Archiv für Mai 2015

S4 West: Bitter für Pendler: Erneut Zugausfälle zwischen Geltendorf und Pasing. Finanzierung 3-gleisiger Ausbau völlig offen

Augsburger-Allgemeine, 14.5.2015: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Bitter-fuer-Pendler-Erneut-Zugausfaelle-zwischen-Geltendorf-und-Pasing-id34068412.html

S4: Völlig unzureichender Baustellenfahrplan während der Pfingstferien 2015. Zeitkarteninhaber sollen Geld zurückfordern

Während der Pfingstferien von 23.5.2015 und 6.6.2015 verkehrt die S4 von Geltendorf nach München nur im Stundentakt. Zwischen den zwei stündlichen S-Bahnen verkehrt zwar ein Bus ab Buchenau, aber dieser braucht so viel länger, dass er gleichzeitig mit der folgenden S-Bahn in Pasing ankommt. Der angebliche Halbstundentakt mit S-Bahn und Bus ist deshalb eine Mogelpackung und stellt sich faktisch als ein Stundentakt heraus. Den ganzen Artikel aus myheimat.de vom 14.5.2015 lesen Sie hier.

Moskau feiert 80. Geburtstag der Metro: In allen Zügen Wlan!

Merkur, 14.5.2015: http://www.merkur.de/welt/moskau-feiert-80-geburtstag-metro-zr-5007411.html

S4 München-Geltendorf: Erneute Geduldsprobe für Pendler – Zugausfälle und Schienenersatzverkehr

SZ, 12.5.http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-zugausfaelle-und-schienenersatzverkehr-1.2477234

Tragischer Tod in der U-Bahn erfordert Maßnahmen

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de Tragischer Tod in der U-Bahn erfordert Maßnahmen Am Dienstag, 12. Mai 2015, gegen 09:45 Uhr, wollte ein amerikanisches Touristenpaar aus Florida vom U-Bahnhof Sendlinger Tor aus mit der U-Bahn fahren. Sie begaben sich auf den Bahnsteig der U3 in Richtung Fürstenried West. Die 63jährige Frau wollte sich anhand der elektronischen Anzeige orientieren und ging ein paar Schritte rückwärts, um die Anzeige besser erkennen zu können. Dabei stürzte sie in das Gleisbett. Sie stand wieder auf und wollte gerade mit Hilfe ihres Lebensgefährten, der sich von der Bahnsteigkante aus zu ihr hinabbeugte, herausklettern, als unmittelbar die U-Bahn einfuhr. Die Frau wurde von der einfahrenden U-Bahn erfaßt, mitgerissen und zwischen dieser und der Bahnsteigkante eingeklemmt, so daß sie unmittelbar verstarb. „Wir bedauern den Tod der Touristin – und unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, Freunden und den Beteiligten, die dieses tragische Ereignis miterleben mußten“, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. „Aber auch dieses Geschehen fordert uns alle zum Handeln auf. Kurzfristig wünschen wir uns eine Informationskampagne „Mensch im Gleis“, mittelfristig eine Gleisbettüberwachung und langfristig Bahnsteigtüren!“ Leider ist den meisten Fahrgästen gar nicht bekannt, daß sich unter jedem U-Bahnsteig ein Fluchtraum auf der ganzen Länge des Bahnsteiges befindet. Dort kann man sich geduckt relativ sicher aufhalten. Wenn man Zeuge eines solchen Vorfalls wird, sollte unverzüglich der Nothalt für das jeweilige Gleis gezogen werden. Die Nothaltgriffe befinden sich an den auffällig gestalteten Notrufsäulen. Für das weitere Vorgehen gibt es kein Patentrezept. Jedenfalls wird das Wiedererklimmen des Bahnsteiges dadurch erschwert, daß man sich mit den Füßen nicht abstützen kann, denn dort ist ja keine Wand, sondern der Fluchtraum. An den S-Bahnsteigen gibt es keinen Nothalt. Die Bahnsteigaufsicht kann einen Nothalt auslösen, der Lokführer reagiert sicher auf optische Zeichen. Man sollte den Arm kreisförmig bewegen. Ganz wichtig ist natürlich, daß sich niemand selbst zusätzlich in Gefahr bringt. Die Sicherheitseinrichtungen werden auch gründlich bei unserem Verhaltenstraining für Fahrgäste besprochen, das wir gemeinsam mit dem Polizeipräsidium München und der Bundespolizeiinspektion München durchführen. Weitere Informationen unter www.fahrgaeste.de/training

