Machbarkeitsstudie Deutschland-Takt veröffentlicht

Pressemeldung BMVI vom 19.9.2015: http://www.bmvi.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/pressemitteilungen_node.html Und der Link zur Studie: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/deutschlandtakt-machbarkeitsstudie.html Machbarkeitsstudie Deutschland-Takt veröffentlicht *Erscheinungsdatum* 10.09.2015 *Laufende Nr.* 087/2015 Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat die Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt veröffentlicht. Kernelemente des Konzeptes eines Deutschland-Taktes sind: 1. Gewährleistung optimaler Anschlüsse an noch mehr Bahnhöfen 2. Regelmäßigere Takte, auf Fernverkehrs-Hauptachsen mit zwei und mehr Zügen je Stunde, mindestens alle 30 Minuten 3. Systematisierte Fahrpläne für den wachsenden Güterverkehr, um die Attraktivität der Gütertrassen zu steigern. *Enak Ferlemann*, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur*:* „Die Bahn kann das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts werden. Schnelle Verbindungen mit reibungslosem Umsteigen zwischen Fern- und Nahverkehr machen Bahnfahren attraktiv. Die Machbarkeitsstudie zum Deutschland-Takt zeigt, wie Reisezeiten verkürzt werden können und welche Infrastruktur dazu benötigt wird. Die Ergebnisse lassen wir in den neuen Bundesverkehrswegeplan einfließen.“ Für die Umsetzung des Konzeptes werden Infrastrukturen benötigt, die passgenau an den richtigen Stellen kürzere Fahrzeiten ermöglichen und in Engpassbereichen mehr Kapazität schaffen. Dafür wurden Simulationsmodelle für eine ergänzende „digitale Kapazitätssteigerung“ entwickelt, um die vorhandene Infrastruktur besser auszulasten. Die Studie zeigt, dass viele der heute im Bedarfsplan vorgesehenen Investitionsmaßnahmen bereits einem Deutschland-Takt dienen, u.a.: · Ausbau der Rheintalbahn für höhere Geschwindigkeiten, um die Takte in Deutschland und der Schweiz zu synchronisieren · Neu-/Ausbau der Strecke Frankfurt/Main nach Fulda zur Kapazitätssteigerung und Fahrzeitverkürzung · Vollständige Realisierung der Strecke Nürnberg – Ebensfeld als Bestandteil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8.1. „Die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Auftrag gegebene Studie hat nach meiner Einschätzung eine ausgezeichnete Qualität. Die Umsetzung wird einen Quantensprung darstellen, der den Schienenverkehr in Deutschland sehr viel attraktiver machen wird. Wir werden den hier aufgezeigten Weg konsequent fortsetzen“, so * Ferlemann* abschließend. Zusätzliche Fahrzeitverkürzungen sind nach der Studie zwischen Dortmund und Wuppertal, Frankfurt (M) und Mannheim sowie Hannover und Bielefeld erforderlich. Die Kapazitäten auf Strecken und in Knoten müssen für den prognostizierten Schienengüterverkehr erweitert werden. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden in der laufenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) einbezogen. Die in der Studie vorgeschlagenen Infrastrukturmaßnahmen werden dazu einer gesamtwirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Analyse unterzogen.

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