Archiv für März 2018

Verkehrs- u. Energietermine 4-18, Sitzung am 23.4., Sonderveranstaltungen am 17. u. 27.4. in Linz

s. www.probahn.at/pdfReader.asp?link=http://bvs.probahn.at/files/pa/1692.pdf – wird lfd. aktualisiert!

M.f.G. P. Baalmann

4-gleisiger Ausbau S2-Ost Berg am Laim-Markt Schwaben wurde stillschweigend beerdigt

Traurig aber wahr: Die S2 ab Markt Schwaben soll mit einem einzigen zusätzlichen Langzug abgespeist werden. Der 4-gleisige Ausbau, für den sich Herrmann im November 2015, Dobrindt im Mai 2017 und MdB Burkert im Januar 2017 vehement einsetzen wollten, ist weder auf der Liste Bahnausbau München von DB Netze vom 26.1.2018 noch auf der Liste des STMI vom 15.3.2018 aufgeführt. Das S-Bahnbündnis Ost verharrt weiterhin im Dornröschenschlaf. Selbst Schuld, wenn man sich von den Versprechungen der Minister einlullen lässt, und diese nicht einfordert. Die S2 Ost, die heute als einzige S-Bahnlinie am Morgen einen Express-S-Bahn durch die Stammstrecken und somit sechs Züge pro Stunde aufweist, wird mit Eröffnung der 2. Stammstrecke auf 4 Züge pro Stunde zurückgestutzt. Das zusätzliche Gedränge ab Eröffnung der 2. Stammstrecke kann man sich schon heute ausmalen. Es wird Zeit, dass das Bündnis Ost aufwacht. Die Hoffnung, dass der Bund dieses Projekt im Rahmen der ABS38 (Elektrifizierung München-Mühldorf-Freilassing) als BVWP finanziert, ist nicht realistisch. Bayern sollte dieses Projekt schnellstmöglich als GVFG-Projekt planen lassen (dass ja auch zu 60% vom Bund finanziert wird, zumindest irgendwann, d.h. wenn die Vorfinanzierung des Bundesanteil der 2. Stammstrecke durch Bayern vom Bund zurückgezahlt wird) und nicht weiter Zeit verplempern.

Sie sind gefragt – was sind Ihre Wünsche und Vorschläge für den S-Bahn-Gipfel in München? | MerkurBlog

www.merkur.de/ueber-uns/merkurblog/sie-sind-gefragt-was-sind-ihre-wuensche-und-vorschlaege-fuer-s-bahn-gipfel-in-muenchen-9710949.html

Baubeginn 2023: Neue Prioritätenliste für S- und Regionalbahn – das plant der Innenminister | Erding

www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/neue-prioritaetenliste-fuer-s-und-regionalbahn-schienenausbau-plant-innenminister-9704130.html

Unambitioniert, zu spät, zu wenig, nichts gelernt

S-Bahn München: Unambitioniert, zu spät, zu wenig, nichts gelernt
München, 16. März 2018
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die gestern vorgestellten Maßnahmen zur S-Bahn München. „Mit einem Wort: Enttäuschend für die Fahrgäste“ bewertet Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN die gestrigen Ankündigungen.
Die Fahrgäste müssen sich mit den Plänen der DB und des Freistaats Bayern auf weitere Jahre des Wartens auf verspätete und unpünktliche S-Bahnen sowie schlechte Informationen einstellen. Eigentlich wissen alle, was gemacht werden müsste: Mit Störungen muss kundenorientiert umgegangen werden, anstelle den S-Bahn-Verkehr großzügig einzustellen. Korrekte zeitnahe Information ist nötig. Und das 12-Punkte-Programm des Kabinetts aus dem Mai 2012 harrt immer noch der Umsetzung. Beispielsweise fehlt der dringend benötigte Bahnsteig an der Poccistraße, und die Ertüchtigung der Sendlinger Spange. „Es werden zwar irgendwelche Maßnahmen verkündet, doch letztlich konsequenzenlos und alles erst in vielen Jahren“ so Andreas Barth zum Umgang der Politik mit der S-Bahn München in den letzten 15 Jahren.
So wurde vor wenigen Tagen noch eine kurzfristige Informationsoffensive gerade im Störungsfall groß angekündigt, und gestern wurde dann bekannt, dass die Anzeiger an den Bahnhöfen noch mindestens zwei Jahre im Störungsfall falsche Informationen anzeigen werden. „Wäre die S-Bahn keine kritische Infrastruktur für den Großraum München, wäre dies ein gelungenes Beispiel für eine Realsatire und die Entfremdung von Marketing mit der Realität“ so der PRO BAHN-Sprecher.
Der Verband fordert den kurzfristigen, konsequenten Ausbau der S-Bahn. „Dazu muss die Politik auch den Fokus auf das Thema legen, und anschieben. Es reicht nicht, nur den Amtsvorgänger für seine Zeitpläne zu kritisieren“ so Andreas Barth weiter. Vielmehr gibt es hier ein systemisches Problem, an dem die Landespolitik beteiligt ist. Falls die Deutsche Bahn weiterhin nicht in der Lage ist, das S-Bahn-Netz in den Griff zu bekommen, stabil zu betreiben und konsequent auszubauen, dann sollte sich der Freistaat einen Partner suchen, der dies kann, will und auch umsetzt.
Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V.,

LKW-Verkehrslawine durch die Alpen: Brenner & Gotthard im Vergleich

Schweizer Fernsehen Nachrichtenmagazin 10 vor 10, 15.3.18:
www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/cf0a313e-b2c7-4dc5-8e77-c03ec877ac15

Lokführer verursachte 43 Kurzschlüsse – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-muenchen-lokfuehrer-loest-kurzschluesse-aus-und-macht-sich-aus-dem-staub-1.3908354

Norwegen und Finnland planen erste Arktik-Eisenbahn Wirtschaftspolitik – derStandard.at › Wirtschaft

derstandard.at/2000075813889/Norwegen-und-Finnland-planen-erste-Arktik-Eisenbahn
Von meinem iPad gesendet

Nach S-Bahn Chaos fordern Politiker Konsequenzen und kritisieren Reaktion auf Nachfragen | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/nach-s-bahn-chaos-fordern-politiker-konsequenzen-und-kritisieren-reaktion-auf-nachfragen-9658753.html

Bahn testet LED-Lampen an der Bahnsteigkante – auch für die Münchner S-Bahn? | Stadt München

www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/bahn-testet-led-lampen-an-bahnsteigkante-auch-fuer-muenchner-s-bahn-9653946.html

Pendler dürfen nicht auf der Strecke bleiben! – Auto & Mobil – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/auto/oeffentlicher-nahverkehr-pendler-duerfen-nicht-auf-der-strecke-bleiben-1.3889651

Pannenserie: Die riskante Strategie der S-Bahn München – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-muenchen-warum-die-deutsche-bahn-ihre-infrastruktur-verbessern-muss-1.3887063

Nach Dieselurteil: Ausbau des ÖPNV statt weiter Abwarten

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, dass die Städte auch Fahrverbote verhängen dürfen und müssen, fordert der Fahrgastverband PRO BAHN die Münchner Stadtspitze auf, zu Handeln und die Öffentlichen Verkehrsmittel konsequent und rasch auszubauen. „Weiterhin die Hände in den Schoß zu legen bedeutet nur, dass wir in kürzester Zeit einen Flickenteppich an Fahrverboten haben werden“ so Andreas Barth, Münchner Sprecher des bundesweiten Fahrgastverbandes PRO BAHN.
Die schlechte Luftqualität in München hängt unmittelbar damit zusammen, dass der Autoverkehr auf Kosten des Öffentlichen Verkehrs prozentual weiter wächst. „Andere Städte sind da wesentlich weiter, und zeigen, dass die Verkehrswende möglich ist“ betont der PRO BAHN-Sprecher. Ein gutes Beispiel hierfür ist Zürich.
In München hingegen wird jede Verbesserung der Öffentlichen Verkehrsmittel mehr oder weniger offen bekämpft oder verschleppt. „Die Stadtpolitik kann sich jetzt überlegen, ob sie freiwillig eine vernünftigere Verkehrspolitik macht, oder sich von den Verwaltungsgerichten dazu zwingen zu lassen möchte“ beschreibt Andreas Barth die Lage.
Für einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr ist neben einem ernsthaften Bekenntnis auch ein schneller Ausbau notwendig. „Irgendwelche Ideen, die erst noch 30 bis 40 Jahre brauchen, mögen als bunte Linie auf dem Stadtplan gut aussehen, sind aber nicht Teil der Lösung“ kritisiert der PRO BAHN-Sprecher.
Konkret notwendig sind folgende Maßnahmen im Stadtgebiet von München:
* Beschleunigung und Stabilisierung der Expressbusse durch Busspuren: Die MVG hat schon vor einiger Zeit über zusätzliche 50 Busspuren vorgeschlagen, diese sind in wenigen Wochen umsetzbar. Dies erhöht die Attraktivität und senkt zugleich die Kosten. * Neue Expressbuslinien: Auf hochbelasteten Strecken wie dem Frankfurter Ring sind neue Expressbuslinien nötig. Dies gilt auch für weitere dringend benötigten leistungsstarke tangentiale Verbindungen. * Trambahn-Vorlaufbetrieb: Für die Neubaugebiete in Freiham und östlich Englschalking sowie für die Querspange im Norden ist unverzüglich eine Schienenanbindung notwendig. Hierzu fordert PRO BAHN den Trambahn-Vorlaufbetrieb, bis dann in 30 oder 40 Jahren eine U-Bahn gebaut werden kann. „Beim Bau von Neuperlach und der heutigen U5 wurde auch zuerst schnell eine Tram gebaut, damit die Bürger schon bei Einzug ein gutes Verkehrsangebot haben, und danach dann die U-Bahn“ erinnert Andreas Barth. PRO BAHN befürchtet, dass ansonsten die Bürger dort für viele Jahre überhaupt keinen Schienenverkehr, sondern nur viele Busfahrten und noch mehr Autoverkehr bekommen werden.
* Expressbusse bieten sich auch an, in Schwerpunkten die seit Jahrzehnten bestehenden Defizite bei S-Bahn-Ausbau zu überbrücken. So kann eine Linie von Unterschleißheim über die B13 zur U2-Station Am Hart für viele Pendler den Umstieg auf den ÖV attraktiver machen. Die Linie 213 vom Ostbahnhof zum Airbus-Campus Ottobrunn/Taufkirchen sollte zeitlich ausgeweitet werden; im Campus-Bereich kann eine zentrale Umsteigehaltestelle entstehen, die die umliegenden Orte und Gewerbegebiete anbindet. * Umstellung Bus auf Tram: Buslinien, die alle 5 Minuten oder öfters fahren, sollten konsequent auf Trambahnen umgestellt werden. Dies ist nicht nur attraktiver, sondern aufgrund der größeren Kapazitäten auch preisgünstiger. Zudem ist eine Tram die erprobte Art der Elektromobilität.
Das einzige was es in München zum Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel im Überfluss gibt, sind Absichtserklärungen, Präsentationen oder Nebelkerzen. Wie man es richtig macht, zeigt die Stadt Zürich: Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs als Hauptverkehrsmittel nahm dort zwischen 2010 und 2015 um fünf Prozentpunkte ab und liegt nun bei 25 Prozent (kuerzer.de/pmzueri). Ein gutes Beispiel ist auch Wien, durch konsequenten Ausbau und attraktives Angebot kann dort der Autoverkehr eingedämmt werden (www.wien.gv.at/presse/2018/02/15/sima-zahl-der-oeffi-fahrgaeste-auf-961-7-millionen-gestiegen).
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert die Stadtspitze auf, jetzt zu handeln. „Der zügig wirksame Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel ist der Lackmus-Test, ob die Stadtspitze etwas gegen Luftschmutzung tun möchte, oder nur einen Vorwand sucht zu jammern, wenn dann Gerichte Fahrverbote durchsetzen“ so die Zusammenfassung des PRO BAHN-Sprechers.
Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V., München, 2. März 2018

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