Mühldorf: Optimierung des Schienenangebots nach Traunstein

http://www.innsalzach24.de/innsalzach/muehldorf/muehldorf/muehldorf-optimierung-schienenangebots-nach-traunstein-5000389.html

Streit zwischen Baden-Württemberg und Deutscher Bahn um Nahverkehrsvertrag.

Die Position von Baden-Württemberg vom 12.5.2015: http://mvi.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/verkehrsministerium-stellt-ergebnisse-zweier-gutachten-zum-grossen-verkehrsvertrag-von-2003-vor/ : Verkehrsministerium stellt Ergebnisse zweier Gutachten zum Großen Verkehrsvertrag von 2003 vor Das Land Baden-Württemberg wird zukünftig für die Bestellung von Nahverkehrszügen an die DB Regio nur noch unter Vorbehalt zahlen. Die DB Regio erhält pro Jahr auf Grund des Großen Verkehrsvertrages aus dem Jahr 2003 mehr als 400 Millionen Euro. Zwei voneinander unabhängige Gutachten kommen mit unterschiedlichen Methoden zu einem Ergebnis: Der Preis, den das Land seit Jahren pro Zugkilometer Nahverkehrsleistung bezahlt, ist deutlich überhöht. Deshalb erteilte das Landeskabinett am 12. Mai 2015 dem Verkehrsminister Winfried Hermann den Auftrag, die Zahlungen an DB Regio künftig nur noch unter Vorbehalt zu leisten. Minister Hermann sagte:„Im Interesse des Landes und der Steuerzahler ist es unsere Pflicht, ungerechtfertigt hohe Zuschusszahlungen aus dem Altvertrag mit der DB nur vorbehaltlich zu leisten, bis die Höhe der Überzahlung geklärt ist.“ Das Kabinett gab Verkehrsminister Hermann den Auftrag, an dem bereits vorgenommenen Einbehalt der Gelder wegen der sogenannten doppelten Dynamisierung – ein doppelter Ausgleich für Preissteigerungen – festzuhalten. Nach einer Beschwerde des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Landesverband Baden-Württemberg e.V. vom 13. Juni 2014 ging die Europäische Kommission der Frage nach, ob der Vertrag eine rechtswidrige staatliche Beihilfe an die DB Regio AG beinhaltet. Daraufhin ließ das Land den gesamten Vertrag im Hinblick auf eine mögliche Überkompensation untersuchen. Der sogenannte Große Verkehrsvertrag wurde 2003 von der CDU-geführten Vorgängerregierung mit der DB Regio AG abgeschlossen. Nach dem Regierungswechsel hat das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) den Vertrag seit 2012 stufenweise überprüft. Zunächst wurde die Infrastrukturkostenabrechnung („doppelte Dynamisierung“) und deren Entwicklung seit 2006 analysiert. Bis dahin waren die Veränderungen der Infrastrukturkosten durch den pauschalen Erhöhungsbetrag von 1,5 Prozent pro Jahr abgegolten. Von 2007 an wurden von der DB Regio AG jedoch die Ist-Infrastrukturkosten abgerechnet und zusätzlich die Infrastrukturkosten noch einmal mit dem pauschalen Erhöhungssatz von 1,5 Prozent pro Jahr dynamisiert und abgerechnet. Für diese „doppelte Dynamisierung“ ergeben sich Beträge von ca. 2,4 Millionen Euro für das Jahr 2007 und danach jährlich ansteigend bis auf 26 Millionen Euro im Jahr 2016. Ausgehend von einer gleichbleibend durchschnittlichen Zugkilometerleistung bis zum Vertragsende (30. September 2016) errechnet sich über die Gesamtlaufzeit des Vertrages ein Überzahlungseffekt in Höhe von ca. 141,5 Millionen Euro. In der Folgezeit hat das MVI seit Ende 2012 die entsprechenden Beträge auch rückwirkend einbehalten. Laufende Zahlungen werden nur noch in verminderter Höhe erbracht. Zudem wurde von beiden