Archiv für Januar 2016

Verspätung beim Bundesverkehrswegeplan 2015: Nächster Meilenstein erst März 2016

Aus der Homepages des BMVI: „Der abschließende Beteiligungsbaustein findet zum 1. Referentenentwurf für den BVWP statt. Der Entwurf enthält insbesondere die Bewertungsergebnisse bzw. die Dringlichkeitseinstufung der Projekte. Für die Bewertung der ca. 2000 angemeldeten Projekte und die Erstellung des Umweltberichts laufen derzeit die abschließenden Arbeiten. Nach Abstimmung innerhalb der Koalition wird der Entwurf des BVWP gemeinsam mit dem Umweltbericht Mitte März vorgelegt werden. Im Anschluss starten wir die sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung. Zu diesem Zeitpunkt werden auch alle Ergebnisse der Projektbewertungen in einem Projekt-Informationssystem (PRINS) im Internet dargestellt werden.“ Siehe : www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/bundesverkehrswegeplan-2015-oeffentlichkeitsbeteiligung.html Am 15. Januar hiess es noch: „„Wie wir [das Büro von MdB Gustav Herzog, er ist Mitglied des Verkehrsausschusses und Berichterstatter für den Bundesverkehrswegeplan 2015 – er sitzt sozusagen an der Quelle] aus dem [Bundesverkehrs-]Ministerium erfahren haben, sollen nach Ostern [2015!] Ergebnisse des so genannten Quickscans veröffentlicht werden. Die abschließenden Ergebnisse der Bewertungsphase sollen im Sommer (Herbst) 2015 vorliegen und ins Internet gestellt werden. Die Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt im Anschluss. Ob es dieses Jahr noch zu einem Kabinettbeschluss kommt wird sich zeigen.“ (siehe www.railblog.info/?p=12427). Wie im Januar 2014 noch die Phasen des Bundesverkehrswegeplan eingeschätzt wurden, sehen Sie hier: www.railblog.info/?attachment_id=12428 und es steht so immer noch im Internet des BMVI: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/bundesverkehrswegeplan-2015.html?nn=35978 bzw. www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Bilder/VerkehrUndMobilitaet/bvwp-2015-zeitplan.jpg?__blob=poster Nicht nur bei der Deutschen Bahn kommt es laufend – bei den Zügen und bei den Ausbauprojekten (z.B. Lindau-München: www.railblog.info/wp-content/uploads/2013/07/wiedenmann.pdf und www.railblog.info/?p=6826 – zu Verspätungen, sondern offensichtlich auch im Bundesverkehrsministerium.

Dinkelscherben: Jetzt müssen die Weichen gestellt werden: Pro Bahn und Pendler organisieren sich vor Ausschreibung des Fuggerexpresses

Augsburger Allgemeine, 7.1.2016: www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Jetzt-muessen-die-Weichen-gestellt-werden-id36511282.html Auf der Pro-Bahn-Seite wird auf zwei Workshops hingewiesen, bezüglich Fahrplan und Fahrzeugausstattung: www.pro-bahn.de/schwaben/augsburg/index.php?content=fgx_neu2021

Nachtzüge sind nicht überall auf dem Abstellgleis

Link zum NZZ-Artikel vom 12.1.2016: www.nzz.ch/schweiz/nachtzuege-sind-nicht-ueberall-auf-dem-abstellgleis-1.18675643

Land und Bahn machen Tempo – Bremen und Umgebung

In Norddeutschland strecken die Bundesländer Gelder für die Planungen vor, dass Bahn-Nadelöhre zeitnah beseitigt werden können… Obwohl der Güterverkehr und die Infrastruktur dafür Aufgabe des Bundes ist. www.weser-kurier.de/region_artikel,-Land-und-Bahn-machen-Tempo-_arid,1287673.html

Testbetrieb Wlan in 2 Stuttgarter S-Bahnen – MVV & S-Bahn München verschlafen den Anschluss

