S4: Zwei neue Verstärkerzüge am Nachmittag über Sendlinger Spange nach Grafrath bzw. Geltendorf

Siehe Pressemeldung von MdL Reinhold Bocklet vom 18.9.2015: Was Herr Bocklet allerdings verschweigt. Diese zwei zusätzlichen Verbindungen gehen auf einen Vorschlag der Bürgerinitiative S4-Ausbau jetzt vom 18.10.2011 zurück. Zur Prüfung des Vorschlags hat die Bahn also sage und schreibe mehr als vier Jahre gebraucht. Hier die PM von Reinhold Bocklet im Wortlaut:

„Drei S-Bahn-Verdichterzüge auf S4 zusätzlich – Ab Mitte Dezember von Montag bis Freitag Nachmittag
Der bisherige massive Einsatz für mehr Zugangebote auf der S4 am Nachmittag hat Erfolg. Mit dem Winterfahrplan 2016 ab 13. Dezember 2015 wird es stadtauswärts zwei Verdichterzüge und stadteinwärts einen Verdichterzug zusätzlich geben. Dies teilt der Stimmkreisabgeordnete, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, nach Rücksprache mit Staatsminister Joachim Herrmann mit. Herrmann hatte die zusätzlichen Züge zugesagt, um der starken verkehrlichen Nachfrage zu den nachmittäglichen Hauptverkehrszeiten Rechnung zu tragen.

Nachdem die Fahrplanabstimmung zwischen Bayerischer Eisenbahngesellschaft und DB AG abgeschlossen ist, ergeben sich folgende Daten für die zusätzlichen Züge auf der S4 am Nachmittag:

Erster zusätzlicher Zug: Solln ab 15.35 Uhr, Siemenswerke ab 15.37 Uhr, Mittersendling ab 15.40 Uhr, Heimeranplatz ab 15.43 Uhr, Pasing 15.50/15.51 Uhr, Aubing ab 15.54 Uhr, Puchheim ab 15.58 Uhr, Eichenau ab 16.00 Uhr, Fürstenfeldbruck ab 16.04 Uhr, Buchenau ab 16.07 Uhr, Schöngeising ab 16.10 Uhr, Grafrath an 16.13 Uhr.

Dieser Zug fährt von Montag bis Freitag (am Freitag kommt die S-Bahn bereits von Höllriegelskreuth (ab 15.29 Uhr)). Aufgrund des zu dieser Zeit vorherrschenden dichten Zugverkehrs im Bhf. Pasing sowie auf der Strecke zwischen Pasing und Geltendorf kann diese zusätzliche S-Bahn nicht an der Station Leienfelsstraße halten.

Zweiter zusätzlicher Zug: Höllriegelskreuth ab 16.29 Uhr, Pullach ab 16.31 Uhr, Großhesselohe-Isartalbahnhof ab 16.33 Uhr, Solln ab 16.35 Uhr, Siemenswerke ab 16.37 Uhr, Mittersendling ab 16.40 Uhr, Heimeranplatz ab 16.44 Uhr, Pasing 16.50/16.51 Uhr, Puchheim ab 16.57 Uhr, Eichenau ab 16.59 Uhr, Fürstenfeldbruck ab 17.03 Uhr, Buchenau ab 17.06 Uhr, Schöngeising ab 17.09 Uhr, Grafrath ab 17.12 Uhr, Geltendorf an 17.18 Uhr.

Dieser Zug fährt von Montag bis Freitag. Aufgrund des zu dieser Zeit vorherrschenden dichten Zugverkehrs im Bhf. Pasing sowie auf der Strecke zwischen Pasing und Geltendorf kann diese zusätzliche S-Bahn nicht an den Stationen Leienfelsstraße, Aubing und Türkenfeld halten.

Auch stadteinwärts wird es einen zusätzlichen S-Bahn-Verdichter am Nachmittag auf der S4 geben. Dieser Zug dient primär der Fahrzeugrückführung, kann aber von den Fahrgästen genutzt werden, die am Nachmittag nach München wollen. Für diesen von Montag bis Freitag fahrenden Zug ist folgender Fahrplan vorgesehen:

Grafrath ab 16.31 Uhr, Schöngeising ab 16.34 Uhr, Buchenau ab 16.37 Uhr, Fürstenfeldbruck ab 16.40 Uhr, Eichenau ab 16.44 Uhr, Puchheim ab 16.46 Uhr, Aubing ab 16.50 Uhr, Leienfelsstraße ab 16.52 Uhr, Pasing 16.55/16.59 Uhr, Heimeranplatz ab 17.05 Uhr, Mittersendling ab 17.08 Uhr, Siemenswerke ab 17.10 Uhr, Solln ab 17.12 Uhr, Großhesselohe-Isartalbahnhof ab 17.14 Uhr, Pullach ab 17.16 Uhr, Höllriegelskreuth an 17.19 Uhr.

Zusammen mit dem bereits bestehenden nachmittäglichen S-Bahn-Verdichterzug von Höllriegelskreuth ab 17.29 Uhr über Pasing 17.49/17.50 Uhr nach Grafrath an 18.13 Uhr stehen den Fahrgästen damit zusätzlich zum 20-Minuten-Takt der S4 ab dem Fahrplan 2016 weitere drei Fahrmöglichkeiten von München in den Landkreis Fürstenfeldbruck zur Verfügung. Damit wird das Zugangebot zu den nachmittäglichen Hauptverkehrszeiten deutlich verbessert. Es ergänzt das Zugangebot zur morgendlichen Hauptverkehrszeit, in der den Fahrgästen in der Zeit zwischen 6 und 8 Uhr 12 S-Bahnabfahrten in Richtung München zur Verfügung stehen. Nach Aussagen der Verkehrsabteilung des Innenministeriums ist das betrieblich Machbare auf dieser Strecke, auf der Fern- und Regionalzüge sowie die S-Bahn verkehren, ausgeschöpft. Grundlegende Verbesserungen auf der S4 lassen sich nach Überzeugung der Fachleute erst im Rahmen des von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Bahnknoten-Konzeptes mit der 2. Stammstrecke als zentralem Element erzielen. MdL Bocklet unterstreicht in diesem Zusammenhang den nach wie vor bestehenden Verbesserungsbedarf, begrüßt es aber, dass mit der Umressortierung des Bahnverkehrs in die Oberste Baubehörde des Innenministeriums und mit Staatsminister Joachim Herrmann der politische Druck auf die Bahn inzwischen von ministerieller Seite erhöht worden ist. Angesichts der zahlreichen Bauprojekte im Bahnbereich, die im Raum München auf der Dringlichkeitsliste stehen, ist es nach Ansicht des Stimmkreisabgeordneten Reinhold Bocklet weiterhin unbedingt notwendig, die öffentliche Aufmerksamkeit nachdrücklich auf den dringenden Verbesserungsbedarf auf der S4-Strecke zu lenken.“

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