Staatsregierung und Bahn bei Sendlinger Spange weiterhin untätig

Münchner Rathausumschau vom 8.9.2015: http://www.muenchen.de/rathaus/dms/Home/Stadtinfos/Presse-Service/Rathaus-Umschau-2015/Halbjahr2/170/Rathaus%20Umschau%20170%20_%202015.pdf Die Sendlinger Spange ist Teil des 13-Punkte-Sofortprogramms für die S-Bahn München. Diese Massnahmen sollten vor dem Bau der 2. Stammstrecke vorgezogen werden. Nichts, aber auch gar nichts ist bei der Sendlinger Spange passiert. Und die Landtagspolitiker schlafen, die Stadt München hat ja beim Schienennahverkehr der Bahn nichts zu sagen. Übrigens bin ich inzwischen der Meinung: Lieber der Spatz auf der Hand als die Taube auf dem Dach: Besser die Sendlinger Spange jetzt endlich umsetzen, auch unter Umgehung des Bahnhof Laims, als dieses Projekt mit der 2. Stammstrecke verbinden. Der Einbau der Weiche am Rangierbahnhof Laim und der 2-gleisige Ausbau des Bahnhofs Heimeranplatz West verschlingt nur eine lächerliche Summe von 10 -20 Mio Euro. Sie müsste von Staatsregierung und Bahn unabhängig vom Bund (GVFG) finanziert werden (Finanzierung aus Landesmitteln, wie die Elektrifizierung Dachau-Altomünster). Unendliche Geschichte der Verzögerung der Sendlinger Spange: Goettler, STMWIVT, 6.12.2011: „Auch nach Realisierung der 2. Stammstrecke behält die Sendlinger Spange grundsätzlich ihre Funktion, da in einem Störfall im Stammstreckenbereich zwischen Pasing und Laim S-Bahnen von Pasing zum Heimeranplatz abgeleitet werden müssten.“ Dieses Projekt stiftet also eindeutig bereits vor Realisierung der 2. Stammstrecke einen Nutzen. „Ziel ist, dass die Bahn eine weitere Baustufe für die Sendlinger Spange ab *2012/13* umsetzt. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird derzeit mit rund 20 Mio. € geschätzt, davon würde eine nächste Ausbaustufe vsl. 10 Mio. € in Anspruch nehmen. Die Finanzierung soll über verfügbare Landesmittel erfolgen.“ (siehe Beilage) Auf eine Landtagsanfrage wird am 16.11.2012 eine Inbetriebnahme von Teilmassnahmen (d.h. ohne Anschluss Harras) nun neu für das Jahr 2015 in Aussicht gestellt. In einem Paper der BEG von Juli 2014 hiess es: „Elemente des Entwicklungskonzepts, die bereits vor Realisierung der 2. Stammstrecke einen Nutzen bringen, sollen vorgezogen werden („13-Punkte-Sofortprogramm“ vom Mai 2012).“ Dies ist bei der Sendlinger Spange eindeutig der Fall. Auf eine erneute Landtagsanfrage antwortet die Staatsregierung am 15.1.2015: „Die notwendigen Planungs- und Genehmigungsprozesse für den Ausbau der Sendlinger Spange haben sich als umfangreicher und zeitintensiver herausgestellt als zuvor eingeschätzt, so dass derzeit kein belastbarer Zeitplan benannt werden kann.“ Ich denke, nicht nur bei mir drängt sich der Verdacht auf, dass die Staatsregierung die Sendlinger Spange gar nicht will. pdf icon Vortrag_Goettler_regionaler-Planungsverband-Mènchen-06-12-2011-Gesamtkon….pdf
pdf icon Staatsregierung-16-11-2012-zum-13-Punkte-Sofortprogramm.pdf
pdf icon BEG-18-07-2014_Infrastrukturplanungen-Bahnknoten-Muenchen.pdf
pdf icon Schriftliche-Anfrage-Zustand-S-Bahn-Netz_Florian-von-Brunn-15-01-2015.pdf

Kommentieren

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Social Media:
Finde uns auf Twitter

unsere Facebookseite

unsere Youtube-Videosammlung
Achiv: