Archiv für Februar 2016

Unglück bei Bad Aibling: Menschliches Versagen soll Ursache sein | Bayern

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Zugunglück bei Bad Aibling: Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn spricht von „riesen Schock“ | Bayern

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Bad Aibling: Menschliches Versagen offenbar die Ursache Süddeutsche.de

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Schwerer Zugzusammenstoss in Bad Aibling

Dies melden übereinstimmend: SZ, 9.2.2016: „Zug entgleist bei Bad Aibling – mehrere Verletzte„, Merkur, 9.2.2016: „Zugunglück bei Bad Aibling – mehrere Waggons entgleist„. Mangfall24.de berichtet am 9.2.2016 sogar von mehreren Toten: „Meridian-Züge frontal zusammengestoßen – Mehrere Tote!„.

Das verheerende Zugunglück von Juni 1975 in Warngau kommt wieder in Erinnerung. Warngau ist weniger als 30 km Luftlinie von Bad Aibling entfernt.

SPD-Antrag: Regionalzug soll in Puchheim statt Fürstenfeldbruck halten

SPD-Landtagsantrag vom 28.1.2016:
„Kein Wegfall von Halts auf der Linie der S4
Der Landtag wolle beschließen:
Die Staatsregierung soll sich dafür einsetzen, dass der bisherige Verstärkungszug RE 57401, der angeblich wegen der Bahnsteighöhe in Fürstenfeldbruck nicht mehr halten kann, zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Puchheim hält, wo die Bahnsteighöhe auch für einen Doppelstock-Zug ausreichend ist, um die S4 um 06:51 Uhr weiterhin zu entlasten.

Begründung:
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Bahn erwägt Brenner-Zulauf über Landshut zum Brenner-Basistunnel

www.idowa.de/inhalt.landshut-bahn-erwaegt-brenner-zulauf-ueber-landshut.b977763c-4e2a-4a35-a507-f3fba7cb0f7c.html

Münchner S-Bahn-Panne: Wenn die Oberleitung (=Topmanagement) schwächelt.

SZ, 7.2.2016

Münchner S-Bahn-Chef verspricht: Jetzt wird alles besser

Merkur, 6.2.2015: „Münchens S-Bahnchef Bernhard Weisser freut sich, dass der Freistaat an der DB als Betreiber der S-Bahn festhält. Für ihn ist das eine Verpflichtung: Es soll bald schon Verbesserungen geben.“

Plötzlich geht es doch, die ET420 mit LZB nachzurüsten, damit die durch die Stammstrecke fahren können. Das hätte man auch schon 2013 haben können, aber da hat sich die S-Bahn München noch geweigert. Noch vor zwei Tagen berichtete die SZ unter dem Titel „Uralt-Züge sollen Münchner S-Bahn-Angebot verbessern“ zum Thema Nachrüstung von ET 420 mit LZB: „Bei DB-Managern schrillen da die Alarmglocken. Denn das Eisenbahnbundesamt (EBA) müsste diese Züge [Et 420] prüfen und abnehmen. Und solche Prüfungen können sich über Monate, manchmal Jahre hinziehen – während dieser Zeit könnte das EBA die Züge komplett aus dem Verkehr ziehen. Unter anderem deshalb haben die Chefs der S-Bahn von einer LZB-Aufrüstung auch bislang stets die Finger gelassen.“

Vor Ausschreibung: Deutsche Bahn verspricht dreistelligen Millionenbetrag für Modernisierung der S-Bahn München

SZ, 5.2.2016:

  • Die Deutsche Bahn (DB) bleibt mindestens bis 2020 Betreiber der Münchner S-Bahn.
  • Auch für die Zeit danach sieht der Freistaat die DB „in der Pool-Position“.
  • Um die Ausschreibung wirklich zu gewinnen, will der S-Bahn-Chef das Angebot verbessern.
  • Bernhard Weisser spricht allerdings nur von einer Aufmöbelung der ET423, von einer Aufstockung der Fahrzeugflotte schon vor der Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke so wie sie der Freistaat vorgedacht hat, ist im SZ-Artikel keine Rede mehr.

