Archiv für Februar 2013

Stuttgart 21: Bahn zieht Sprechklausel

stuttgarter-zeitung.de

Bahnvorstand Volker Kefer weilt unterdessen seit Montag in Stuttgart, um mit den Projektpartnern Land, Stadt Stuttgart und dem Verband Region Stuttgart jeweils einzeln zu reden. Er zieht damit die sogenannte Sprechklausel. Die Finanzierungsvereinbarung zu Stuttgart 21 sieht vor, dass die Projektpartner offizielle Gespräche über die Mehrkosten aufnehmen, wenn der Betrag von 4,5 Milliarden Euro nicht ausreicht. Dies ist nun der Fall. Kefer betonte nach dem Gespräch mit Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne), dass er dies zwar als einen formalen, aber partnerschaftlichen Akt sehe: „Die Bahn wird alles versuchen, um einen Gang vor Gericht zu verhindern. Das ist die Ultima ratio.“

Merkel hält an Milliardenprojekt Stuttgart 21 fest

welt

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach einem Pressebericht intern dafür ausgesprochen, den Tiefbahnhof Stuttgart 21 (S 21) trotz der Kostenexplosion weiterzubauen.

Wie die „Stuttgarter Zeitung“ – ohne Angaben von Quellen – berichtete, habe die Kanzlerin in einer Koalitionsrunde aber von der Bahn verlangt, zu untersuchen, wo es Einsparpotenziale gebe. Eine Ausstiegsdebatte vor der Bundestagswahl solle vermieden werden.

Linie A: Die Pannen-Linie

sueddeutsche

Neue Strecke, alte Züge – der Ausbau der Linie A droht durch diesen Widerspruch an Attraktivität zu verlieren. Weil bei der geplanten Inbetriebnahme Ende 2014 alte Fahrzeuge des S-Bahn-Typs ET 420 eingesetzt werden sollen, wird die S 22 – unter der die Linie A dann firmiert – nur stündlich direkt nach München weiterfahren. Landkreis und Kommunalpolitik wollen jedoch verhindern, dass die Verbesserungen durch den Ausbau der Linie A durch den Einsatz der alten Züge konterkariert werden. Sie wollen beim Wirtschaftsministerium intervenieren und fragen, ob für die elektrifizierte Linie A nicht doch mehr moderne Triebwagen eingesetzt werden, die auf der Stammstrecke fahren können.

Die Berliner U-Bahn wird 111 Jahre alt

morgenpost:

Die erste reguläre Fahrt 1902 führte in Richtung Potsdamer Platz. Erfinder Werner von Siemens stieß damals zunächst auf großen Widerstand.

Über den eigentlichen „Geburtstag“ gibt es zwei Versionen. Schon am 15.Februar 1902 hat es eine Fahrt auf dem 11,2 Kilometer langen Schienenstrang vom Potsdamer Platz zum Stralauer Tor an der Oberbaumbrücke gegeben. Doch sie war den meist adligen Honoratioren der Stadt vorbehalten. Kaiser WilhelmII. – obgleich ein großer Fan der Eisenbahn – verzichtete lieber auf eine Mitfahrt. Das quietschende, nicht mit Dampf, sondern mit elektrischem Strom angetriebene Vehikel war ihm wohl doch etwas suspekt. Statt seiner musste ein Regierungsmitglied ran.

Sendlinger Spange: 2001 stellte man Vollausbau bis 2005 in Aussicht

HarrasDerzeit ist die Strecke der S20 nicht attraktiv, denn wegen einer lächerlichen fehlenden Weichenverbindung kann diese Linie am Bahnhof Harras (Anschluss zur U6) nicht halten. Für die Verzögerung des Ausbaus ist allein das Land Bayern verantwortlich. Bild: BEG

