Entwurf Bundeshaushalt 2018: Kaum neue Impluse der neuen grossen Koalition für Eisenbahn

Soeben (mit Datum vom 4.5.2018) hat der Bundesrat den Entwurf zum Bundeshaushalt 2018 aufs Netz gestellt: dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2018/0125-18.pdf
Ich hab mir die Arbeit gemacht, die relevanten Posten für Investitionen in die Eisenbahn mit dem Entwurf der alten grossen Koalition von August 2017 dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/130/1813000.pdf zu vergleichen:
Die Baukostenzuschüsse für die Eisenbahnen des Bundes für 2018 betragen in der Version von Mai 2018 (siehe Seite 1692 nach pdf-Nummerierung) und in der Version von August 2017 (Seite 1586) beides Mal genau 1,591 Mrd. Euro. Was erstaunt: Die Verpflichtungsermächtigung für die Jahre 2019-2029 in der neuen Version ist mit 2,309 Mrd. Euro tiefer wie in der alten Version mit 2,865 Mrd. Euro. Allerdings ist die Verpflichtungsermächtigung in der Version von Mai 2018 in den Jahren 2019-2021 höher, und danach deutlich tiefer als in der Version von August 2017.
Die einzelnen Projekte werden in der neuen Version ab Seite 2109 aufgelistet, in der alten Version ab Seite 1970. Nach kurzer Durchsicht fiel mir auf, dass der Rhein-Ruhr-Express, Planfeststellungsabschnitt 5 neu aufgenommen wurde. Ebenfalls: VDE 8.1, ABS Nürnberg – Ebensfeld (Eggolsheim – Strullendorf).
Was das GVFG betrifft, sind die „Finanzhilfen an die Länder für die Schieneninfrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs für Vorhaben über 50 Mio. € zuwendungsfähiger Kosten“ (882 02-741) und „Investitionszuschüsse für Vorhaben des öffentlichen Personennahverkehrs über 50 Mio. € an die Deutsche Bahn AG“ (891 01-741) genau gleichgeblieben (alte Version: Seiten 1621-1622, neue Version: 1730-1731).

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