Mobilität und Verkehr am Landesparteitag Straubing der Piratenpartei

Anträge zum Landesparteitag eingereicht:

Von Kai Mast wurde noch ein weiterer Antrag eingefügt: Fahrscheinlosen ÖPNV fördern

So weit ich das überblicke sind das alle Anträge zum Landesparteitag in Straubing.

Zuallererst zuder Grundversorgung mit Mobilität: Dieser beruht letztendlich auf dem Missstand, dass die ländlichen Regionen in Bayern immer mehr vom ÖPNV abgehängt werden und Buslinien oft als kommunalpolitische Spielbälle zur “Versorgung” von befreundeten Busunternehmern ohne Ausschreibungen und nennenswerte verkehrliche Wirkung schon als Totgeburten zur Welt kommen. Diese “toten” Buslinien haben als Konkurrenz zu dem Individualverkehr keine Chance, folglich braucht man in einem Flächenstaat wie Bayern zwingend ein Auto, wenn man außerhlb der Städte wohnt.

Dieses Verfehlniss der “Umlandgemeinden” von Ballungszentren, büßen dann auch die Ballungszentren sehr hart – zum Beispiel mit einer chronischen Parkplatzverstopfung, die dann auch den Einwohnern von Städten stark zu schaffen macht.

Mich hat daher eine lange Zeit der Gedanke bewegt, wie man auf dem Land eine ähnlich gute Versorgung wie in den äußeren Stadtgebieten hinbekommt. Dort fahren Buslinien im mindestens im 30-Minuten-Takt, oft von 5 Uhr in der früh bis Mitternacht. Auf dem Land, wo man sich ja auch schon 30 Kilometer außerhalbs Münchens überhaupt über eine Bushaltestelle freuen darf, kann man sich glücklich schätzen, wenn man 3 mal täglich die Möglichkeit hat, ohne Auto wegzufahren. Oft ist die erste Möglichkeit die des Schülerverkehrs – gegen 8 Uhr – die zweite, wenn die Schüler zurückkommen – gegen 13 Uhr – und die dritte nochmal am “abend” um 16 Uhr. Für einen Vollzeit arbeitenden Pendler ist das definitiv nicht genug.

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