CSU Geheimtreffen in der Staatskanzlei: S-Bahn München weiter ausbauen – Verbesserungsmaßnahmen vorziehen

 

Der Nahverkehr in der Landeshauptstadt München soll weiter verbessert und ausgebaut werden. Das kündigten Georg Schmid, CSU Fraktionsvorsitzender, und Erwin Huber, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, nach einem Gespräch in der Bayerischen Staatskanzlei an. Grundlage für alle weiteren planerischen Überlegungen bleibt der Landtagsbeschluss von April 2010.

 

Bei dem Treffen, zu dem Ministerpräsident Horst Seehofer eingeladen hatte, wurde mit den betroffenen Landtagsabgeordneten aus der Landeshauptstadt und dem Großraum München vereinbart, jene Verbesserungsmaßnahmen vorzuziehen, die mit dem Bahnknoten und der zweiten Stammstrecke kompatibel sind. Diese Schritte sollen erste Priorität erhalten“, erklärte Erwin Huber.

 

 

Daneben sollen die Bemühungen zum Schließen der Finanzierungslücke bei der zweiten Stammstrecke in Höhe von 700 Millionen Euro nachhaltig fortgesetzt werden. Der Freistaat Bayern steht zu seinem Wort, über seinen eigenen Anteil hinaus die Hälfte dieser Finanzierungslücke vorzufinanzieren. Dafür haben wir im Doppelhaushalt 2012 bereits die Grundlagen gelegt“, so Schmid.

 

Der schnellste Weg zur Lösung wäre nach wie vor, wenn die Landeshauptstadt München als Hauptbetroffener die andere Hälfte vorfinanzieren würde. Dazu sollte es möglichst bald direkte Gespräche zwischen Stadt und Land auf höchster Ebene geben.

 

Mit 800.000 Fahrgästen täglich ist die S-Bahn München das größte und wichtigste Nahverkehrssystem in Bayern. Um das prognostizierte Wachstum im Ballungsraum München zu bewältigen brauchen wir den Ausbau und die Modernisierung. Da müssen alle Beteiligten zeigen, dass sie an einer Lösung interessiert sind“, bekräftigte Huber abschließend.

 

 

„Der heutige Schwenk von Seehofer und Ude zeigt, dass es gut war, dass die FDP-Fraktion und Wirtschaftsminister Martin Zeil klaren Kurs gehalten haben. Während die einen überhastet das Totenglöcklein für den Tunnel geläutet haben und die anderen sich hinter der Position der fehlenden Zuständigkeit versteckt haben, galt für uns von Anfang das klare Bekenntnis zu diesem bedeutsamen Verkehrsprojekt. Wir orientieren uns an den unzähligen Pendlerinnen und Pendler, die täglich auf die Infrastruktur der Metropolregion angewiesen sind, aber auch an den berechtigten Bedürfnissen der Wirtschaft. Für das politische Geschachere, dass wir in den letzten Tagen beobachten mussten, haben die Menschen nämlich kein Verständnis. Gut, dass jetzt alle auf den Kurs der FDP eingeschwenkt sind.“

 

 

Welche Maßnahmen damit gemeint sein könnten, zeigt ein Papier der Bayerischen Eisenbahngesellschaft aus dem Jahre 2007, das im Münchner Ratssystem abrufbar war:

Herrsching:
–        Zweigleisiger Abschnitt Steinebach- Seefeld-H.
–        Wendegleis Weßling
Petershausen:
–        Erweiterung Bahnhof Petershausen
–        Wendegleis Dachau
Pasing:
–        LZB S- Bahn Pasing
Giesing:
–        Umbau Bf Giesing
Erding:
–        Zweigleisiger Abschnitt St. Kolomann- Aufhausen
–        Zusätzliches Bahnsteiggleis Markt Schwaben

 

 

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