PRO BAHN begrüßt die Ergebnisse des Treffens in der Staatskanzlei zur S-Bahn

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Ergebnisse des Treffens in der
Staatskanzlei zur S-Bahn. „Dass die im Landtagsbeschluss vom April 2010
vorgesehen weiteren Maßnahmen vorgezogen werden sollen, ist ein sinnvolles
Ergebnis der Diskussion der letzten Tage“ so Andreas Barth, Münchner
Sprecher des bundesweiten Verbandes.

Die Realisierung der Sendlinger Spange, die vom Landtag ausdrücklich
befürwortet wird, ist eine der wichtigsten Maßnahmen für das S-Bahn-System.
Zusammen mit dem Umbau des Bahnhofs Laim, der Einbindung die Sendlinger
Spange in die S-Bahn-Stammstrecke sowie dem Bau eines Regionalzughaltes an
der Poccistraße wird dies spürbare Verbesserungen für die Fahrgäste
erzeugen.

Neben dem Maßnahmen auf Münchner Stadtgebiet müssen parallel Engpässe auf
den Außenstrecken beseitigt werden. Durch die Tunneldiskussion wurden die
Bürger in den S-Bahn-Landkreisen mehr als 10 Jahre lang um die notwendige
Weiterentwicklung des für sie so wichtigen Verkehrssystems betrogen.

Um die bisherigen Verzögerungen aufzufangen hat der Fahrgastverband PRO BAHN
eine Liste der Sofortmaßnahmen für die Münchner S-Bahn vorgelegt und ist im
Internet  unter
http://www.pro-bahn.de/oberbayern/s-bahn/s-bahn-201204.pdf verfügbar.

Wichtig ist es, den jetzigen Bruch auch dazu zu nutzen, um die Qualität der
S-Bahn-Planungen zu steigern. „Der direkte Vergleich zwischen den
Umbauplänen für die Bahnhöfe Laim und Sendlinger Tor zeigt große
Unterschiede, beispielsweise unnötig lange Fußwege und Angstecken am
Bahnhof Laim“ so Andreas Barth, Münchner Sprecher von PRO BAHN. Den
jetzigen Bruch könne man nutzen, um hier auf eine gute Planungsqualität zu
kommen. „Aufgrund der wiederholt guten Erfahrungen mit den
Planungsprojekten der MVG wäre es durchaus zu überlegen, der MVG die
Planung für Laim gesamthaft zu übertragen – sowohl für die Haltestellen in
der Umweltverbundröhre als auch für die S-Bahnsteige.“ so Andreas Barth
weiter.

Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion:
PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V.,

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