    Münchner S-Bahn bleibt in Hand der DB: Wie in einem Albtraum

    Reaktion der Leser im Merkur, 4.2.2016

    Bodenseegürtelbahn als letzte Dieselstrecke

    Schwäbische, 27.1.2016: „Beim Ausbau des Bahnnetzes im südlichen Baden-Württemberg droht die Bodenseegürtelbahn zwischen Friedrichshafen und Radolfzell das letzte wichtige Teilstück ohne Strom zu bleiben.“

    Nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke wird Fahrplan nur schrittweise und nicht sofort verbessert

    In der Presseerklärung der Bayrischen Eisenbahngesellschaft „BEG vergibt S-Bahn München in drei Stufen“ von 3.2.2016 ist noch eine weitere Hiobsbotschaft enthalten:

    Wurde im Nutzen-Kosten-Gutachten zur 2. Stammstrecke von November 2011 immer von einem Startkonzept gesprochen, wird jezt klar: Der neue Fahrplan kommt nur stufenweise: „Mit Nutzung der 2. Stammstrecke sollen die jährlich vom Betreiber der Münchner S-Bahn zu erbringenden Zugkilometer von 20 stufenweise auf rund 26 Millionen steigen. Davon war bisher nie die Rede! Es wurde stattdessen immer behauptet, es können zusätzlich zum Startkonzept künftig auch Regionalzüge durch den 2. Stammstreckentunnel verkehren. Es ist ein Armutszeugnis, dass die Bayerische Staatsregierung bezüglich S-Bahn München wieder einmal seinen Fahrplan nicht einhalten kann. Bis 2025 hat man noch neun Jahre Zeit, warum bestellt man nicht heute schon die dafür notwendigen Fahrzeuge. Im Münchner Merkur vom 3.2.2016 wird noch ein andres wichtiges Detail preisgegeben: Zusätzlich kompliziert wird das Vertragswerk dadurch, dass ab 2025 die jetzigen S-Bahn-Züge des Typs ET 423 nach und nach ersetzt werden. Auch hier setzt die BEG auf die DB, die dieses Fahrzeug zusammen mit Herstellern aber erst entwickeln muss. Bei „netzergänzenden Massnahmen“ zur 2. Stammstrecke, welche grösstenteils in das 13-Punkte-Sofortprogramm von Mai 2012 aufgenommen wurden, kommt ja ebenfalls nichts voran.

    Für uns: Planungsdebakel auf der ganzen Linie.

    Verkehrsminister Herrmanns Pläne für die Münchner S-Bahn sind eine Zumutung

    SZ, 4.2.2016: „Die Pläne für die S-Bahn München sind eine Zumutung

    Seit Jahren doktert man daran herum die Flotte zu erweitern, denn bekanntlich herrscht akuter Fahrzeugmangel. Wie dieser Fahrzeugmangel beseitigt werden soll, steht in der Presseerklärung vom 3.2.2016 leider nicht. Dass eine Erweiterung der Fahrzeugflotte erst ab Dezember 2019 in Betracht gezogen wird, ist ein Schlag ins Gesicht der genervten Münchner S-Bahnpendler. Erinnert sei daran, dass die S-Bahn München 2011 die Beschaffung von 25 gebrauchten ET423 in Aussicht gestellt hatte. Diese Option hat sich zerschlagen, nun wurden die Fahrgäste mit 15 ET420 (das sind die Münchner S-Bahnzüge der ersten Generation abgepeist, welche in den Hauptverkehrszeiten nicht durch die Stammstrecke verkehren können (sie haben die technische Ausrüstung für eine dichte Zugfolge nicht).

