S-Bahn München: „Personen im Gleis“: Es besteht dringender Handlungsbedarf

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de „Personen im Gleis“: Es besteht dringender Handlungsbedarf Am Freitag, 17. Juni 2016, mußte die Stammstrecke der Münchner S-Bahn gegen 6 Uhr wieder einmal gesperrt werden. Die dazugehörige Meldung lautete: „Personen im Gleis“. Der S-Bahnverkehr wurde großflächig stillgelegt, so endete die S1 in Moosach, die S2 in Allach – und so weiter. Durch die ständigen Störungen des Bahnverkehrs werden die Fahrgäste in einem nicht mehr vertretbaren Maße geschädigt. Erst nach Stunden wird wieder ein planmäßiger S-Bahnverkehr möglich sein. „Natürlich wollen wir, daß beim Betrieb der Eisenbahnen niemand zu Schaden kommt. Aber die Anzahl der Beeinträchtigungen durch Personen im Gleis hat ein nicht mehr hinnehmbares Ausmaß erreicht“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Wir fordern ein sofortiges Handeln der Polizeibehörden und des Infrastrukturbetreibers!“ Zunächst muß klar definiert werden, wann man sich „im Gleis“ befindet. Eine Strecke zu sperren, weil ein Photograph Aufnahmen von den Zügen fertigt, ist grob unsinnig. Dann bedarf es der Aufklärung, welche Kosten entstehen, wenn der Bahnbetrieb stillgelegt werden muß. Dann aber müssen bauliche Veränderungen herbeigeführt werden, die ein Betreten der Gleise erschweren, und die Polizeibehörden müssen durch eine bessere Bestreifung den Schutz der Bahnstrecken erhöhen. „Die Stammstrecke der Münchner S-Bahn muß durch einen Zaun vor dem Eindringen von Unbefugten geschützt werden. Daran führt nun kein Weg mehr vorbei. Außerdem muß geprüft werden, ob nicht in mehr Fällen ein Fahren auf Sicht möglich ist“, sagt Nagel. „Fahren auf Sicht bedeutet dabei für mich, daß man mit seinem Fahrzeug vor einem Hindernis sicher zum Stillstand kommt.“ In diesem Zusammenhang muß auch darauf hingewiesen werden, daß zusätzliche Verbindungen geschaffen werden müssen, die den Fahrgästen wenigstens ein Umsteigen ermöglichen. Eine Trambahn vom S-Bahnhof Berg am Laim in die Innenstadt ist ein Beispiel dafür. Es ist grotesk, wenn die sich im bau befindliche Trambahnstrecke an den S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz angeschlossen wird. Auch der Regionalzughalt Poccistraße würde einen Anschluß für die Fahrgäste vom Ostbahnhof an die U-Bahn bieten.

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