1. Schritt zur Elektrifizierung der Ringzugs: DB schreibt Vermessung aus

Die Ausschreibung erfolgte am 30.5.2022: Siehe TED: ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:303092-2022:TEXT:DE:HTML&src=0
Die Leistungen sind vom 1.10.2022-29.9.2023 zu erbringen. Es sind insgesamt 5 Lose vorgesehen.
Aus der Beschreibung des Projekts des Ringzugs: „Mit dem Konzept eines „Ringzuges“ entstand 1996 die Idee, auf einer ca. 200 km langen Ringstrecke die drei Landkreise Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen zu verbinden. Nachdem das System erfolgreich umgesetzt wurde und eine große Nachfrage vorweist, beginnt die Umsetzung des Nachfolgeprojektes „Ringzug 2.0“. Der heutige Ringzug verkehrt im Stundentakt zwischen Rottweil und Bräunlingen, sowie zwischen Rottweil und Blumberg. Ergänzt werden diese Verkehre durch die stündliche Schwarzwaldbahn, die hier auf dem Abschnitt St. Georgen und Immendingen verkehrt. Auf dem Abschnitt Villingen – Hüfingen-Mitte verkehrt stündlich die Breisgau-S-Bahn. Die Donautalbahn befährt im Stundentakt den Bereich Donaueschingen – Sigmaringen. Eine stündliche Fernverkehrslinie auf der Gäubahn, verkehrt im Abschnitt Rottweil und Tuttlingen. Der Schienengüterverkehr auf der Gäubahn und den Abschnitten zwischen Rottweil – Villingen und Sigmaringen – Donaueschingen. Die Elektrifizierung der oben genannten Abschnitte ist die Voraussetzung für die Umsetzung der zukünftigen Angebotskonzepte. Hierdurch wird es möglich, das gesamte Zugangebot des Ringzug durchgehend mit elektrischen Fahrzeugen abzuwickeln und in Verbindung mit der geplanten Angebotsausweitung eine Attraktivitätssteigerung des SPNV umzusetzen. Hierfür wird geplant, die Streckenabschnitte Immendingen bis Tuttlingen (ca. 10 km), Tuttlingen bis Fridingen (ca. 14 km), Rottweil bis Villingen (ca. 27 km), Trossingen Bf bis Trossingen Stadt (ca. 5 km) und Hüfingen bis Bräunlingen (ca. 3 km) zu elektrifizieren. Des Weiteren wird auf dem Abschnitt Villingen bis Immendingen (ca. 31,5 km) die Oberleitungsanlage erneuert. Zudem soll die Region durch die neu zu errichtenden Haltepunkte Rottweil Stadtmitte, Tuttlingen Stadtmitte, Trossingen Troase, Villingen West, Peterzell-Königsdorf, Peterzell Dorf, St. Georgen Industriegebiet und Hintschingen besser erschlossen werden. Durch die 2028 stattfindende Landesgartenschau in Rottweil, besteht in der Region sowie der Politik eine große Erwartungshaltung und eine Umsetzung vor der Landesgartenschau ist von großem Interesse. Die Bestellorganisationen sind die NVBW und die Landkreise Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen und haben die DB Netz AG im Rahmen einer Finanzierungsvereinbarung mit der Planung der Leistungsphasen (Lph) 1 und 2 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für die Infrastrukturmaßnahme beauftragt. Die Lph 2 – Vorplanung – soll Ende 2022 ausgeschrieben werden.

Neue Haltepunkte:
– Rottweil Stadtmitte
– Tuttlingen Stadtmitte
– Trossingen Troase (Nicht DB Netz Infrastruktur)
– Villingen West
– Peterzell-Königsdorf
– Peterzell Dorf
– St. Georgen Industriegebiet
– Hintschingen
Elektrifizierung:
– Villingen – Trossingen Bf
– Rottweil – Bräunlingen
– Hüfingen Mitte – Immendingen
– Tuttlingen – Fridingen
– Umelektrifizierung Trossingen Bf – Trossingen Stadt (Nicht DB Netz Infrastruktur)
– Oberleitungserneuerung
Bahnhofs- und Streckenausbauten:
– Umbau Trossingen Bf
– Wendegleis Kirnach-Villingen
– Neuer Kreuzungsbahnhof Mühlheim
Zusätzlicher Infrastrukturbedarf:
– Bahnsteigverlängerungen Schwenningen
– Abschnittsteilung St. Georgen
– Umbau Bf Villingen
– Umwandlung der Schlüsselweiche in Rammelswiesen in eine ferngestellte Weiche
– Blockverdichtung zwischen Schwenningen und Villingen
– Blockverdichtung zwischen Mühlheim und Tuttlingen

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