Verschränkte Dreigleisigkeit

Diese Konzept bietet sich eventuell an für den Streckenausbau Pasing-Buchenau oder Berg am Laim-Markt Schwaben.  Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei einer dreispurigen Schnellstrasse.  Die  Überholspur wird abwechselnd der einen und der anderen Richtung zugeordnet.  Die Ein- und Ausfädelung findet am besten bei Bahnhöfen statt. Diese sind dann viergleisig auszubauen.  Siehe Skizze. Verwirklicht wurde dieses Konzept wohl beim Streckenausbau Stelle-Lüneburg. Die Gesamtkosten für die 27,3 km lange Strecke betrugen 350 Millionen Euro (siehe Verkehrsinvestitionsbericht 2012 Stelle Lüneburg). Damit sollte der 3-gleisige Ausbau der beiden Münchner S-Bahn-Strecken  für etwas mehr als 100 Millionen Euro zu haben sein. Allerdings muss noch genau abgecheckt werden, ob das Fahrplankonzept mit der Infrastruktur auch aufgeht.  Sicherlich würde man dieser Konzept wohl mindestens bis Buchenau, wenn nicht gar Grafrath machen müssen.

Konzept Jörn Pachl, Eisenbahningenieur Nr. 49, Heft 3, 1998

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