Gutachten eine Überkompensation für die Gesamtlaufzeit 2003 – 2016 zwischen: 700 Mio. und 1,25 Mrd. Euro errechnet. Mit Schreiben vom 15. April 2015 teilte der Präsident des Landesrechnungshofes mit, es sei grundsätzlich möglich, weitere Zahlungen an die DB Regio AG aus dem Großen Verkehrsvertrag nur noch unter dem Vorbehalt der Rückforderung zu leisten. Das Land stellt die Gutachten der Märkischen Revision GmbH und der KCW GmbH dem Bund zur weiteren Verwendung im Rahmen der Stellungnahme gegenüber der Europäischen Kommission zur Verfügung. Die Zusammenfassungen sind in deutscher und in einer englischen Sprache auf der MVI-Homepage einsehbar. Replik der Deutschen Bahn, Pressemeldung vom 11.5.2015: http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9325600/bw20150511.html?start=0&itemsPerPage=20 Deutsche Bahn: Verkehrsvertrag ist einzuhalten Kabinett diskutiert Umgang des Landes mit seinen Zahlungspflichten – DB Regio Landes-Chef Moschinski-Wald: „Vertragstreue ist die Grundlage für Investitionen und Arbeitsplätze.“ (Stuttgart, 11. Mai 2015) Mit einem Appell an die Vernunft reagiert die Deutsche Bahn auf die Ankündigung des Landes Baden-Württemberg, die vertraglich vereinbarten Gelder an DB Regio zukünftig unter Vorbehalt zu zahlen und damit seine Zahlungspflichten in Frage zu stellen. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI) will einen entsprechenden Beschluss in der morgigen Kabinettssitzung erwirken. „Oberstes Ziel aller Beteiligten sollte es sein, den baden-württembergischen Nahverkehr nicht durch weitere Konflikte zu belasten,“ so Andreas Moschinski-Wald, Nahverkehrs-Chef der Bahn in Baden-Württemberg. „Nahverkehr braucht Rechtssicherheit. Wenn ein Vertragspartner plötzlich nicht mehr zu seinen Zahlungsverpflichtungen steht, gefährdet das die Grundlage von Investitionen und Arbeitsplätzen. Dies kann von keinem Unternehmen hingenommen werden.“ Der Verkehrsvertrag zwischen DB Regio und dem Land Baden-Württemberg war 2003 nach intensiven Verhandlungen geschlossen worden. Er regelt, zu welchen Bedingungen die Bahn bis Mitte 2016 weite Teile des Nahverkehrs in der Region erbringt. Die vertraglich vereinbarten Zahlungen waren das neutrale Ergebnis einer im Auftrag der Länder erfolgten Untersuchung durch einen Wirtschaftsprüfer, der die erforderlichen Finanzmittel für den deutschen Nahverkehr und den Nahverkehr der einzelnen Länder plausibilisierte. „Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass der Verkehrsvertrag rechtmäßig geschlossen wurde“, so Moschinski-Wald. Nach ihrem Amtsantritt hatte sich die heutige Landesregierung wiederholt von den Vereinbarungen ihrer Vorgängerregierung distanziert. Der baden-württembergische Nahverkehr war seitdem mehrfach durch Streitfragen zum Umgang des Landes mit seinen Zahlungsverpflichtungen belastet. Ein Schlichterverfahren, das die Rechtsauffassung der Bahn bestätigte, wurde vom MVI nicht anerkannt. Aktuell stellt das Land vereinbarte Gelder in Höhe von über einer Milliarde Euro in Frage. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

An den Außenästen: Fahrgastverband kritisiert Münchner S-Bahn-Baustellen während der Pfingstferien

Merkur, 12.5.2015: http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/aussenaesten-fahrgastverband-kritisiert-s-bahn-baustellen-waehrend-pfingstferien-5002614.html

