Archiv für Mai 2018

Entschädigung für Pendler nach Güterzugunfall Süddeutsche.de

SZ, 30.6.2018: www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-entschaedigung-fuer-pendler-nach-gueterzugunfall-nur-abo-kunden-der-s-bahn-bekommen-nichts-1.3996747

München vor dem Verkehrskollaps

Dass sogar das Sprachrohr der Bayerischen Staatsregierung von einem Verkehrskollaps spricht, ist erstaunlich. Schliesslich trägt die Staatsregierung Mitverantwortung für diese Misere. www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/leben-in-bayern/detailansicht-leben-in-bayern/artikel/muenchen-vor-dem-verkehrskollaps.html

Bundestagsanfrage der Grünen zur geplanten Erhöhung des GVFG

Bundestagsdrucksache vom 24.5.2018: dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/022/1902293.pdf

Neue Tunnelsperrung in Frankfurt am Fronleichnams-Wochenende – Wirtschaft Süddeutsche.de

SZ, 29.5.18: www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/verkehr—frankfurt-am-main-neue-tunnelsperrung-in-frankfurt-am-fronleichnams-wochenende-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180529-99-495604

Riem-Chaos: Bahn bittet schriftlich um Entschuldigung und erstattet Pendlern 50 Euro

Mühldorf. Die Entgleisung eines Güterzuges im Güter-Bahnhof München-Riem vor ein paar Wochen, samt den weiterhin existierenden Baustellen durch Bahnsteig-Sanierungen in Riem und Feldkirchen zogen für viele Pendler bis zu 20 Minuten je Richtung Verspätung mit sich. Nun bittet die Bahn schriftlich die Stammkundschaft um Entschuldigung und erstattet Abo-Kunden 50 Euro. Ein bisher einmaliger Vorgang.
Während die Kunden der Münchner S-Bahn mit Gutscheinen für die Therme in Erding (ohne Anreisekosten selbstverständlich) nach dem Zufallsprinzip abgespeist wurden, kommt aus Mühldorf nun bares Geld zurück auf die Konten der Pendler. Das erstaunt, denn bisher hat die Bahn die Kunden immer nur mit Gutscheinen für ein Frühstück an Bäckereien oder Freifahrtscheinen abgespeist.
Mit der „Güterzugentgleisung“ heißt es in dem Schreiben der Bahn in „München-Riem“ sei „die größte kurzfristige Störung auf der Strecke Mühldorf – München“ seit dem Bestehen der Mühldorfer Südostbayernbahn „hinter uns“. „Tagelang“ sei die Zugstrecke „für den gesamten Zugverkehr gesperrt“ gewesen, da neben der Bergung auch massive „Schäden an der Infrastruktur“ beseitigt werden mussten. Der Bahn sei „bewusst, dass diese Störung nicht ohne Probleme“ an ihrer Kundschaft vorübergegangen sei und dafür wolle man sich „entschuldigen“. Außerdem sehe man „bei der Konsistenz in allen Kundeninformations-Kanälen“ noch „großes Verbesserungspotential“. Trotzdem solle die Kundschaft „versichert“ sein, „dass in den letzten Tagen jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter (…) das Möglichste gegeben“ habe, so die Südostbayernbahn in dem Schreiben weiter.
Gerade Letzteres wurde von Pendlern mehrfach bezweifelt. Alleine, dass am Bahnsteig in Mühldorf Züge nach München angesagt wurden, die dank des ausgedünnten Fahrplanes nicht fuhren, widerspricht der Darstellung der Bahn. Da waren wohl einige Mitarbeiter nicht einmal ‚informiert‘. Zusätzlich zur geäußerten Kritik schreibt die Bahn weiter „Bus-Unternehmen aus dem gesamten südostbayerischen Raum und darüber hinaus mobilisiert“ zu haben. „Die Sperre“ wäre „kräftezehrend“ gewesen, „für Sie und auch für uns“, heißt es . Die „Gutschrift“ erfolge im Laufe „der nächsten Wochen automatisch“.
Ein löblicher Zug der Bahn, den Kritiker aus der Stammkundschaft begrüßen. Ein Novum, dass die Kunden nach einer derartigen Pannen-Serie endlich einmal mit einer finanziellen Erstattung für die eingeschränkten Leistungen rechnen können. Die ersten Kommentare auf das Schreiben der SOB ließen nicht lange auf sich warten: „Da scheint schön langsam aber wirklich Druck auf dem Kessel zu sein“ äußerte ein langjähriger SOB-Stammkunde.

Für alle ÖPNV-Freaks ist dieser Umstand allerdings ein Schlag ins Gesicht. Diese forderten zwar bisher Erstattungen, müssen damit aber auch eingestehen: Ohne mehr Druck auf die Politik für weitreichende und Milliarden-teure Investitionen in den Ausbau der Schiene klappt es nicht in Sachen Klimaschutz. Der ÖPNV muss besser und zuverlässiger werden, als der Individual-Verkehr, Zwangsmaßnahmen und Verteuerungen wie sie von grün-angehauchten Bahn-Fanatikern gefordert werden, scheinen destruktiv.
Und wer weiß: Wenn das Fass „Erstattung“ erst einmal geöffnet wurde, könnten weitere Beispiele folgen. Ein guter Tag für die zahlende (Stamm-)Kundschaft, während die Bahn endlich ehrlich zu werden scheint. Davon könnten sich die S-Bahn München und andere Bahn-Teile wie die DB Netz eine Scheibe abschneiden.
Übrigens: Kunden von der im Sommer lange gesperrten Zugstrecke zwischen Landshut und München berichteten die Tage ebenfalls von einem finanziellen Nachlass, wegen des eingeschränkten Angebotes samt Schienenersatzverkehr.

Deutsche Bahn will dauerhaftes Billigangebot einführen – Wirtschaft – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/verkehr-bahn-will-ein-dauerhaftes-billigangebot-einfuehren-1.3993827

City-Bus – München bekommt eine neue Ringlinie Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/city-bus-muenchen-bekommt-eine-neue-ringbus-linie-1.3994269

Die Kehrseite des Booms: München vor dem Verkehrskollaps

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.verstopfte-strassen-volle-zuege-die-kehrseite-des-booms-muenchen-vor-dem-verkehrskollaps.445a03d7-47a6-4210-961c-aabbfda55845.html

S-Bahn Frankfurt braucht mehr eigene Gleise und einen S-Bahnring

SZ, 28.5.18: www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/verkehr—frankfurt-am-main-rmv-s-bahn-braucht-mehr-eigene-gleise-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180527-99-473737
RMV: S-Bahn braucht mehr eigene Gleise 28. Mai 2018 12:48 Verkehr – Frankfurt am Main
Direkt aus dem dpa-Newskanal Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Damit die S-Bahn in Zukunft pünktlicher wird, haben Vertreter des RMV und der Politik einen Ausbau der Infrastruktur gefordert. „Wir sind in den Hauptverkehrszeiten am Anschlag,“ sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Montag bei der Feier zum 40. Geburtstag der S-Bahn in Frankfurt. Täglich fahren eine halbe Million Fahrgäste mit den Bahnen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Ringat sagte, er wünsche sich mehr eigene Gleise für die S-Bahnen, modernere Stellwerke und schnellere Planungsverfahren. Wichtig sei auch der Bau eines S-Bahn-Rings rund um Frankfurt. Diese Regionaltangenten sollen den Knotenpunkt Hauptbahnhof entlasten.
Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) versprach mehr Investitionen in die Infrastruktur. „Mit dem Programm Frankfurt Rhein-Main plus und den Vorhaben des Bundesverkehrswegeplans 2030 sind wir auf dem richtigen Weg.“

Planungsphasen 1-4 Daglfinger und Truderinger Kurve vergeben

Also nicht nur die Phasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung), sondern auch 3 (Entwurfsplanung) und 4 (Genehmigungsplanung).
Ende der Planung soll um Juni 2022 sein, dann also geht das Planfeststellungsverfahren los.
Siehe: www.bahnmarkt.eu/oeffentliche_ausschreibung_vobvol_details_80634_Muenchen_BIM_Daglfinger_und_Tuderinger_Kurve_8211_Objekt_und_Tragwerksplanung_Ingenieurbauwerk_1406470.html
Deckt sich auch mit der Terminplanung Daglfinger Kurve gemäss Seite Bahnausbau München: www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=23. Inbetriebnahme soll 2028 erfolgen.
Truderinger Kurve soll nach der Seite Bahnausbau München jedoch ein Jahr früher Baurecht erhalten, und bereits 2027 in Betrieb gehen: www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=29
Ziel beider Kurven ist Entlastung des Südrings.

