Bahnprojekt München-Mühldorf-Freilassing/Burghausen im Bundesverkehrswegeplan, Walpertskirchner Spange nicht

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing und Tüssling-Burghausen hat es in die Liste „Neue Vorhaben, Vordringlicher Bedarf“ geschafft .

Siehe Bundesverkehrswegeplan 2030. Entwurf März 2016, Seite 181: „2. Gleis Markt Schwaben – Ampfing, Vmax 160 km/h, Elektrifizierung Markt Schwaben – Freilassing u. Tüßling – Burghausen; 1-gleisige Verbindungskurve von München Riem
nach München Trudering (Truderinger Kurve)“. Es wird mit Gesamtkosten von 1,14 Mrd. Euro gerechnet; Planungsstand = Vorplanung; Nutzen-Kosten-Faktor: 1,2; Dringlichkeit: Vordringlicher Bedarf, Engpassbeseitigung.

Die Begegungsabschnitte im Abschnitt Tüssling-Freilassing haben es nur in „Neue Vorhaben, erweiteter Bedarf geschafft. Die Einstufung lautet: „Umfasst zusätzlich zu 2-008-V02 (siehe VB) 2-gleisige Begegnungsabschnitte Tüßling – Freilassing; kann bei positiver Bewertung 2-008-V02 ergänzen.“ Siehe Seite 186 des gleichen Dokuments.

Die Walpertskirchener Spange dagegen findet keine Aufnahme in den BVWP 2030. Siehe „Einstufung der Projektvorschläge für den Schienenteil des BVWP 2030„, Seite 25: „Die betroffene Strecke wird auch künftig nicht durch SPFV oder überregionalen SGV genutzt werden. Da es sich daher um eine SPNV-Maßnahme handelt, ist der Projektvorschlag nicht in den BVWP aufzunehmen.“

Da die Walpertskirchener Spange nicht zum Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz angemeldet wurde, hängt das Projekt, das Teil des 13-Punkte-Sofortprogramms der S-Bahn München ist, nun völlig in der Luft.

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