Touristin wird von U-Bahn überfahren

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-touristin-wird-von-u-bahn-ueberfahren-1.2476727

S-Bahn-Sperre nur im Berufsverkehr – Bahn stößt Pendler vor den Kopf

Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass die Deutsche Bahn (DB) bei Bauarbeiten die Interessen der Fahrgäste immer weniger beachtet. Neueste Entwicklung sind jetzt Bauarbeiten exklusiv im Berufsverkehr. So plant die Deutsche Bahn, während der Pfingstferien die S1 im Berufsverkehr nicht mehr in die Stammstrecke zu lassen. Die Züge fahren von Moosach ohne Halt zum Hauptbahnhof und enden dort. Betroffen sind insbesondere Pendler, die zwischen den westlichen S-Bahn-Linien und der S1 umsteigen. Ebenso müssen Fahrgäste der S1 erheblich mehr Zeit einplanen, wenn sie Ziele im Bereich der S-Bahnhöfe zwischen Laim und Donnersbergerbrücke haben, oder dort zu Bus und Tram umsteigen. „Für eine Satire wäre dies ein gelungener Beitrag, aber dies ist leider die Realität“ stellt Andreas Barth fest, Münchner Sprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN. Gerade die S1 trifft es besonders hart. Neben der Baustelle zwischen Moosach und Laim und zusätzlichen nächtlichen Zugausfällen auf der Stammstrecke kommen weitere Sperrungen zwischen Neufahrn und Freising hinzu. Insgesamt gelten nur für die S1 in der Woche nach Pfingsten vier verschiedene Baustellenfahrpläne. „Wer kann da noch die Übersicht behalten, wenn man allein am 26. Mai außer dem Normalfahrplan drei Baustellenfahrpläne beachten muss?“, fragt Andreas Barth. Laut Fahrgastsprecher Barth ist es zwar sinnvoll, Baustellen bevorzugt in die Schulferien zu legen. Eine unkoordinierte Häufung und die Nutzung der Hauptverkehrszeit ist aber falsch. „Letztlich bekommen die Fahrgäste während der Baustellen nur die halbe Leistung, die DB kassiert von ihnen aber weiterhin das ganze Geld“, bewertet er die Vorgänge. Die Baustellenplanung der DB arbeite nach dem Motto „Augen zu und durch“ und habe keinen Blick dafür, was dies für die Kunden der DB bedeutet. Leider ziehe bisher das bayerische Innenministerium als Besteller der S-Bahn keine Konsequenzen aus mangelhaften Baustellenfahrplänen. Barth forder daher: „Die Fehlleistungen müssen endlich aufgearbeitet werden; eine bessere Kontrolle der DB ist notwendig.“ Verantwortlich und für Rückfragen der Redaktion: PRO BAHN Regionalverband Oberbayern e.V.

Baubegin 3. Gleis Freilassing-Salzburg als Teil der Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing

Wir werden bald sehen, was von den vollmundigen Versprechungen zu halten ist: „Für den oberbayerischen Teil des EU-Korridors Rhein-Donau [also der Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing] ist die Vorplanung nahezu abgeschlossen – wir wollen nun mit vollem Engagement und im Dialog mit den Bürgern den Ausbau voran bringen und befinden uns hierzu bereits in *enger Abstimmung mit dem Bund*.“ Denn in der zweiten Jahreshälfte 2015 wird das Bundesverkehrsministerium den Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan vorstellen. Dabei wird entscheidend sein, wie die Bewertung des Projektes München – Mühldorf – Freilassing ausfällt: Falls das Projekt nicht in den Vordringlichen Bedarf+ (VB+) oder zumindest in den vordringlichen Bedarf (VB) kommt, sondern in die Priorität „Weiterer Bedarf (WB), dann kann man davon ausgehen, dass das München-Mühldorf-Freilassing erneut auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird. Allerdings sind die Kriterien für VB+ sehr streng: „Auflösung/starke Minderung von Engpässen“ , „keine hohe Umweltbetroffenheit“ und „hohes Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV)“. Selbst im vordringlichen Bedarf reicht NKV>1 nicht aus, es muss sich um ein hohes NKV handeln. (siehe Seite 69 der Grundkonzeption zum Bundesverkehrswegeplan: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/bvwp-2015-grundkonzeption-langfassung.pdf?__blob=publicationFile *)* Hier noch die gesamte Presseerklärung im Wortlaut: Presseinformation der Deutschen Bahn vom 11.5.2015: http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9324952/by20150510a.html?start=0&itemsPerPage=20 Baubeginn für das 3. Gleis Freilassing – Salzburg Symbolischer Spatenstich mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt – Besserer Bahnbetrieb und Lärmschutz für die Stadt (Freilassing, 11. Mai 2015) In Freilassing hat am Montag (11. Mai) der deutsche Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den symbolischen Spatenstich für ein neues 1,6 kilometerlanges drittes Gleis vorgenommen. Zum Fahrplanwechsel 2017 soll die S-Bahn Salzburg im 15-Minuten-Takt über den Grenzfluss Saalach fahren. Zugleich entflechtet die 54 Millionen Euro teure Maßnahme den Fern- und Güterverkehr vom Nahverkehr über die innereuropäische Grenze und schafft für die Stadt Freilassing Schallschutz sowie eine neue großzügige Eisenbahnüberführung an der Hauptverkehrsachse der historischen Eisenbahnerstadt. Österreich beteiligt sich mit rund 6 Millionen Euro an dem Streckenausbau. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Das dritte Gleis bringt einen echten Mobilitätsgewinn für unsere Region, unsere Wirtschaft, unsere Pendler und unsere Heimat Bayern. Deutschland und Österreich wachsen noch mehr zusammen. Das Projekt erfüllt die Erfolgsformel für Infrastrukturprojekte: Mehr Mobilität, mehr Modernität und mehr Lebensqualität. Die Menschen in Freilassing und der Region erhalten eine noch bessere Schienenanbindung an den Nah-, Regional- und Fernverkehr. Der Bahnhof Freilassing wird moderner. Und die Lärmschutzmaßnahmen erhöhen die Lebensqualität.“ Tatkräftige Unterstützung erhielt Dobrindt vom Freilassinger Bürgermeister Josef Flatscher. Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn in Bayern, Klaus-Dieter Josel, freute sich, weil dieses Projekt einen weiteren Baustein für die Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing (ABS 38) darstelle: „Für den oberbayerischen Teil des EU-Korridors Rhein-Donau ist die Vorplanung nahezu abgeschlossen – wir wollen nun mit vollem Engagement und im Dialog mit den Bürgern den Ausbau voran bringen und befinden uns hierzu bereits in enger Abstimmung mit dem Bund.“ *Hintergrund zum dreigleisigen Ausbau Freilassing – Salzburg* Der Nahverkehr auf der Schiene zwischen dem Berchtesgadener Land und dem Salzburger Zentrum soll attraktiver und leistungsfähiger gestaltet werden. Um der wachsenden Nachfrage zu entsprechen, wird künftig eine zweite S-Bahn-Linie auf diesem Abschnitt fahren und das Angebot zwischen Freilassing und Salzburg auf einen 15-Minuten-Takt verdichten. Voraussetzung für dieses verbesserte Angebot ist die Errichtung eines dritten Gleises vom Bahnhof Freilassing bis Salzburg-Liefering, um den S-Bahn-Verkehr vom Fern- und Güterverkehr zu trennen. Neben den umfangreichen Arbeiten an den Gleisen, Oberleitungen und Signalen müssen unter anderem auch drei Eisenbahnüberführungen verbreitert und angepasst werden. Außerdem wird eine zusätzliche Brücke über die Saalach neu gebaut. *Daten und Fakten* – Neubau von 1,6 Kilometer Gleis einschließlich Bahndamm – Verlegung der Abstellanlage in den Westkopf des Bahnhofs Freilassing sowie Oberleitungsarbeiten – Errichtung eines neuen Mittelbahnsteigs für die S-Bahnen im Bahnhof Freilassing – Erneuerung und Aufweitung der Eisenbahnüberführung (EÜ) Reichenhaller Straße – Verbreiterung der EÜ über die Bundesstraße B 20 – Verbreiterung der EÜ über den Mühlbach – Neubau einer eingleisigen Brücke über die Saalach – aktiver und passiver Schallschutz im Bahnhof Freilassing sowie beiderseits entlang der Strecke *Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing (ABS 38)* Das 3. Gleis Freilassing – Salzburg ist im überregionalen Kontext ein wichtiger Baustein für die bessere Verbindung zwischen München über Mühldorf und Freilassing nach Salzburg. Die Strecke München – Mühldorf – Freilassing (ABS 38) soll auf einer Länge von 147 Kilometer elektrifiziert und in weiten Teilen zweigleisig ausgebaut werden. Derzeit laufen die Vorplanungen für das Vorhaben. Die ABS 38 ist von zentraler Bedeutung für Südostbayern: Sie verbindet die Menschen in der Region mit der Landeshauptstadt bzw. dem Großraum München und ist ein bedeutender Standortfaktor für die regionale Industrie im „bayerischen Chemiedreieck“. Mit Blick Richtung Süden ist vor allem die gute Anbindung nach Salzburg und somit ins Nachbarland Österreich entscheidend für die Bahnreisenden. Die ABS 38 ist Bestandteil des TEN-Korridors Rhein-Donau im Abschnitt Straßburg – Budapest und besitzt damit auch auf europäischer Ebene einen hohen Stellenwert. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher Ansprechpartner *Michael-Ernst Schmidt * Kommunikation Großprojekte Deutschland Telefon: +49 (0)89 1308-1510 Telefax: +49 (0)89 1308-1901