    Übrigens zeigt die Presseerklärung auch, dass die 2. Stammstrecke bei Weitem kein Allheilmittel zur Angebotsausdehnung und Stabilisierung des Fahrplans ist. „[Auf] den Außenästen
    [führen] die zahlreichen eingleisigen Abschnitte und die Beeinflussung durch Güter-, Regional- und Fernverkehrszüge zu außerordentlich komplexen Betriebsabläufen.“ Hier hat die Staatsregierung jahrzehntelang geschlafen. Erinnert sei daran, dass die Staatsregierung den 4-gleisigen S4-Ausbau im Herbst 2010 aus dem Förderprogramm des Bundes für Schienennahverkehrsprojekte (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz = GVFG) streichen liess. Nachdem die Deutsche Bahn bereits seit 2011 an der Optimierung des S4-Ausbaus herumdoktert und auch nach fünf Jahren noch immer kein Ergebnis vorlegen kann, liess die Staatsregierung den S4-Ausbau, nachdem er im Herbst 2014 wieder in die GVFG-Liste aufgenommen wurde, erneut streichen. Bei den Planungen des im Mai 2012 verabschiedeten 13-Punkte-Sofortprogramms ist einzig die Strecke Dachau-Altomünster realisiert, und die Neufahrner Kurve in Bau. Bei allen anderen Projekten ist keinerlei Planungsfortschritt sichtbar. Im Herbst 2012 wurde der 4-gleisige Ausbau Berg am Laim – Markt Schwaben offiziell begraben. Auf beiden Strecken S4 West und S2 Ost herrscht Mischbetrieb zwischen S-Bahn und Regional- und/oder Fernverkehrs- und Güterzügen. Wegen mangelnder Infrastruktur kann kein 10-Minuten-Takt angeboten werden.

    Bayerische Eisenbahngesellschaft sorgt für klare Verhältnisse bei der S-Bahn München

    Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de Bayerische Eisenbahngesellschaft sorgt für klare Verhältnisse bei der S-Bahn München Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat bekannt gegeben, daß die Deutsche Bahn auch nach Auslaufen des bisherigen Vertrages im Dezember 2017 für zwei Jahre die S-Bahn München weiter betreiben wird. Danach wird das gesamte Netz der S-Bahn München ausgeschrieben und an einen Betreiber vergeben. Erst danach ist an eine Aufteilung in Lose gedacht. „Wir freuen uns, daß nun für klare Verhältnisse für die Zukunft der S-Bahn München gesorgt wurde. Damit ist das weitere Vorgehen für alle Beteiligten klar“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Allerdings erwarten wir eine signifikante Qualitätsverbesserung unter Ausnutzung aller Möglichkeiten, die ein integrierter Bahnkonzern bietet. Infrastruktur und Verkehrsbetrieb müssen optimal zusammenarbeiten!“ Erst am letzten Montag sorgte eine Oberleitungsstörung für stundenlange Betriebsbeeinträchtigungen. Auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Verkehrsunternehmen im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund war nicht optimal. Qualität und Zuverlässigkeit müssen im Gesamtsystem gesteigert werden. Dem Freistaat Bayern ist es gelungen, die erbrachten Zugkilometer kontinuierlich zu steigern. Es fahren viel mehr Züge und viel mehr Fahrgäste in diesen Zügen. Das Prinzip der Ausschreibungen hat sich also bewährt. „Die S-Bahn München ist wirklich umweltschonende Elektromobilität. Im Grundsatz muß hier nichts neu erfunden werden. Allerdings sollte man sich auf bewährte Tugenden, wie die Pünktlichkeit, zurückbesinnen“, sagt Nagel.

    Südostbayernbahn „verleiht“ neue Doppelstockwaggons nach NRW und bekommt dafür alte: Kunden und BEG wurden nicht informiert

    Siehe Merkur, 2.6.2015, „Zurück in die Doppelstock-Vergangenheit“ und „PENDLER-ÄRGER IN MÜHLDORF UND DORFEN: Bahn tauscht neue gegen alte Züge

    Die feine Art der Kommunikation ist das nicht. Man hat das stillschweigend gemacht. Die Spin-doctors der Deutschen Bahn und der Südostbayernbahn verbreiten nur positive Jubelmeldungen, diese Meldung wurde unterschlagen.

    S-Bahn München: Verschiebung der Ausschreibung blockiert Neubeschaffung von Zügen

    Die Verlängerung des Vertrags zwischen Freistaat und Deutscher Bahn zur Betreibung der S-Bahn München von bisher 2017 auf 2020 wird von der Münchner Presse (Merkur, 2.2.2015, „Deutsche Bahn bleibt Betreiber der S-Bahn„; Merkur, 2.2.2015, „Bayern stoppt S-Bahn-Privatisierung„; SZ, 2.2.2015, „DB soll S-Bahn vorerst weiterbetreiben„) zwar gemeldet, aber die negativen Folgen für die Fahrgäste werden nicht erwähnt. Denn solange nicht geklärt ist, ob die Deutsche Bahn die S-Bahn München weiter betreiben wird, wird der Triebwagenmangel, und damit überfüllte Züge (vor allem auf jenen Linien ohne 10-Minuten-Takt) weiterbestehen. Ausserdem wird die Situation fortbestehen, dass immer wieder 10-Minuten-Takt-Verstärker ausfallen.