Pressemeldung Deutsche Bahn vom 11.1.2016: www.deutschebahn.com/presse/stuttgart/de/aktuell/presseinformationen/10630806/2016-010_pi_testlauf_wlan_verband_region_stuttgart_s-bahn.html 11.01.2016 Stuttgart Verband Region Stuttgart und S-Bahn Stuttgart starten heute Testlauf des WLAN-Betriebs auf mehreren Linien Zwei Fahrzeuge der Baureihe 423 mit moderner Übertragungstechnik ausgestattet • Einsatz auf den Linien S4, S5 und S6 Zu erkennen sind sie an auffälligen Aufklebern an den Einstiegsbereichen: In zwei S-Bahnen der Baureihe 423 wird seit heute auf den Linien S4, S5 und S6 WLAN für die Reisenden kostenlos angeboten. Gemeinsam haben der Verband Region Stuttgart und die S-Bahn Stuttgart dieses Projekt geplant und auf den Weg gebracht. „Unterwegs online zu sein, ist heutzutage selbstverständlich. WLAN in S-Bahnen erhöht die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs“, ist sich die Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, Dr. Nicola Schelling, sicher. „Wir erhoffen uns von dem Test Details zum Nutzerverhalten und zur Verlässlichkeit der Technik, die Grundlage für die weiteren Entscheidungen sein werden.“ „Wir freuen uns, dass wir nach relativ kurzer Planungsphase jetzt das Angebot tatsächlich auf die Schiene bringen können“, sagt Dr. Dirk Rothenstein, Sprecher der S-Bahn Stuttgart. „Damit sind wir Vorreiter, denn es gibt bislang noch kein vergleichbares Angebot in einem so großen S-Bahn-System in Deutschland.“ Die Fahrzeuge sind mit verschiedenen Systemen zur Übertragung der Mobilfunk-Signale ausgerüstet. „Während der kommenden sechs Monate wollen wir im Echtzeitbetrieb herausfinden, welches System die Anforderungen an einen Dauerbetrieb erfüllen kann“, erläutert René Neuhäuser, technischer Geschäftsführer der S-Bahn Stuttgart. Dabei soll das Nutzerverhalten beleuchtet und gleichzeitig die Verfügbarkeit des mobilen Internets bei starker Nutzung durch die Reisenden getestet werden. Der Testphase voraus ging ein mehrwöchiger Probelauf, um die so genannte Feldstärke des Liniennetzes zu untersuchen. Neuhäuser: „Dabei haben wir Prüfgeräte an die Router angeschlossen, die uns Aufschluss darüber gegeben haben, wie stark die Ausleuchtung der verschiedenen Mobilfunkanbieter tatsächlich ist.“ Das Ergebnis: Fast flächendeckend ist eine gute Feldstärke der unterschiedlichen Anbieter zu messen. Das Einwählen in das WLAN-Netz der S-Bahn Stuttgart funktioniert ganz einfach: Über die WLAN-Einstellung des Smartphones oder Tablets die verfügbaren Netze anzeigen lassen und mit dem unverschlüsselten Netz ‚S-BAHN STUTTGART‘ verbinden. Ein Login-Fenster erscheint, in dem die Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert werden müssen. Über das Feld ‚einloggen‘ geht der Fahrgast schließlich online. Die Nutzung des WLAN-Netzes der S-Bahn Stuttgart stellen der Verband Region Stuttgart und die S-Bahn Stuttgart unentgeltlich zur Verfügung. Die Reisenden finden in den WLAN-Fahrzeugen entsprechende Broschüren, um sich mit dem neuen Angebot vertraut zu machen. Den Testlauf inklusive der Umrüstung der zwei Fahrzeuge finanziert die S-Bahn Stuttgart. „Erst nach der Testphase können die tatsächlichen Kosten für die Ausrüstung der Fahrzeuge und das Vorhalten des WLAN-Netzes ermittelt werden. Danach entscheiden der Verband Region Stuttgart und wir gemeinsam, wie wir weitermachen können“, sagt Dr. Rothenstein.

Reparaturen an der Stammstrecke

www.sueddeutsche.de/muenchen/reparaturen-im-tunnel-einschraenkungen-auf-der-stammstrecke-1.2811937

Deutsche Bahn: SH und Hamburg: Werden Bahn-Reisen bald schneller? | shz.de

www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/sh-und-hamburg-werden-bahn-reisen-bald-schneller-id12404906.html

Münchens Verkehrspolitik wird immer desaströser

SZ, 8.1.2016: www.sueddeutsche.de/muenchen/rathaus-muenchens-verkehrspolitik-wird-immer-desastroeser-1.2809764