So klang es 2001: „“Die neue Linie bietet eine gute und schnelle Verbindung vom Münchner Westen ins Obersendlinger Industriegebiet und weiter nach Deisenhofen“, erläutert S-Bahn-Sprecher Horst Staimer. Die Route der S 20 führt von Pasing über Heimeranplatz, Mittersendling, Siemenswerke und Solln nach Deisenhofen. Für viele Fahrgäste bedeutet das eine erhebliche Erleichterung. Sie müssen in Zukunft nicht mehr im Stadtzentrum umsteigen. Gleichzeitig wird mit der neuen Linie der S-Bahn-Verkehr in der Innenstadt entlastet. Das Angebot der Deutschen Bahn gilt jedoch nicht an Sonn- und Feiertagen, denn die S 20 verkehrt nur werktags zwischen 6 bis 20 Uhr. Interessanter Aspekt für die Fahrgäste: Die neue Linie verknüpft das westliche S-Bahn-Netz auch mit der U-Bahn. Umsteigemöglichkeiten bestehen am Heimeranplatz zu U 4 und U 5 und an der Haltestelle Siemenswerke zur U 3. Die Haltestelle Harras kann noch nicht von der S 20 angefahren werden, weil eine entsprechende Weichenverbindung fehlt. Der Gleisumbau soll bis 2004 vollzogen sein.

Den mehrstufige Ausbau der Sendlinger Spange trägt der Freistaat Bayern. Abschnitt eins wurde bereits realisiert: Der Bau eines neuen Bahnsteigs am Heimeranplatz kostete 1,5 Millionen Mark. Die nächsten Projekte sind ein Gleisneubau in Pasing, der Kreuzungsbahnhof Heimeranplatz, der Weichenumbau am Harras und der neue Haltepunkt Menterschwaige. Für diese Maßnahmen gibt es noch kein konkretes Investitionsvolumen. Die S 20 soll bis spätestens 2005 fertiggestellt sein – inklusive der neuen Stationen Harras und Menterschwaige. Laut Auskunft der Deutschen Bahn soll danach auch eine Verbesserung des Fahrtaktes (alle 20 Minuten) möglich sein.“ Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Was bleibt von den Jubelmeldungen Ausbau Lindau-München von 2008/09?

2008 konnten der Konzernbeauftragte für Bayern, Klaus Dieter Josel und Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel bei der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags noch lachen. Inzwischen stehen harte Finanzierungsverhandlungen bevor, die schnell zum Abschluss gebracht werden müssen. Bildquelle: www.stmwivt.bayern.de

So klang es noch 2008: „Als „entscheidende Weichenstellung“ bezeichnete Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel die heutige Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags für den Ausbau der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau zwischen dem Freistaat Bayern und der Deutschen Bahn. „…Dass die Strecke jetzt bis 2015 elektrifiziert und für den Einsatz von Neigetechnik ertüchtigt werden kann, ist neben dem Beitrag der Schweiz vor allem dem massiven Einsatz der Staatsregierung zu verdanken“, betonte Hessel.“ Die ganze Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vom 19.12.2008 lesen Sie hier. Inzwischen ist wohl vor allem dem Statthalter der Deutschen Bahn im Bayern das Lachen vergangen, denn er musste eine Kostensteigerung von 210 Millionen Euro auf 310 Millionen Euro eingestehen. Bis März soll entschieden sein, wie diese Mehrkosten auf die Finanzierungspartner (Deutsche Bahn, Land Bayern und Bund) aufgeteilt wird.

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Umbau Bahnhof Türkheim (Elektrifizierung Lindau-München)

Bahnhof Türkheim: Quelle: abs.com

Gemäss der Seite abs48.com wird der Bahnhof Türkheim wie folgt umgebaut:
Neubau Bahnsteig zwischen Gleis 2 und 3
Neubau Bahnsteigunterführung barrierefrei mit Rampen
Rückbau höhengleicher Reisendenüberweg
Rückbau Bahnsteigkante Gleis 1a (Stumpfgleis)
Rückbau Bahnsteig zwischen Gleis 1 und 2″

Wird künftig der Bahnhof Türkheim statt 3 Gleisen nur noch 2 Gleise haben? Wenn sich also zwei Züge in Türkheim kreuzen und gleichzeitig ein Zug Richtung Bad Wörishofen abfährt (heute z.B. zwischen 6:58 und 7:01 oder zwischen 7:22 und 7:25), würde ein Gleis fehlen. Das wäre ein Schildbürgerstreich. Anstatt die Bahnhofsinfrastruktur auszubauen würde eine Gleiskante gestrichen! Ich bin gespannt auf die Antwort von DB Netze.

