Bayern gegen München Die Stadt als Wahlkampfopfer?

Sehr öffentlichkeitswirksam ist das Hickhack um die zweite S-Bahn-Stammstrecke geworden. Der Freistaat bemüht sich intensiv, Münchens Oberbürgermeister als großen Verhinderer darzustellen, weil er kein Geld für eine Vorfinanzierung herausrücken will. Auch diese Front hat wohl viel mit Wahlkampf zu tun – in der mehr als zehnjährigen Debatte um den S-Bahn-Ausbau hat eine Mitfinanzierung der Stadt nie eine Rolle gespielt. Vielmehr hat der Freistaat stets den Eindruck erweckt, das Geld sei so gut wie beisammen. Damals lobte Ude gerne das konstruktive Verhältnis zu Horst Seehofer. Nun haben die beiden zumindest bei der Finanzierung entgegengesetzte Positionen bezogen – wie auch beim neuen Konzertsaal, der Ude einen neuen Spitznamen bei CSU-Stadtchef Ludwig Spaenle eingebrach hat: Mr. No.

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