Hauptbahnhof München: Gleissperrungen wegen Brücken-Bau

www.sueddeutsche.de/muenchen/arnulfsteg-am-hauptbahnhof-bruecke-ueber-hauptbahnhofgleise-wird-von-juli-an-gebaut-1.2808482

München – Kurzschluss legt S-Bahn am Flughafen lahm – München

www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-kurzschluss-legt-s-bahn-am-flughafen-lahm-1.2810212

Geltendorf: Das Nadelöhr bleibt bestehen – Stillstand beim Ausbau der S4

Augsburger Allgemeine, 8.1.2016: www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Das-Nadeloehr-bleibt-bestehen-id36518567.html

Schurer und Lenz gegen Bahnlärm auf Brennerzulauf München-Rosenheim. Nur ein Lippenbekenntnis

MdB Schurer (SPD) und Lenz (CSU) fordern die Aufnahme der Bahnstrecke Rosenheim-Mühldorf-Regensburg-Magdeburg in den Bundesverkehrswegeplan 2015 um den Güterzuglärm auf der Bahnstrecke München-Rosenheim zu begrenzen: Merkur, 7.1.2016: www.merkur.de/lokales/ebersberg/landkreis/grosse-koalition-gegen-bahnlaerm-6013136.html Allerdings sind die beiden Politiker alles andere als konsequent. Beide Politiker haben Ende November dem Bundeshaushalt 2016 zugestimmt, welcher dieser Projekt nachweislich nicht enthält (siehe Liste „Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes“: www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Bundeshaushalt/Bundeshaushalt_2016/2016_01_01_HH2016_download.pdf?__blob=publicationFile&v=4, S.2031 im pdf-Dokument). Ausserdem wurde für die „Baukostenzuschüsse für Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes“ im Haushalt 2016 mit 1,26 Mrd. Euro zwar mehr als 2015 (1,04 Mrd. Euro) eingestellt, in Anbetracht der Kosten der Ausbaumassnahmen ist das jedoch ein Tropen auf dem heissen Stein. Bei der Bedarfsplanüberprüfung für die Schienenwege des Bundes von November 2010 wurden die Kosten der Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing alleine auf 2,23 Mrd. Euro geschätzt (siehe: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Internetredaktion/schlussbericht-schienen-de.pdf?__blob=publicationFile, S. 12 im pdf-Dokument). Wenn den beiden Politikern der Ausbau der Bahnstrecke Rosenheim-Mühldorf-Regensburg-Magdeburg wirklich am Herzen läge, hätten sie sich dafür einsetzen müssen, dass diese Strecke in die Liste „Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes“ des Bundeshaushalts 2016 aufgenommen wird. Ausserdem hätten sie sich für eine deutlichere Aufstockung des Postens „Baukostenzuschüsse für Investitionen in die Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes“ im Haushalt 2016 einsetzen müssen. Seit 14.8.2015 war der Entwurf des Bundeshaushaltsgesetz auf dem Internet. So ist ihr Engagement für weniger Lärm auf der Bahnstrecke München-Rosenheim nur ein Lippenbekenntnis.

S-Bahnprojekt Schweiz-Liechtenstein-Österreich liegt auf Eis

Link zum NZZ-Artikel vom 7.1.2016: www.nzz.ch/schweiz/auf-unterschiedlichen-schienen-1.18673064

tz trauert um Karl-Heinz Dix: Langjähriger tz-Redakteur gestorben

Als Bericht-Erstatter und Bahn-Kenner werden ihn viele vermissen. www.tz.de/muenchen/stadt/tz-trauert-karl-heinz-dix-langjaehriger-tz-redakteur-gestorben-6014164.html

Regionalzug – Streit um Bahnhof an der Poccistraße – München – Süddeutsche.de

SZ, 6.1.2016: www.sueddeutsche.de/muenchen/regionalzug-streit-um-bahnhof-an-der-poccistrasse-1.2806614

Bahn-Gotthardbasistunnel: NZZ plädiert für Bahnverlad während Sanierung des Gotthard-Strassentunnels statt Bau einer 2. Strassenröhre

NZZ, 5.1.2016: www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-drei-affen-am-gotthard-1.18672479

Bahnhof Dorfen: Qualm im Zug: Der Turbolader war Schuld

www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_altoetting/altoetting/1923781_Qualm-im-Zug-Der-Turbolader-war-Schuld.html

Schwankende Doppelstock-ICs: Fahrgastverband kritisiert Deutsche Bahn

Merkur, 4.1.2016: www.merkur.de/reise/schwankende-doppelstock-ics-fahrgastverband-kritisiert-deutsche-bahn-zr-6006773.html Das Wort „Entschuldigung“ oder „bedauern“ hat das arrogante Staatsunternehmen Deutsche Bahn nicht in ihrem Vokabular.

