S-Bahn Stuttgart fährt deutlich pünktlicher: So viel Transparenz würde man sich für München auch wünschen

So viel Transparenz würde man sich für die S-Bahn München auch wünschen. Pünktlichkeit nach Hauptverkehrszeit und Gesamtverkehrszeit heruntergebrochen. Ausserdem sogar noch nach Linien und verschiedenen Pünktlichkeitsdefinitionen (Verspätung kleiner 6 und kleiner 3 Minuten). Für die Münchner S-Bahn weist die Bahn nur die Pünktlichkeit (Verspätung kleiner 6 Minuten) aus, eine Differenzierung nach Linien und nach Hauptverkehrszeit und Gesamtverkehrszeit fehlt. Die Münchner S-Bahn insgesamt wies 2015 eine Pünktlichkeit (Verspätung < 6 Minuten) von 95.4% aus, das Stuttgarter S-Bahnnetz eine solche von 96.7%. 2014 war die Pünktlichkeit der Münchner S-Bahn gemäss BEG mit 95.8% sogar noch tiefer. Information der Deutsche Bahn zur Pünktlichkeit der Münchner S-Bahn: *https://www.bahn.de/regional/view/regionen/bayern/info/puenktlichkeit_in_bayern.shtml* Information der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zur Münchner S-Bahn: *http://beg.bahnland-bayern.de/de/qualitaetssicherung?file=files/media/corporate-portal/qualitaetssicherung/qualitaetsdokumentation/qualitaetsdokumentation_2014_.pdf* Information des MVV zur Pünktlichkeit der Münchner S-Bahn 2014: *http://www.mvv-muenchen.de/fileadmin/media/download/downloadbereich/Publikationen/documents/MVV_Verbundbericht_2014.pdf* Pressemeldung Deutsche Bahn vom 13.4.2016 zu Pünktlichkeit Stuttgarter S-Bahn. *http://www.deutschebahn.com/presse/stuttgart/de/aktuell/presseinformationen/11124816/2016-097_pi_S-Bahn_Stuttgart_faehrt_deutlich_puenktlicher.html* „13.04.2016 Stuttgart S-Bahn Stuttgart fährt deutlich pünktlicher

