Hiobsbotschaft aus der BEG: Halbstundentakt zwischen München und Murnau kommt mind. 1 Jahr später

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) plant faktisch, den bestehenden Vertrag „Werdenfels“ mit DB Regio, der eigentlich im Dezember 2025 ausläuft, um 1 – 2 Jahre zu verlängern.
Ich zitiere aus der Vorinformation der BEG vom 26.4.22: „ Betrieb eines Regionalverkehrs im Umfang von voraussichtlich rund 3,8 Mio. Zugkilometern pro Jahr auf voraussichtlich folgenden Strecken: München Hbf – Mittenwald Staatsgrenze DE/AT, Tutzing – Kochel, Murnau – Oberammergau, Garmisch-Partenkirchen – Griesen Staatsgrenze DE/AT und Pfronten-Steinach Staatsgrenze DE/AT – Pfronten-Steinach Die Leistungen auf den oben genannten Strecken sind im derzeit laufenden Verkehrsdurchführungsvertrag „Werdenfels“ mit der DB Regio AG bis Dezember 2025 fixiert und sollen für den Zeitraum ab voraussichtlich Dezember 2026 im Rahmen des offenen Vergabeverfahrens „Werdenfels 2027+“ neu ausgeschrieben werden. Geplant ist daher ein Übergangskonzept für ein Jahr (mit Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr). Da nach unserer Kenntnis nur die DB Regio AG über geeignete Gebrauchtfahrzeuge in ausreichender Anzahl verfügt, kommt, insbesondere auch angesichts der kurzen Vertragslaufzeit, nur die DB Regio AG für die Erbringung der Leistungen in Frage. Die BEG beabsichtigt daher, die Leistungen auf den o. g. Strecken für einen Übergangszeitraum von Dezember 2025 bis Dezember 2026 (mit Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr) an die DB Regio AG, Richelstraße 3, 80634 München <www.google.com/maps/search/Richelstra%C3%9Fe+3,+80634+M%C3%BCnchen?entry=gmail&source=g> zu vergeben.“ Siehe: ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:225586-2022:TEXT:EN:HTML&src=0&tabId=1
Die Eimführung des Haöbstumdentakt bis Muenai verschiebt sich also um 1-2 Jahre. Bravo, BEG!
Aus der eigentlich für den 23.4.2021 (!) geplanten Veröffentlichung der Ausschreibung „Werdenfels 2026+“ wird nun die Ausschreibung „Werdenfels 2027+“, deren Veröffentlichung nun für den 11.7.22 vorgesehen ist. Siehe Berichtigung der BEG vom 25.4.22: ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:227364-2022:TEXT:DE:HTML&src=0
Dann sollten auch die Details der geplanten Leistungsausdehnung von 3,8 Mio Zugkilometer pro Jahr auf 4,9-5,2 Mio Zugkilometer bekanntgegeben werden.
Ist ist allerdings ein Armutszeugnis der BEG, dass die Inbetriebnahmen von Netzen immer wieder nach hinten verschoben werden, und die Vorlaufzeit zwischen Ausschreibung und Inbetriebnahmen von Netzen verkürzt wird. Wegen möglicher Einsprachen verschiebt sich die Inbetriebnahme oder wegen Nichtverfügbarkeit von Fahrzeugen auf dem Markt aufgrund kurzer Vorlaufzeit ist der Wettbewerb eingeschränkt, da nur der „Platzhirsch“ in Frage kommt.

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