Fahrplanwechsel 13.12.20: Münchner S-Bahnfahrgäste werden geplante Verbesserungen vorenthalten

Mit dem Wettbewerbsprojekts 1. Münchner S-Bahnvertrag (1. MSBV) werden den Münchner S-Bahnfahrgästen nicht nur Verbesserungen nach Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke, sondern bereits ab dem neuen Fahrplan ab 13.12.20 versprochen. Dabei geht es vor allem um längere Züge, die das Platzangebot in überfüllten Zügen erhöhen. Dies war in den Ausschreibungsunterlagen detailliert vorgegeben. Allerdings ist dieses Wettbewerbsverfahren 2 Wochen vor dem Fahrplanwechsel noch immer nicht abgeschlossen ( beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb/vergabeverfahren). Gleichzeitig behauptet die BEG jedoch, dass der 1. MSBV im Dezember 2020 starten würde (gleicher Link wie vorher, weiter unten). Trotz mehrmaliger Nachfragen per Email hat die BEG diesen Widerspruch nicht aufgeklärt. Sollte sich auch dieses Wettbewerbsprojekt verzögern, wäre dies die 3. Verzögerung nach dem E-Netz Allgäu und dem Vorortverkehr München~Buchloe, die ursprünglich ebenfalls in diesem Dezember starten sollten. Auch wenn diese Verzögerungen äusserst ärgerlich sind (den Pendlern und Reisenden werden nicht nur die mit der Elektrifizierung versprochenen Verbesserungen vorenthalten, sondern es kommt zu längeren Fahrzeiten), wurden diese von der BEG wenigstens frühzeitig kommuniziert.
Hier die Ausschreibungsunterlagen:
www.railblog.info/wp-content/uploads/2018/10/Zuglängen-1.-Münchner-S-Bahnvertrag-Zuglängen-Betriebsstufe-1.pdf

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