Viele Einzelmaßnahmen zeigen objektiv messbare Erfolge • Subjektive Bewertungen durch Kunden: Sicherheit und Sauberkeit besser beurteilt – Pünktlichkeitsnote stagniert noch Die Pünktlichkeit und die Qualität der S-Bahn Stuttgart haben sich in 2015 positiv entwickelt. Insbesondere bei der Pünktlichkeit konnte eine Trendwende verzeichnet werden: „In unserer Königsdisziplin – der Pünktlichkeit unter drei Minuten in der Hauptverkehrszeit – haben wir uns um über fünf Prozentpunkte auf nunmehr 80,8 Prozent verbessert“, sagt Dr. Dirk Rothenstein, Sprecher der Geschäftsleitung der S-Bahn Stuttgart. In der Gesamtverkehrszeit stieg dieser Wert um 2,7 Prozentpunkte auf 88,5 Prozent. Dr. Rothenstein: „Die von uns in den vergangenen Jahren auf den Weg gebrachten Maßnahmen zeigen erste messbare Erfolge.“ Dazu gehörte beispielsweise die Installation von Monitoren und Kameras an den S-Bahnsteigen der Stationen Stadtmitte und Hauptbahnhof (tief). Damit können die Triebfahrzeugführer das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste überblicken, die Türen schließen und so schneller wieder abfahren. Diese Anlagen wurden bereits 2014 in Betrieb genommen. „Unter unserem Motto ‚Jede Sekunde zählt‘ haben wir weitere Maßnahmen umgesetzt. Beispielsweise steht für die Wende am Flughafen jetzt ein zusätzlicher Triebfahrzeugführer parat, der den Zug für die Rückfahrt ohne größere Zeitverzögerung übernimmt“, so Dr. Rothenstein. Auf der Linie S6 ist in Weil der Stadt das Zu- und Abstellkonzept der dort startenden und endenden Züge optimiert worden, was ebenfalls zu einer höheren Abfahrtspünktlichkeit führt. Der Blick auf die Pünktlichkeit der einzelnen S-Bahn-Linien belegt, dass alle Fahrgäste von den bisherigen Anstrengungen profitieren. In der Hauptverkehrszeit haben sich die Drei-Minuten-Pünktlichkeitswerte um bis zu 6,6 Prozentpunkte verbessert, in der Gesamtverkehrszeit um bis zu 3,7. In der Sechs-Minuten-Pünktlichkeit liegen die Steigerungen in der Hauptverkehrszeit bei bis zu 3,0, in der Gesamtverkehrszeit bei bis zu 1,7 Prozentpunkten. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Qualität des S-Bahn-Betriebs durch die Auswertung festgelegter Kriterien („objektive Bewertung“) und durch Befragung von Fahrgästen („subjektive Bewertung“) ermittelt. Dazu sind die S-Bahn-Kunden sechs Mal von einem neutralen Dienstleister befragt worden. So ist die Sauberkeit der Züge besser als im vergangenen Jahr bewertet worden (objektive Messung: 95,6 Prozent bei einem Zielwert von 92 Prozent, subjektive Note: 2,4 bei einem Zielwert von 2,5 (2014: 94,9 Prozent/Note 2,5)). Auch das subjektive Sicherheitsempfinden und die Wahrnehmung der Schadensfreiheit der Züge stieg auf die Bestnoten 1,9 und 2,1 (2014: 2,0 und 2,2; Zielwert jeweils 2,5). Dagegen stagnieren im Bereich der subjektiv wahrgenommenen Pünktlichkeit sowie der Informationen im Regel- und im Störungsfall die Noten auf den Vorjahreswerten (3,2/2,6/3,1 bei einem Zielwert von je 2,5). „Die Werte zeigen uns, an welchen Stellen wir noch handeln müssen“, so Dr. Rothenstein. „Wir werden daher auch in Zukunft große Anstrengungen unternehmen, um die Qualität und die Stabilität unseres Angebots zu verbessern. So prüfen wir zum Beispiel, nach den guten Erfahrungen in Hauptbahnhof (tief) und Stadtmitte, an weiteren Stationen Monitore zur Zugbeobachtung für die Lokführer zu installieren.“ Darüber hinaus sollen die vom Verband Region Stuttgart gekauften zusätzlichen zehn Triebzüge des Typs 430 in Abstimmung mit dem Verband für eine bedarfsgerechte Gestaltung der Zuglängen eingesetzt werden. Zusätzlich können dann auch überschlagene Wenden geplant werden. Dabei wendet an der Endhaltestelle nicht der ankommende Zug, sondern es steht schon ein Zug bereit, der pünktlich in Gegenrichtung startet. „Dadurch“, so der S-Bahnchef, „werden auftretende Verspätungen nicht auf den Folgezug übertragen. Das bringt mehr Stabilität in unsere Fahrpläne.“ Bei aller Freude über die erzielten Erfolge blickt Dr. Rothenstein aber auch mit gewisser Sorge auf das laufende Jahr: „Wir haben eine sechswöchige Großbaustelle im Sommer, die einen weiteren Anstieg der Pünktlichkeit im Vergleich zu 2015 verlangsamen kann“, sagt er. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen sowie im Bahnhof Böblingen selbst wird es im Juli und August zu umfangreichen Bauarbeiten kommen, an denen die Fahrplanexperten der S-Bahn Stuttgart bereits mit Hochdruck arbeiten. Die Bahn wird die Fahrgäste und Anwohner rechtzeitig über die Arbeiten und die damit einhergehenden Änderungen und Einschränkungen informieren. *Zahlen – Daten – Fakten 2015* Qualitätsmessdaten S-Bahn gesamt *Objektive Bewertung* *Zielwert* *2014* * 2015* *Pünktlichkeit * *Gesamt-Verkehrszeit* < 3 Minuten *94,5%* 85,8% 88,5% < 6 Minuten *98,0%* 95,6% 96,7% *Pünktlichkeit * *Hauptverkehrszeit (HVZ)* < 3 Minuten *91,5%* 75,2% 80,8% < 6 Minuten *98,0%* 92,8% 94,7% *Sauberkeit* *92,0%* 94,9% 95,6% *Subjektive Bewertung* *Zielwert* *2014* *2015* *Pünktlichkeit* *2,5* 3,2 3,2 *Sicherheit* *2,5* 2,0 1,9 *Information* …im Regelfall *2,5* 2,6 2,6 …bei Verspätungen *2,5* 3,1 3,1 *Sauberkeit* *2,5* 2,5 2,4 Pünktlichkeit der einzelnen Linien *Linie* *GVZ < 6 Min.* *GVZ **< 3 Min.* *HVZ < 6 Min.* *HVZ **< 3 Min.* S1 96,0 86,5 94,0 78,7 S2 96,2 87,4 93,5 77,7 S3 95,7 85,7 92,8 75,1 S4 97,5 90,6 96,2 84,9 S5 97,0 88,0 95,6 81,3 S6/60 Weil d.S. – Schwabstr. 98,2 93,3 97,2 88,4 S60 Böblingen - Renningen 99,1 96,5 98,5 94,0 „

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