Umweltplanung Elektrifizierung & 2-gleisiger Ausbau Markt Schwaben-Ampfing im Sommer 2019 abgeschlossen

Ausschreibung wurde am 23.4.2018 vergeben. Umweltplanung soll am 30.8.2019 abgeschlossen sein. Siehe: www.bahnmarkt.eu/oeffentliche_ausschreibung_vobvol_details_85570_Markt_Schwaben_ABS_38_Umweltplanung_PA_01_Markt_Schwaben_8211_Ampfing_Lose_1_7_1380190.html

Tübingen stellt Pläne zu Regionalstadtbahn vor – Politik-News – Süddeutsche.de

SZ, 23.5.2018: www.sueddeutsche.de/news/politik/kommunen—tuebingen-tuebingen-stellt-plaene-zu-regionalstadtbahn-vor-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180522-99-410065
Tübingen stellt Pläne zu Regionalstadtbahn vor 23. Mai 2018 00:19 Kommunen – Tübingen
Direkt aus dem dpa-Newskanal Tübingen (dpa/lsw) – Die Stadt Tübingen stellt heute ihre Pläne für eine Regionalstadtbahn vor. Die Bahn könnte nach Angaben der Stadtverwaltung frühestens von 2022 an in einem Nahverkehrsnetz verkehren, das sich in vier Richtungen – Reutlingen, Albstadt, Herrenberg und Rottenburg – erstreckt. Im Tübinger Stadtgebiet sind demnach sechs Haltepunkte entlang der Durchfahrtstrecke von Reutlingen nach Herrenberg vorgesehen.
Hinzukommen könnte eine Tübinger Innenstadtbahn, die allerdings einer Prognose der Stadtverwaltung zufolge frühestens Ende der 2020er Jahre zu realisieren wäre. Die Tübinger sollen in einem Bürgerentscheid über die Straßenbahn für Tübingen abstimmen dürfen. Der bisherigen Planung zufolge würde die Bahn vom Tübinger Bahnhof aus über den Neckar, durch die Mühlstraße, Wilhelmstraße und hinauf zu den Kliniken Berg fahren, möglicherweise sogar weiter bis zum Stadtteil Waldhäuser Ost.

Bahn plant SHalt am Hauptbahnhof um & Herbe Kritik an 2. Stammstrecke

Etwas ausführlicherer Artikel „Bahn plant S-Bahn-Halt am Hauptbahnhof um“ in des SZ vom 16.5.2018: www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-planung-hauptbahnhof-1.3983190 Merkur, 17.5.2018, „Münchens Politiker gehen auf Barrikaden; Herbe Kritik an zweiter Stammstrecke: Vergleiche mit Nordkorea und Stuttgart 21“: www.merkur.de/lokales/muenchen/altstadt-lehel-ort43327/politiker-kritisieren-informationspolitik-bahn-zur-zweiten-stammstrecke-9876800.html

Dieseltriebwagen der Hochrheinbahn

Mit „bwegt“-Bemalung in Schaffhausen, IRE3074 Schaffhausen ab 19:16 Richtung Basel Bad. bwegt ist das Logo der Nahverkehrsgesellschaft von Baden-Württemberg.
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Kurioses: ÖBB-Lok zieht SBB-Waggons auf Deutscher Strecke

IC182 in Singen Ankunft um 19:30, Abfahrt 19:37.
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2. Stammstrecke München: Station am Hauptbahnhof falsch geplant? | Zweite Stammstrecke

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/zweite-stammstrecke-sti732792/2-stammstrecke-muenchen-station-am-hauptbahnhof-falsch-geplant-9873205.html

Bau Walpertskirchener Spange vor Elektrifizierung München Mühldorf?