Höllentalbahn als Teil der Breisgau S-Bahn: 62 Millionen für besseren Zugverkehr

Südkurier, 8.5.2015: http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/loeffingen/62-Millionen-fuer-besseren-Zugverkehr;art372525,7839335

MVV-Gebiet wächst – Filzenexpress soll dazukommen – München

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-um-muenchen-ueber-den-rand-hinaus-1.2473323

Brücken Bauarbeiten am Südring : Sirenen an der Bahnstrecke- Anwohner genervt | München Stadt

http://www.merkur.de/lokales/muenchen/sirenen-bahnstrecke-anwohner-genervt-mm-4984719.html

Der Privatisierungs-Bahnsinn: Bahnkunden sollten lieber auf Union, FDP, SPD und Grüne sauer sein

http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/der-privatisierungs-bahnsinn.html

Nordsüd-Güterverkehr profitiert von Eröffnung Gotthardtunnel 11.12.2016

SBB-Medienmitteilung vom 6.5.2015: http://www.sbb.ch/sbb-konzern/medien/medienmitteilungen.newsdetail.2015-5-0605_2.html

Die gute alte 19er Strassenbahn als Alternative zur streikenden Münchner S-Bahn

SZ, 7.5.2015: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/angekommen-die-alternative-1.2469421