    Das Problem ist und bleibt: Das gängige S-Bahnfahrzeug ET423 ist nicht mehr erhältlich, es wird nicht mehr hergestellt und auch gebrauchte Fahrzeuge sind nicht einfach aufzutreiben. Die alten Triebfahrzeuge ET420, welche auf der Stichlinie S2 Altomünster-Dachau (zu den Stosszeiten mit Umsteigen in Dachau), der S20 und den S4-Verstärkern zwischen Geltendorf/Grafrath/Buchenau und München Hbf oben bzw. Höllriegelskreuth verkehren, können mit den ET423 nicht gekuppelt werden und können in den Hauptverkehrszeiten wegen fehlender Ausrüstung für knappe Zugabstände nicht durch die Stammstrecke verkehren. Seit Jahren schiebt man das Problem des Triebwagenmangels vor sich her. Hätte man die Ausschreibung jetzt gestartet, könnte sich ein neuer Betreiber oder DB Regio darauf vorbereiten, neue Triebfahrzeuge zu bestellen. In der gegenwärtigen Situation wird sich die DB Regio hüten, rund 270 neue Triebfahrzeuge zu bestellen. Die Bahnfahrzeugindustrie ist gut ausgelastet und hat lange Lieferzeiten.

    Im Herbst 2011 wurde verkündet, dass München 25 Triebwagen ET423 aus dem Rheinland bekäme (siehe Merkur Online 12 10 2011 „25 zusätzliche S-Bahn-Züge für München„, SZ 12 09 2011 „Züge aus dem Rheinland für S4“ und SZ 12 10 2011 „2014 soll München S-Bahnzüge aus Köln bekommen„). Aus den 25 Zügen ET423 sind jetzt nur 15 Züge ET420 geworden. Viel zu wenig, wenn man in Betracht zieht, dass inzwischen der Linie nach Altomünster eingeweiht wurde, und das Fahrgastaufkommen jedes Jahr steigt. Mit den überfüllten und immer wieder ausfallenden Zügen können sicher keine Pendler aus dem Auto gelockt werden.

    Bayern stoppt S-Bahn-Privatisierung | München

    www.merkur.de/bayern/bayern-stoppt-s-bahn-privatisierung-6090476.html

    Zehn Merdian-Züge beschädigt | Holzkirchen

    www.merkur.de/lokales/region-holzkirchen/holzkirchen/zehn-merdian-zuege-beschaedigt-6088038.html

    Alternativ-Vorschlag für den neuen Hauptbahnhof | München

    www.merkur.de/lokales/muenchen/alternativ-vorschlag-neuen-hauptbahnhof-6087287.html

    Nahverkehr in München: Die Bahn und ihr Knall

    www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-die-bahn-und-ihr-knall-1.2844056

    Ein Nein zum 2. Gotthardstrassentunnel als Chance

    Link zum NZZ-Artikel vom 1.2.2016: www.nzz.ch/meinung/kommentare/ein-nein-als-chance-am-gotthard-1.18687693

    Erneute Behinderungen im Bahnverkehr Richtung München

    www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-land/rosenheim-ort43270/rosenheim-erneute-behinderungen-bahnverkehr-richtung-muenchen-6084979.html

    Deutsche Bahn: Hier gibt es Verspätungen & Baustellen – u.a. München-Rosenheim

    www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-auf-diesen-strecken-fahren-bahnkunden-bald-laenger-1.2843976

    Mitten im Berufsverkehr: Stammstrecke war stundenlang gesperrt | München

    www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/s-bahn-stammstrecke-muenchen-gesperrt-montag-stoerung-6084337.html

    Deutsche Bahn will digitaler werden: Eine App erklärt, was da vorbeizieht

    m.faz.net/aktuell/rhein-main/deutsche-bahn-chef-ruediger-grube-kuendigt-digitalisierung-an-14043795.html

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