Dorfen – Diesellok brennt kurz vor Dorfen

SZ, 4.1.2016: www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/dorfen-diesellok-brennt-kurz-vor-dorfen-1.2806046 und Merkur, 4.1.2016: www.merkur.de/lokales/erding/erding/zwischenfall-suedostbayernbahn-lok-brand-voller-qualm-6006730.html

Zweite Stammstrecke – Freie Wähler im Münchner Stadtrat verlangen Auskunft zu Südring

SZ, 4.1.2016: www.sueddeutsche.de/muenchen/zweite-stammstrecke-freie-waehler-verlangen-auskunft-zu-suedring-1.2805302

Die Angst fährt mit bei der Mühldorfer Südostbayernbahn: Spaß machen solche Zeilen nicht!

Montagmorgen, der erste Arbeitstag im Jahr 2016. Am Bahnhof in Mühldorf am Inn stehen einige hundert Pendler und warten auf den Regional-Express aus Simbach am Inn, der die Kundschaft der Bahn weiter nach München transportieren sollte. Als der Zug um 6.28 Uhr eigentlich einfahren müsste, kam die Durchsage, „Verspätung auf unbestimmte Zeit, wegen Weichenstörung“. Bei vier Grad minus und vor kurzen einsetzenden Eisregen scheint der späte Wintereinbruch auch in diesem Jahr die Bahn einmal mehr zu überraschen. Dabei erschien doch im Dezember in Berlin ein Schriftstück „Zukunft Bahn– Gemeinsam für mehr Qualität, mehr Kunden, mehr Erfolg“. Dieses Blatt beinhaltet unter anderem die Idee, künftig mit mobilen Teams vor Ort solche Weichenstörungen zu beseitigen. Dass diese Verspätung erst der Auftakt sein sollte, für eine noch aufregendere und fast dramatische Anreise nach München, war zu diesem Zeitpunkt noch niemandem bewusst. Stück für Stück wanderten die Bahn-Kunden in den anderen Zug am Gleis gegenüber, der pünktlich startete. Diese Regionalbahn benötigt mehr Zeit nach München, ist ca. 20 Minuten länger unterwegs. Ein neues Gesicht am Bahnsteig meinte noch humorvoll „mit diesem Zug bin ich auch noch nie gefahren“, während ein anderer entgegnete „ich schon“. „Immer wenn der andere mal ausfällt“. Die Erkenntnis eines langjährigen Pendlers der gleich noch hinzufügte: „Kaum hat es ein paar Grad Minus, funktioniert das Graffel der Bahn schon nicht mehr“. Bis Schwindegg war die Fahrt einwandfrei, was dann passierte, läuft immer noch ab wie in Bildern. Plötzlich roch es nach Brand. Unterhalb der Heizung quoll Rauch empor. Immer mehr, immer heftiger. Passagiere packten eiligst ihre Sachen, liefen gen Treppen zum Ausgang, während der Zug in voller Fahrt weiter fuhr. Jemand rief „zieht die Notbremse“, was dann auch offensichtlich geschah. Zumindest bestätigte das der Pressesprecher der Bahn. Der Rauch biss förmlich in den Augen, das Atmen war selbst mit vorgehaltenem Schal eine Qual. Ein Polizist, der sich unter den Fahrgästen befand, kümmerte sich darum, dass niemand im Wagen zurückblieb. Im Gang an den Türen drängten sich die Passagiere, doch die Flucht in andere Wägen war zwecklos. Überall dasselbe Bild: Menschen die vor dem plötzlich auftretendem Rauch flüchteten und froh waren, als der Zug eine Bremsung einlegte. Eine Zugbegleiterin marschierte erschreckt durch die Menge mit den Worten „was ist denn hier los?“. In einer Durchsage forderte sie die Passagiere auf, die Türen zu öffnen, dass frische Luft den beißenden Qualm zumindest halbwegs eindämmte. Froh waren die Bahn-Kunden darüber, dass anscheinend der Wagon in Ordnung, dass hier kein Brand zu erkennen war. Die Erklärung über das „warum“ folgte prompt: Eine der zwei Loks habe wohl gebrannt. Eine von zwei Diesel-Loks benötigt die Südostbayernbahn zum „ziehen“ der Wägen, die andere für Heizung und Klimaanlage. Warum der Zug erst durch das Betätigen der Notbremse an Fahrt verlor, warum der Lokführer nicht früher bemerkte, dass eine der beiden Lokomotive brannte, bleibt das Geheimnis der Bahn. Eine Minute oder zwei fragte sich mancher Fahrgast schon, was die Ursache für den plötzlich auftretenden Rauch sein könnte, während der Zug bei voller Fahrt weiterfuhr. Erinnerungen wurden wach, an Ereignisse in der Vergangenheit, an eine eventuelle Evakuierung auf freier Strecke oder das bange Warten auf Ersatzloks etc.. Schließlich ging es doch weiter, zum Glück für die Insassen des Zuges. Mit der einen verbleibenden Lok (die andere wurde wohl außer Betrieb gesetzt), konnte der Zug den Bahnhof Dorfen erreichen. Dort wurden die Passagiere gebeten auszusteigen und in den nächsten Zug zu wechseln, der danach fuhr. Das war der, der Mühldorf dank der Weichenstörung erst unbestimmte Zeit später erreichen sollte. „Shit happens“ möge da mancher gedacht haben. Andere dachten an all die tollen Vorsätze der Bahn-Konzern-Leitung in Berlin und wie das vereinbar ist, mit dem was hier in regelmäßigen Abständen für Horrorszenarien ablaufen. Der ein oder andere Fahrgast hatte Kopfschmerzen vom Qualm. Im Internet äußerte ein Fahrgast, dass vom ersten Wagen aus Flammen zu sehen gewesen wären, „Funken sprühten an den Fenstern vorbei“ und der Rauch sei „pechschwarz“ gewesen. Nachdem der Motor ausging, war das „Feuer aus“. Anders die Stellungnahme der Bahn. Die zog weder Feuerwehr noch Polizei hinzu. Es hätte keinerlei Gefährdung für die Passagiere bestanden… Ein Feuer habe es nicht gegeben, so ein Pressesprecher aus München. Der war wohl live dabei oder musste sich auf die Angaben jener verlassen, die erst nach Ziehung der Notbremse den Defekt feststellten. von M. Wengler