SBB Deutschland als Streikbrecher in Deutschland

Pressemeldung 6.5.2015 vom SBB Deutschland: http://sbb-deutschland.de/regio-s-bahn-basel/news/sbb-gmbh-ersetzt-einzelne-db-zuege-am-oberrhein/ „SBB GmbH ersetzt einzelne DB-Züge am Oberrhein! Die SBB GmbH hilft mit ihren Zügen auf einer der von der Deutschen Bahn bestreikten Strecken aus. Vom 06. bis zum 08.05.2015 übernimmt die SBB GmbH folgende Zugverbindungen zwischen Basel und Freiburg: Basel Bad Bf. 06:25 Uhr – 07:18 Uhr Freiburg Freiburg 07:34 Uhr – 08:13 Uhr Basel SBB Basel SBB 08:36 Uhr – 09:44 Uhr Freiburg Freiburg 10:15 Uhr – 11:11 Uhr Basel Bad Bf. Basel Bad Bf. 16:26 Uhr – 17:23 Uhr Freiburg Freiburg 17:35 Uhr – 18:31 Uhr Basel Bad Bf. Die SBB GmbH setzt FLIRT-Züge ein, die aus dem Reservepool der Wiesentalstrecke kommen. Die Übernahme der Fahrten wurde von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) angefragt und mit der DB Regio abgestimmt. Der von der SBB GmbH betriebene Zugverkehr auf der Wiesental- und der seehas-Strecke sowie im Klettgau (Schaffhausen und Erzingen) sind nicht vom Streik der Deutschen Bahn betroffen, alle Züge fahren nach Plan.“ Aus offensichtlichen Gründen kommt bei der Pressemeldung von DB Regio vom 6.5.2015 das Wort Streik mit keinem Wort vor: http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9296660/bw20150506.html?start=0&itemsPerPage=20 „DB Regio und SBB kooperieren in Südbaden Schweizerische Bundesbahnen fahren Leistungen in der Hauptverkehrszeit zwischen Basel und Freiburg – Schulterschluss der Wettbewerber im Sinne der Kunden (Stuttgart, 6. Mai 2015) Im Auftrag der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) übernimmt die SBB GmbH, die deutsche Tochter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), bis zum 8. Mai 2015 insgesamt sechs Zugverbindungen täglich zwischen Basel Badischer Bahnhof und Freiburg. „Dies zeigt, dass sich auch über die Grenzen hinweg große Eisenbahnverkehrsunternehmen gegenseitig unterstützen, wenn es dem Wohl der Kunden dient“, sagt Andreas Moschinski-Wald, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg. Normalerweise erbringt DB Regio Baden-Württemberg diese Leistungen. „Diese unkomplizierte Lösung ist vor allem für die Pendler in der Region ein Lichtblick“, so Moschinski-Wald. Die von der SBB GmbH zu fahrenden Züge sind in den Fahrplan eingearbeitet und werden den Reisenden in Basel und Freiburg durch Aushänge bekannt gegeben. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher“. Ausser von SBB Deutschland ist von keinem privaten Anbieter die Rede, welche die streikbedingten Ausfälle der Deutschen Bahn ersetzen würde. Ist wohl ein zu heisses Eisen …