Präsentation vom DB Netze von 5.2.2018: www.abs38.de/service/downloads.html?file=files/images/Downloads/20180205%20Initiative%20Airportbahn%20%C3%B6ff..pdf
Zitat aus dieser Präsentation, Seite 12:
– Idee des Freistaates: Vorabelektrifizierung von der Einfädelung der Walpertskirchener Spange in die ABS 38 (Abzw. Obergeislbach bis Thann-Matzbach)
– Machbarkeitsstudie
Das heisst ja wohl, dass geplant ist, die Walpertskirchener Spange vor der Elektrifizierung München-Mühldorf-Freilassing fertigzustellen.

Deutsche Bahn zu Begegnungsabschnitten zwischen Tüssling und Freilassing

Präsentation vom DB Netze von 5.2.2018: www.abs38.de/service/downloads.html?file=files/images/Downloads/20180205%20Initiative%20Airportbahn%20%C3%B6ff..pdf
Zitat aus dieser Präsentation, Seite 7:
– Vordringlicher Bedarf: Elektrifizierung der Bestandsstrecke im Abschnitt Tüßling – Freilassing (PA3)
– Potentieller Bedarf: Zweigleisige Begegnungsabschnitte zwischen Tüßling und Freilassing
– Der Bund prüft aktuell den möglichen vordringlichen Bedarf für die Begegnungsabschnitte. Bei positiver Bewertung können diese in den vordringlichen Bedarf hochgestuft werden.

Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing: Auslage der Vorplanung für den Gemeindebereich Wörth

Pressemeldung vom 11.5.2018. Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Hörlkofen – Planungsdialog am Donnerstag,17. Mai 2018 von 17 bis 19 Uhr: www.deutschebahn.com/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/Ausbaustrecke-M%C3%BCnchen—M%C3%BChldorf—Freilassing–Planer-im-Dialog-2846594?contentId=1329144 Zusätzlich dazu gibt es eine Präsentation der Deutschen Bahn: www.abs38.de/service/downloads.html?file=files/images/Downloads/180514_Woerth_Gemeinderat_Hoerlkofen_Rottmanner_Str.pdf

Das geht ja gut los: Das plant die Bahn nun mit der 2. Stammstrecke | München

Merkur, 16.5.2018 www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/geht-ja-gut-los-plant-bahn-nun-mit-2-stammstrecke-9872990.html
Ein Zitat daraus: „Dazu wird auf einen weiteren Eckpfeiler des Projekts verzichtet, einen Fußgänger-Tunnel im Osten, der bis Schützenstraße/Stachus führen sollte. Er war eigentlich fest eingeplant, da einige S-Bahn-Linien komplett in den zweiten Tunnel verlegt werden und am Stachus nicht halten.“

Areal an der Poccistraße: Hier kommt Münchens neuer Regionalbahnhof hin | Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Merkur, 4.5.2018: www.merkur.de/lokales/muenchen/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/areal-an-poccistrasse-hier-kommt-muenchens-neuer-regionalbahnhof-hin-9842805.html

Bayern fördert Planung Bahn-Eleketrifizierung München-Mühldorf-Freilassung mit 500.000 Euro

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, 14.5.2018: www.stmb.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2018/27b/index.php

Planungskosten & – stände verschiedneren Massnahmen Ausbau S-Bahn München

Antwort Staatsregierung auf SPD-Landtagsanfrage Finanzierung von einzelnen ÖPNV-Projekten im Großraum München: www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0019584.pdf
Keine Meisterleistung: Die Antwort auf diese Anfrage erfolgte am 14.11.2017, die Veröffentlichung durch Zentral Informationsstelle des Landtags erfolgte am 16.4.2018.
Das Planfeststellungsverfahren soll für den Ausbau S 4 West Pasing – Eichenau soll Ende 2020 eingereicht werden. S-7-Verlängerung nach Geretsried im 2. Halbjahr 2018. Sendlinger Spange Mitte 2019.
Gesamtkosten (Planungs- und Baukosten) für Erweiterung des S-Bahnwerkes Steinhausen: 71,5 Mio Euro.