Qualmende Lok, rauchende Wagen: Bahnkunden mussten umsteigen – Mühldorf

www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_altoetting/landkreis_altoetting/1922687_Qualmende-Lok-rauchende-Wagen-Bahnkunden-mussten-umsteigen.html

Neues Jahr beginnt mit Weichenstörung und einem Lokomotiv-Brand bei der SOB

Der erste Arbeitstag des Jahres 2016 begann für viele Pendler der Südostbayernbahn auf dem Weg von Mühldorf nach München mit Pleiten, Pech und doppelten Pannen: Zuerst hatte ein Zug von Simbach über Mühldorf nach München „Verspätung auf unbestimmte Zeit“, dank einer Weichenstörung kurz vor dem Bahnhof Mühldorf. Die wenige Minuten später verkehrende Regionalbahn nach München musste in Dorfen stehen bleiben und geräumt werden: Kurz zuvor, hinter Schwindegg, stieg in den Wägen plötzlich „beißender“ Rauch aus den Heizungen auf, die Fahrgäste flüchteten fast panisch zu den Türen der Wägen, um nach erfolgter Notbremsung des Zuges Frischluft auf freier Strecke einatmen zu können. Als Grund gab das umsichtige Kundenbetreuer-Team der Südostbayernbahn einen Brand an der 2. Lokomotive der Baureihe 218 an. Einige Fahrgäste kehrten in Dorfen um und wollten einen Arzt aufsuchen. Sie klagten über Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Der Rest hatte Glück im Unglück und war „nur“ 60 Minuten später in München. Bericht folgt.

Für 150 Millionen: MVG saniert U-Bahnhof am Sendlinger Tor | München Zentrum

Merkur, 4.1.10215: www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/fuer-150-millionen-mvg-saniert-u-bahnhof-sendlinger-tor-6004505.html

Verkehr – Südring wohl endgültig vom Tisch – München – Süddeutsche.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/verkehr-suedring-wohl-endgueltig-vom-tisch-1.2804124

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