Flughafen München ganz Bayern mit Schäden für Mensch, Natur und Klima betrifft, ohne dass es einen Bedarf an einer weiteren Startbahn gebe und Fakten zu den wahren Hintergründen der dritten Startbahn erläutert der Bund Naturschutz (BN) und bietet unter  www.dritte-startbahn-stoppen.de eine Onlinekampagne gegen das Grossprojekt.

 

 

Laut BN schadet der weitere Ausbau des Münchner Flughafens durch eine Zunahme des Flugverkehrs mit seinem enormen Schadstoffausstoss der gesamten Bevölkerung, nicht  nur den. Menschen, die in der engeren Flughafenregion wohnen und noch zusätzlich durch mehr Lärm geschädigt werden. Im Infopaket Flugverkehr erfährt man Grundsätzliches über die Klimaschädlichkeit des Fliegens. Wie lassen sich Natur und weite Landschaft besser erfahren, als land- oder seegebunden, fragt man beim BN.  Die Antwort ist das aktuelle BUND-Reiseprogramm mit Reiseangeboten in einzigartige Natur- und Kulturlandschaften ohne dass dazu Flugreisen nötig wären. Der BN überlässt beim Reisen das extrem klimaschädliche Urlaubs-Fliegen lieber den Vögeln als Beitrag zum Klimaschutz, aber auch als eine Frage von Qualität und Stil, den „Traum vom Fliegen für 20 Euro auf Kosten der Zukunft“ gibt es allenfalls als informatives Faltblatt beigelegt.

 

 

 

Der BN wie auch der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub VCD spricht sich entschieden für die Beibehaltung und Weiterentwicklung der Luftverkehrsteuer aus. Die Steuer wirke und zeigt als einzige Maßnahme klimaentlastende Wirkung. Angesichts der drängenden Klima- und Umweltprobleme müsse das nächste Ziel umso mehr, die Weiterentwicklung und vollständige Besteuerung von Kerosin sein. Bis heute wird der Luftverkehr gegenüber anderen Verkehrsträgern massiv subventioniert. Das Umweltbundesamt (UBA) beziffert die Subventionen auf 11,5 Milliarden Euro im Jahr 2010. Demgegenüber stehen nur rund eine Milliarde Euro Steuereinnahmen durch die Luftverkehrsteuer. Das Steuerprivileg für den klimaschädlichsten Verkehrsträger müsse ganz abgebaut werden, denn es benachteilige auch extrem den mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belegten Fernverkehr der Bahn, gegenüber dem der Flugverkehr fünfmal klimaschädlicher ist. Mit schätzungsweise mittlerweile neun Prozent trägt der Flugverkehr zum globalen Treibhauseffekt bei. Die Bevorteilung des Flugverkehrs müsse ein Ende haben. Sie führe zu enormen Wettbewerbsverzerrungen, zu Lasten der umweltverträglicheren Verkehrsträger wie Bahn oder Reisebussen. Damit werden falsche Anreize zum Nachteil unserer Umwelt geschaffen, so BN und VCD. Die Luftverkehrsteuer müsse auf europäischer Ebene vereinheitlicht und in ihrer Umweltwirkung weiterentwickelt werden – für gleiche Wettbewerbsbedingungen und Klimaentlastung. Das Infopaket Flugverkehr mit dem BUND-Reiseprogramm und der Unterschriftenliste „Dritte-startbahn-stoppen!“  gibt es gegen 3 €  in Briefmarken oder gegen Vorabüberweisung  auf das Konto 461251 des BN, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit vollständiger Absenderangabe und Kennwort „IP Flugverkehr“ beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, straubing@bund-naturschutz.de.  Wie man mit Billig-Fliegern „falsch verbunden ist“, zeigt das Magazin „Fairkehr“ im Infopaket auf.

 

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