Stuttgart 21: Anhörung im Bundestag: Neuer Stuttgarter Hauptbahnhof ist sicher

Pressemeldung der Deutschen Bahn vom 6.5.2015: http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9297726/bw20150506a.html?start=0&itemsPerPage=20 : Presseinformation Anhörung im Bundestag: Neuer Stuttgarter Hauptbahnhof ist sicher Keine neuen Fragestellungen zum Brandschutz, zur Längsneigung und zur Leistungsfähigkeit – Alle Fragen vollumfänglich beantwortet – Notwendige Genehmigungen und Fachgutachten liegen vor (Stuttgart, 6. Mai 2015) Im Rahmen der heutigen öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages zu den laut Antrag offenen Fragen zu Stuttgart 21 konnten die Vertreter der Deutschen Bahn AG die gestellten Fragen vollumfänglich beantworten. Die angesprochenen Themen beinhalteten keine neuen Fragestellungen und wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach diskutiert und durch Fachbehörden und Fachleute geprüft. Im Einzelnen wurden die Längsneigung des neuen Hauptbahnhofs, dessen Leistungsfähigkeit, der Baufortschritt des Projektes, das Brandschutzkonzept und die Kostenentwicklung thematisiert. Längsneigung Diese stellt keine außergewöhnliche Situation dar. Im neuen Stuttgarter Durchgangsbahnhof ist die Abstellung und Neubildung von Zügen nicht vorgesehen. Im Stand werden die Züge von sicheren Bremsen gehalten, die ein Wegrollen verhindern. Für die Reisenden auf den Bahnsteigen wird die Längsneigung unter anderem durch das Quergefälle der Bahnsteige zur Bahnsteigmitte mit zwei Prozent kompensiert. Die durch die örtlichen Gegebenheiten bedingten bis zu 1,5 Prozent Längsneigung im Bahnsteigbereich des neuen Hauptbahnhofs entsprechen auf einem Meter Bahnsteiglänge einem Höhenunterschied von bis zu 1,5 cm. Die Ausführung des Längsgefälles im Bahnsteigbereich ist regelkonform. Leistungsfähigkeit Die Leistungsfähigkeit des neuen Durchgangsbahnhofs wurde durch einen unabhängigen Auditor, der von den Projektbefürwortern und Projektkritikern in der Schlichtung einvernehmlich beauftragten SMA und Partner AG, bereits 2011 attestiert. Der Stresstest-Schlussbericht hat bestätigt, dass der neue Bahnknoten Stuttgart zur Spitzenstunde mindestens die in der Schlichtung geforderten 49 Züge abwickeln und der neue Hauptbahnhof selbst sogar Verspätungen in erheblichem Maße abbauen kann. Brandschutzkonzept Das Brandschutzkonzept wurde mit dem Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.1 „Talquerung mit Hauptbahnhof“ genehmigt. Das Konzept wird mit dem aktuellen Planungsfortschritt angepasst und aktualisiert. Mit der Genehmigung der 6. Planänderung vom 28.04.2015 wurde auch die Fortschreibung der baulichen Maßnahmen bestätigt und genehmigt. Zur Inbetriebnahme wird der Bahnhof über einen vollumfänglichen Brandschutz verfügen. Baufortschritt Im Bereich Stuttgart 21 sind seit Dezember 2014 alle vier großen Tunnel im Bau. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen, dass im Regelbetrieb eine Vortriebsleistung von rund 800 bis 1000 Metern pro Monat durchschnittlich erreicht wird. Ausgehend von der bisher hergestellten Strecke werden bis Ende des Jahres gut zehn Kilometer aller Tunnelröhren im Bereich von Stuttgart 21 hergestellt sein. Der Rohbau aller Tunnels wird bis Mitte 2019 fertiggestellt sein. Die oben genannten Vortriebsleistungen entsprechen den Planungen für eine Inbetriebnahme im Dezember 2021. Kostenentwicklung Die aktuelle Kostenentwicklung bewegt sich im vorhergesehenen Rahmen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Ab 2017: DB Regio statt „Alex“ von München über Kempten nach Lindau

Schwaebische, 7.5.2015: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-DB-Regio-statt-%E2%80%9EAlex%E2%80%9C-Verbindungen-bleiben-gleich-_arid,10227618_toid,441.html

Heiner Geißler: Bundesregierung trägt Schuld am Bahnstreik

Merkur, 5.5.2015: http://www.merkur.de/politik/heiner-geissler-bundesregierung-traegt-schuld-bahnstreik-4970171.html

S4 West: Nach Bahn-Streik kommen die Bauarbeiter Mai 2015

Merkur, 6.5.2015: http://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck/nach-bahn-streik-kommen-bauarbeiter-4975185.html

S Bahn Ringschluss: Details zum neuen unteridrischen Bahnhof Erding

2 Gleise für S-Bahn, ein Gleis für Regionalzüge. Der Bahnsteig für die Regionalbahn wird jedoch zunächst nur als leere Röhre angelegt. Will heissen: Die Walpertskirchener Spange wird wohl so schnell nicht gebaut. SZ vom 6.5.2015: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/s-bahn-ringschluss-ausgang-goethestrasse-1.2468435

S4-Ausbau in den Sternen: Staatsregierung kann zu Terminen und Finanzierung nicht Konkretes sagen

Auf gut Deutsch auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Positiv zu vermerken ist, dass die Botschaft im Allgäu angekommen ist, dass ohne einen Ausbau der S4 West der Regionalverkehr ins Allgäu von der Elektrifizierung Lindau-München nicht profitiert. Denn MdL Leopold Herz (FW) ist nicht etwas für den Landkreis FFB oder LL zuständig, sondern für das Allgäu. pdf icon Ausbau-der-S4.pdf

ÖBB nehmen weltweit erstes Bahn-Solarkraftwerk in Betrieb

ÖBB-Pressemeldung vom 29.4.2015: http://blog.oebb.at/mediacenter/oebb-nehmen-weltweit-erstes-bahn-solarkraftwerk-in-betrieb/

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