Nach Chaostag bei S-Bahn: PRO BAHN fordert: Geld zurück

Nach dem gestrigen Chaostag bei der S-Bahn München fordert der Fahrgastverband PRO BAHN, die Fahrgäste für das Chaos zu entschädigen. „Stammkunden mit MVV-Abos und Jahreskarten sollten pro Tag mit Großstörung und massenweisen Ausfällen 10 Prozent des Monatspreises als Entschädigung zurück bekommen.“ schlägt Andreas Barth, Münchner Sprecher von PRO BAHN vor. Es dürfe nicht sein, dass die DB derart miserable Leistung erbringt, und trotzdem die Fahrgäste weiterzahlen müssen. Dabei bezieht sich der Fahrgastverband nicht nur auf die Ausfälle, sondern auch auf die mangelhaften bis nicht vorhandenen Informationen. „Für die Fahrgäste war nicht einmal mehr zu raten, wie die Lage ist – die Durchsagen und die Realität waren voneinander entkoppelt“ so die Beobachtung von PRO BAHN.
PRO BAHN hatte Anfang Februar u.a. Vorschläge unterbreitet, um trotz vergangener Versäumnisse das S-Bahn-Netz so zu ertüchtigen, dass Störungen besser aufgefangen werden können, siehe www.pro-bahn.de/oberbayern/presse/20180202.html .
Zudem fordert der Verband die Verantwortlichen bei S-Bahn und Freistaat Bayern auf, endlich ungeschönte Pünktlichkeitszahlen zu veröffentlichen. Derzeit werden Zugausfälle ignoriert, das heißt: obwohl die S-Bahn nicht fährt, ist laut Statistik alles pünktlich. „Statistiken die mit der Realität kaum in Verbindung stehen sind vorsichtig formuliert nicht hilfreich“ kritisiert der PRO BAHN-Sprecher.
Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V. – München, 27. Februar 2018

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