Bauarbeiten Aichstetten – Türkheim: Kein Wort von Elektrifizierung

Pressemeldung von DB Mobility Logistics AG vom 15.2.2013: „Zur Instandhaltung des Streckennetzes wird die DB auch 2013 wieder vereinzelt Baumaßnahmen durchführen. Eine Reihe von Weichen müssen erneuert und ausgewechselt werden, unter anderem zwischen Aichstetten und Memmingen (3. bis 6. Mai). Aufgrund von umfangreichen Gleiserneuerungsarbeiten wird die Strecke zwischen Türkheim und Mindelheim vom 18. Mai bis 6. Juli gesperrt.“ Die gesamte Presseinformation können Sie hier lesen. 

Von einer Elektrifizierung ist jedoch keine Rede. Es ist zu hoffen, dass die Instandhaltungsmassnahmen „aufwärtskompatibel“ sind, d.h. die erneuerten Weichen und Gleise nicht nach 2-5 Jahren nach dem Ausbau und der Elektrifizierung der Strecke wieder herausgerisssen werden müssen. Eine Hand der Konzerns Deutsche Bahn weiss oft nicht, was die andere in ein paar Jahren macht (siehe Railblog-Beitrag von 19.12.2012

Am 4. und 5. Mai werden die EC München-Zürich (EC 194 Mü ab 12:33, EC 192 Mü ab 16:33 und EC 190: 18:33) deswegen über Kempten umgeleitet (zwischen Buchloe und Lindau ohne Halt). Vom 18. Mai bis 16. Juli dagegen werden die gleichen EC-Züge über Kempten mit Halt umgeleitet, und fahren deshalb in München schon um 12:12 und 16:00 ab. Der letzte Zug fährt um 18:33 ab, hält im Kempten und fährt ab Lindau 21 Minuten später als normal ab und kommt in Zürich volle 37 Minuten später an. 

MVG baut Reparatur-Halle neben der Allianz Arena

abendzeitung-muenchen.de

Dachau/ Altomünster- Linie A: Bitte umsteigen

sueddeutsche:

Der Ausbau der Linie A zu einer elektrifizierten Strecke gehört zu den wichtigsten Nahverkehrsprojekten im Landkreis. Die Kommunalpolitiker setzen darauf, dass eine leistungsfähigere Zugverbindung durch den nordwestlichen Landkreis zu einer spürbaren Verkehrsentlastung auf den Straßen führt. Pendler sollen verstärkt vom Auto auf den Zug umsteigen und die Direktverbindung von Altomünster nach München nutzen. Doch die könnte bei der Inbetriebnahme einen großen Haken haben: Nach der derzeitigen Planung werden die Fahrgäste in den Hauptverkehrszeiten nach wie vor in Dachau umsteigen müssen. Und zwar immer dann, wenn die Züge im Halbstundentakt fahren.

Riem: täglich grüßt die Stellwerksstörung

Wegen einer Weichenstörung in Riem… Die Bahn hat derlei Zeilen für ihren Newsletter sicherlich schon als Bausteintexte gespeichert.

Bleibt die Frage: Warum passiert hier nichts? Das hängt wohl mit dem fehlenden viergleisigen Ausbau und dem schleppenden Ausbau München- Mühdorf- Freilassing zusammen…

Eine Analyse aus dem Jahr 2008..

