Zeil: „Bayerns wichtige Schienenverbindungen in die Nachbarländer gehören alle ins transeuropäische Kernnetz“

Vor Bundesratsbehandlung: Freistaat verlangt Nachbesserungen bei EU-Verkehrsplänen / Bayerns Verkehrsminister Zeil moniert Fehlen der Strecken in die Schweiz und Richtung Südosteuropa

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Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil pocht auf Nachbesserungen beim geplanten EU-Kernnetz für die Schiene. „Es kann nicht sein, dass die international bedeutsamen Strecken von Bayern in die Schweiz und nach Südosteuropa von der EU beim Kernnetz außen vor gelassen werden. Sie stellen wichtige Verbindungen des Bahnknoten Münchens mit unmittelbar benachbarten Knoten dar und müssen berücksichtigt werden“, kritisiert der Minister. Im Vorfeld der Bundesratsbehandlung zu den Leitlinien für die transeuropäischen Verkehrsnetze am morgigen Mittwoch hat Zeil sich deshalb sowohl an die Kommission in Brüssel als auch an die Regierungen in Berlin, Wien und Bern gewandt und dabei eine Korrektur beziehungsweise Unterstützung eingefordert. „Ich bin sicher, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und unsere Argumente überzeugen“, gibt sich Zeil optimistisch.

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