Scheinheilige Forderung Bocklets nach 3-gleisigen Ausbau Pasing-Fürstenfeldbruck statt Eichenau

SZ, 26.9.2018 www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/verkehr-drittes-gleis-bis-bruck-1.4144445 Die Forderung des langjährigen Stimmkreisabgeordneten für Fürstenfeldbruck Ost nach Verlängerung des 3-gleisigen Ausbaus Pasing-Eichenau bis Fürstenfeldbruck ist mehr als scheinheilig. Dieser Mann hat 2010 die durch die Staatsregierung veranlasste Streichung des 4-gleisigen Ausbaus aus dem Bundesfördertopf für Investitionen in den Schienennahverkehr und die Verkürzung des Ausbaus Pasing-Buchenau auf Pasing-Eichenau vehement verteidigt (reinhold-bocklet.de/pdf/stammstrecke12-2010.pdf). Dadurch wurde das vor 2010 gültige Mantra der Staatsregierung, den S4-Ausbau vor oder mindestens gleichzeitig mit der 2.Stammstrecke fertigzustellen, über den Haufen geworfen und die Fertigstellung des Ausbaus um 15 Jahre zurückgeworfen. Dies hat nun zur Folge, dass mit der Eröffnung der 2. Stammstrecke z. B. am Morgen sogar weniger Regional- und S-Bahn-Züge aus Richtung Buchloe und Geltendorf als heute in Pasing ankommen werden, die Überfüllung der Züge sogar noch zunimmt. Ausserdem müssen nach Eröffnung der 2. Stammstrecke die Regional- und Fernzüge hinter S-Bahnzügen hinterherschleichen, und werden deshalb trotz der 2021 feriggestellten Elektrifizierung Lindau-Memmingen-Geltendorf unattraktive Fahrzeiten aufweisen.
Seit 2003 vertritt Bocklet den Stimmkreis Fürstenfeldbruck Ost. Während dieser Zeit hätte er sich für die Pendler einsetzen müssen, anstatt sich an der Selbstbeweihräuchung der Staatsregierung beizutragen, nicht, wenn er in Pension geht.

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