Protest gegen überfüllte Züge auf der S4-Ost an Wochenende und in den Abendstunden. Endlich Stundentakt in die Wochenendnächten einführen!

Siehe SZ, 27.4.2016 ( www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/haar-protest-gegen-ueberfuellte-zuege-1.2970027): Offensichtlich lässt die Deutsche Bahn die S-Bahnzüge lieber abstellen und leer herumstehen, als den Fahrgästen ein angemessenes Platzangebot bereitzustellen. Vor allem am Wochenende und in den Abendstunden gibt es keinen Fahrzeugmangel, ganz im Gegensatz zu den Hauptverkehrszeiten. Die Zusatzkosten längerer Züge sind gering und über ein besseres Platzangebot könnte man mehr Leute zum Umsteigen vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel bringen. Übrigens gilt der Vorwurf überfüllter Züge am Wochenende und in den Abendstunden genauso für den Westast der S4. Ausserdem sollte sich München ein Beispiel an Zürich nehmen. Die viel kleiner Agglomeration Zürich mit knapp 1,6 Millionen Einwohnern ( de.wikipedia.org/wiki/Metropolregion_Z%C3%BCrich) hat als Standard den durchgehenden Stundentakt auf den S-Bahnlinien in den Wochenendnächten ( www.zvv.ch/zvv/de/abos-und-tickets/tarif/nachtnetz/nacht-fahrplan-und-liniennetz.html). In Einzugsgebiet der Münchner S-Bahn dagegen, dass 2,8 Millionen Einwohner aufweist und sich auch gerne als Partymetropole verkauft, verkehren die letzten S-Bahnen ab der Innenstadt schon um kurz vor 3 Uhr und es gibt eine Lücke von mehr einer Stunde bis zur ersten regulären S-Bahn. Ein Armutszeugnis.

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