Ausschreibung Vorortverkehr München-Buchloe

Nach mehrmaligen Nachfragen hat die BEG heute die Liste der zukünftigen Wettbewerbsprojekte auf ihrer Homepage veröffentlicht: beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb?file=files/media/corporate-portal/wettbewerb/Kuenftige_Vergabeverfahren/BEG_A4-quer_Vergabeverfahren_geplant_2018_05.pdf
Ganz oben auf der Liste steht der Vorortverkehr München-Buchloe mit einer jährlichen Zugkilometerzahl von 0,7 Millionen. Explizit wird bekanntgegeben, dass es sich um einen Vorlaufverkehr zur 2. Stammstrecke handelt. Vergabebeginn soll im 1. Halbjahr 2018 sein, es ist also nicht mehr viel Zeit. Betriebsaufnahme Dezember 2020. Gespannt sind wir auf die Bedingungen der Ausschreibung. Welche Fahrzeuge, Einstiegshöhe. Da es sich nur um eine 6-jährige Übergangszeit handelt (geplante Eröffnung 2. Stammstrecke im Dezember 2026). Eine zusammenfassende Ausschreibung ist hier veröffentlicht: bag-spnv.de/vergabekalender/begvorortverkehr-m%C3%BCnchen-buchloe25. Dort gibt es ojedoch noch keine Details.
Ähnlich sieht es beim Vorortverkehr Freising-Landshut: Vergabebeginn soll 2019 sein, Betriebsaufnahme Dez. 2022. Auch hier Vorlaufverkehr 2. Stammstrecke. Wir ist an einen 4-jährigen Wettbewerbsprojekt interessiert. Auch hier sind wir gespannt auf die Bedingungen der Ausschreibung.
Etwas grossmundig wird bereits von einer Ausschreibung „Bayerisches Oberland 2025+“ gesprochen, wobei dieses „abhängig von Elektrifizierungsplanungen“ sei. Betriebsaufnahme Dezember 2024 scheint mir etwas sehr optimistisch.
Der „Linienstern Mühldorf 2025+“ enthält Wasserburg – München. Sollte da nicht die Express-S-Bahn S1 (Ostast der S1) verlängert werden? Zwar ist diese Linien im Startkonzept 2. Stammstrecke www.2.stammstrecke-muenchen.de/nutzen/startkonzept (noch) nicht enthalten, aber die BEG behauptet im Juli 2017: „Realisierung wird mit IBN der 2. Stammstrecke S-Bahn München angestrebt“. Die Seite Bahnausbau München ist das wohl realistischer: cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=60: Dort heisst es lapidar: „Einen Terminplan für das Vorhaben gibt es noch nicht“.

Bundesregierung bringt Gesetztesentwurf für den Schienenpersonenfernverkehr ein

Deutscher Bundestag, 9.5.2018: dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/020/1902074.pdf

Einige Core-Botschaften (schnelle persönliche Auswahl):
„Danach ist unter Berücksichtigung verkehrlicher, sozialer, umweltpolitischer und landesplanerischer Faktoren eine ausreichende Verkehrsbedienung durch ein Grundangebot im SPFV sicher zu stellen.
„Bisherige Schätzungen gehen von 100 bis 500 Millionen Euro pro Jahr aus, was nur einem kleinen Teil der im Schienenpersonennahverkehr eingesetzten Mittel entspricht. Da die DB AG im März 2015 bereits eine Offensive zur Verbesserung des Schienenpersonenfernverkehrs auf eigenwirtschaftlicher Basis angekündigt hat, ist der Finanzbedarf eher am unteren Ende der genannten Spanne zu erwarten; er würde sich im Übrigen auch erst nach einigen Jahren aufbauen.“
„Die erforderliche Entwicklung des SPFV, mindestens jedoch das sicherzustellende Grundangebot nach § 1, stellt der Bund in einem SPFV-Plan dar, welcher der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Die Aufstellung erfolgt erstmals bis spätestens sechs Monate nach Inkrafttreten dieses Gesetzes. Er wird spätestens alle drei Jahre fortgeschrieben und veröffentlicht.“

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