Archiv für Mai 2013

Kaum Sitzplätze in der Münchner- S- Bahn: Tägliches Gequetsche in der S-Bahn

merkur-online.de

Tatort S 4 Richtung Westen, etwa 19.30 Uhr: Schon am Hauptbahnhof gibt es keine Sitzplätze mehr. Wer schlau ist und Zeit mitbringt, fährt ein Stück in die Gegenrichtung, steigt am Isartor ein und ergattert so einen Sitzplatz. So aber – Gequetsche in den Gängen. Von Station zu Station werden es mehr Leute, ein älteres Ehepaar findet auch keinen Sitzplatz, übt sich aber in Langmut.

Lindau: Bahn verspricht Elektrifizierung bis zum Jahr 2020

schwaebische:

Lindau / dik Die Finanzierung steht, jetzt verspricht die Bahn AG dass 2020 die Züge zwischen Lindau und München unter Strom fahren. Nachdem die Verkehrsministerien im Bund und im Freistaat geregelt haben, wer die rund hundert Millionen Euro Mehrkosten übernimmt, könne die Bahn Planungsaufträge vergeben und die Projektgruppe vergrößern.

Burghausen: 800 Meter Teststrecke für neuen Lärmschutz

heimatzeitung.de:

Zur Lärmdämmung sieht dieses System statt hoher Wände lediglich knapp einen Meter hohe Lärmbarrieren parallel den Gleisen entlang vor. Ziel ist es, die direkt am Gleis entstehenden Rollgeräusche der Waggons abzudämmen.

Dossier: Die unendliche Geschichte der Elektrifizierung der Bahnlinie Lindau-München

TuerkheimIn die Zeit von Ludwig Thoma zurückversetzt. Der Bahnhof von Türkheim (Bild links, Quelle: Stationsdatenbank der BEG). Dennoch rühmt sich die staatstragende CSU, Bayern hätte die weltbeste Infrastruktur (siehe CSU topaktuell, 18.4.2013, abgerufen am 17.5.2013). Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel und Verkehrsstaatssekretärin Kaja Hessel (Bild rechts, Quelle: Bayerisches Wirtschaftsministerium). Nach dem Versagen der DB beim Streckenausbau Lindau-München sollte ihm inzwischen nicht mehr zum Lachen zumute sein, denn die Bahn musste harsche Kritik einstecken (siehe vor allem Punkt 10 und 18 unten). 

23 Meilensteine beim Bahnausbau Lindau-München

1. Abkommen von Lugano, September 1996

„Im bilateralen Abkommen…[zwischen der Schweiz und Deutschland]…ist für die Strecke München – Zürich im Personenfernverkehr als Ziel eine Fahrzeit von 3 1/4 Stunden genannt. Im Güterverkehr wird die Linie die Funktion einer regionalen Entlastungsstrecke zur NEAT [Neue Alpentransversale =Gotthardbasistunnel] mit Erschliessungsfunktion für die Ostschweiz und Süddeutschland übernehmen.“ (Internetseite des Schweizer Bundesamts für Verkehr, abgerufen am 17.5.2013)

2.

Modell einer Vorfinanzierung durch Bayern und die Schweiz zur Beschleunigung des Streckenausbaus wird erstmals entwickelt, November 2003 (Neue Zürcher Zeitung, 18.11.2003, abgerufen am 22.5.2013)

3. Bundesgesetz über den Anschluss der Ost- und der Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz (HGV-Anschluss-Gesetz), März 2005
Als Beitrag an die Vorfinanzierung der Ausbauten Lindau – Geltendorf wurden 75 Millionen Schweizer Franken reserviert. Allerdings ist das Darlehen an die Bedingungen geknüpft, dass der Baubeginn spätestens 2010 und die Inbetriebnahme spätestens 2015 erfolgt. (Internetseite der Schweizer Eidgenossenschaft und zweiter Link beide abgerufen am 17.5.2013)

4. Gutachten ermittelt Nutzen-Kosten-Faktor von 2, Juli 2006
Dies bedeutet, dass der volkswirtschaftliche Nutzen doppelt so hoch ist wie die volkswirtschaftlichen Kosten (
Bewertung von Investitionen zum Ausbau deutscher Eisenbahnstrecken im Zulauf zur NEAT“, Juli 2006, abgerufen am 17.5.2013)

5. Kreistag Unterallgäu verabschiedet Resolution zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau-München, April 2007 (aus all-in.de vom 5.4.2007, abgerufen am 22.5.2013)

6. Absichtserklärung vom Memmingen zwischen dem Bund, der Schweiz, Bayern und Deutscher Bahn, Februar 2008
„Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, die Bayerische Wirtschaftsministerin Emilia Müller, der Schweizer Bundesrat Moritz Leuenberger und Dr. Volker Kefer, Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung zum Ausbau der Eisenbahnstrecke München – Memmingen – Zürich. Neben dem Neigetechnikausbau umfasst die Maßnahme 160 Kilometer Elektrifizierung auf dem Streckenabschnitt Geltendorf – Memmingen – Lindau.“ (Rathausinformation der Stadt Memmingen vom 18.2.2008, abgerufen am 17.5.2013)

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U6 drei Monate lang gesperrt U-Bahn: Operation an der Hauptschlagader

merkur-online.de

Finanzierung Elektrifizierung Lindau-München in trockenen Tüchern!

Sowohl die Deutsche Bahn als auch das Bayerische Wirtschaftsministerium haben heute, 16.5.2013, Presseerklärungen aufgeschaltet, dass die Finanzierung der Mehrkosten der Elektrifiziierung der Bahnstrecke Lindau-Memmingen-München geklärt ist:
PM der Deutsche Bahn
PM des Bayerischen Staatsministeirums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Hat unsere Lobbyarbeit und jener der vielen anderen also doch geholfen! Danke allen Unterstützern

Dorfen: Bahnausbau nach Mühldorf wird zur Posse

merkur-online.de

Erweiterung der S-Bahn Neue Hoffnung auf U 5 nach Pasing

merkur-online.de

Bayern brüstet sich: weltbeste Infrastruktur – Aber sicher nicht bei der Bahn

 

TuerkheimSchwindeggBahnhof Türkheim (links) an der internationalen Bahnstrecke München-Lindau-Memmingen. und Bahnhof Schwindegg (rechts) an der Bahnstrecke München Mühldorf. Sicher keine Beispiele modernster Infrastruktur. Bildquelle: Stationsdatenbank der BEG. 

CSU brüstet sich: Aktuelle Wirtschaftsstudie belegt: BAYERN HAT WELTWEIT BESTE INFRASTRUKTUR. Siehe link.

Aber sicher nicht bei der Bahn: So moniert  Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel: „Der Elektrifizierungsgrad im Freistaat ist mit 52 Prozent gerade einmal EU-Durchschnitt. Da gibt es viel Luft nach oben und beträchtliches Aufholpotenzial mit positiven Auswirkungen auf Verkehr und Umwelt.“

 

 

 

 

 

 

 

Finanzierung Elektrifizierung Lindau München gesichert! Dies hiess es bereits 2008!

Mit Lächeln allein wird keine Bahnstrecke ausgebaut. DB-Konzernbeauftragter für Bayern, Klaus Dieter Josel und Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel. Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie anlässlich der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags für den Ausbau der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau zwischen dem Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn am 19.12.2008

8.5.2013: all-in.de meldet: „Bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau gibt es keinen Anlass für Spekulationen und Vermutungen, was die Finanzierung betrifft, so der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke.“ Bundesfinanz- und Bundesverkehrsministerium sähen bei der Finanzierung der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau durch Umschichtungen im Verkehrsetat alles im grünen Bereich. 

In einer Pressemeldung des Bundesverkehrsministeriums vom 18.12.2008 hiess es das schon einmal. In den mehr als vier Jahren bis heute ist jedoch nichts passiert! Damals versprach die Bahn, 2010 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Passiert ist nichts!

Wie lange lassen sich die Wähler das unsägliche Herumschieben des Schwarzen Peters zwischen Deutscher Bahn und Bundesregierung noch gefallen?

 

 

 

 

Bahn-Elektrifizierung Lindau-München: Finanzierung ungeklärt?

Foto.JPGDer EC Zürich-München am 8.5.2013 um 18:41 in Winterthur. Ausnahmsweise sind zwei deutsche Waggons eingereiht, normalerweise besteht der Zug (mit der Schweizer SBB Cargo Lok) ausschliesslich aus SBB-Waggons. Bildquelle: Ralf Wiedenmann

all-in.de

Bahn · Mit Bestürzung hat der Fahrgastverband PRO BAHN registriert, dass Bundesverkehrs- und -finanzministerium anscheinend keine aufeinander abgestimmten Planungen haben.

Hier noch die ausführliche Pressemeldung von pro Bahn.

S 2-Ost: Verkehrsminister Zeil will längere Züge einsetzen

Merkur-Online:

Kanaltunnel-Zug Eurostar Neue Schlappe für Siemens

sueddeutsche

„Wir haben die Komplexität des Auftrags unterschätzt.“ Roland Busch, der im Vorstand von Siemens auch für die Zugsparte zuständig ist, will sich nicht auf einen Liefertermin für die neuen Eurotunnel-Züge festlegen. Schuld an der Verzögerung sind seiner Meinung nach die Zulassungsbehörden.

Eine halbe Milliarde Euro auf dem Abstellgleis

 

sueddeutsche

In der Nähe von Mönchengladbach stehen die neuen ICE-Züge, die Siemens für die Deutsche Bahn gebaut hat. Wert: 530 Millionen Euro. Produktiv genutzt werden die wertvollen Züge allerdings nicht – bis sie wirklich über die Gleise fahren, kann es noch dauern.

Gleispläne von Bahnhöfen aus dem süddeutschen Raum

http://www.tt-board.de/forum/archive/index.php/t-5762.html

ProBahn glaubt an günstigere Altstadtbahn

Bewegt sich die Altstadtbahn?

rosenheim24.de

Zu einem „bewegten Ortstermin auf 4,2 Kilometern“ lud die PRO BAHN Ortsgruppe Wasserburg am Samstag ein. Vertreter von Politik und Presse sowie die interessierte Öffentlichkeit konnten sich dabei ein Bild vom tatsächlichen Zustand der Altstadtbahn machen.

Geltungsbereich des Baden-Württemberg-Tickets nach Bayern erweitert

http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10430770/index.htm

Stuttgart 21 Grüne: Bahn rechnet mit elf Milliarden

stuttgarter-zeitung.de

 

Stuttgart – Nach internen Hochrechnungen diverser Experten der Deutschen Bahn AG (DB) werde Stuttgart 21 noch teurer als bisher bekannt. Das sagte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), der Stuttgarter Zeitung. „Fachleute des Staatskonzerns gehen inzwischen von Gesamtkosten von rund 11 Milliarden und einer Fertigstellung nicht vor 2025 aus“, so der Abgeordnete.

Mit Bus und Bahn die EuRegio erfahren