Konzertsaal am Hauptbahnhof in München?

sueddeutsche

In der Debatte um einen Konzertsaal in München überrascht Stadtbaurätin Merk mit einem neuen Vorschlag: Die Philharmonie könnte auf dem Bahngelände beim Starnberger Flügelbahnhof gebaut werden. Oder in der Messestadt Riem.


see-online.info

Konstanzer Stadtrat Alexander Fecker will Güterzüge stoppen

Konstanz. Der Konstanzer Stadtrat Alexander Fecker (CDU) will Güterzüge auf der Seelinien stoppen, wenn die Südwestdeutsche Philharmonie im Konzil ein Konzert gibt. In einem Brief bittet Fecker Oberbürgermeister Horst Frank bei der Deutschen Bahn vorstellig zu werden. Auf anderen Strecken sei es üblich, dass Züge zu bestimmten Zeiten bestimmte Streckenanschnitte nicht passieren. Fecker will Güterzüge ab 20 Uhr anhalten.

Elektrifizierung Reichenbach–Hof geht in die nächste Runde

Presseinformation

 

Elektrifizierung Reichenbach–Hof geht in die nächste Runde: Im Februar 2013 starten die Hauptleistungen des dritten Bauabschnitts

 

34 Kilometer langer Streckenabschnitt zwischen Plauen (Vogtl) ob Bf und Landesgrenze Sachsen/Bayern soll bis Ende 2013 elektrifiziert werden

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MVG: Fahrpreis-Schock droht

tz-online.de

Um die Energiewende zu schaffen, kassiert der Staat die Erneuerbare-Energie-Gesetz-Umlage auf den Strompreis. Nun will die Bundesregierung sparen und keine Ausnahmen zulassen: Die MVG fürchtet, künftig für U-Bahn und Tram Millionen zahlen zu müssen. MVG-Chef Herbert König warnt vor einem Fahrpreis-Schock!

Lärmschutzwände für den Südring in München – Giesing

laermschutz_suedring_muenchenDie Bahn baut in München einen Lärmschutz am “Südring”. Genau in dem zweigleisigen Bereich zwischen dem ehemaligen Südbahnhof und Ostbahnhof.

Einem Teil der “Magistralen für Europa” von (Paris- Stuttgart 21- Augsburg-) Pasing/ (Berlin- Erfurt- Nürnberg- Ingolstadt) München Hbf bis Mühldorf, Wien, Rosenheim, Salzburg, Mailand, Rom, Neapel usw. …

Was erstaunt: Die “moderne” Fassung! Im Gegensatz zu den Betonwänden die derzeit im Raum Mühldorf angedacht sind.

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 13.2.2013 heißt es dazu unter anderem:
“Lärmschutz ja, aber doch nicht so – das ist der Tenor zur neuenSchallschutzmauer, die auf 1,7 Kilometer Länge Untergiesing durchschneidet.Am Hans-Mielich-Platz, der erst kürzlich für 2,25 Millionen Eurohergerichtet wurde, bildet das trübselige Bauwerk jetzt den optischenAbschluss. Drei Meter hoch, aus ‘lichtgrauen Aluminiumelementen’ hat dieDeutsche Bahn in den vergangenen Tagen die Wand entlang der Bahngleise vonder Sachsenstraße bis zum Giesinger Berg errichtet.”

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Schöngeising: Gemeinde will Park-Chaos am Bahnhof lösen

merkur-online.de:

Schöngeising – Weil es am S-Bahn-Parkplatz keine Markierungen gibt, stehen die Autos der Pendler dort kreuz und quer. Abhilfe könnte eventuell ein neuer Parkplatz schaffen.

Deutsche Bahn verklagt Zughersteller

sueddeutsche

Die Deutsche Bahn ist die permanenten Probleme mit Regional- und S-Bahn-Zügen des Herstellers Bombardier leid. Nach SZ-Informationen hat die Bahn zwei Verfahren gegen Bombardier angestrengt.

Im Notfall bleiben Türen verriegelt

merkur-online.de

GAP – Für Anton Pilmeier war es ärgerlich: Die Tür des Waggons war abgeschlossen, er konnte den Regionalexpress in Farchant nicht verlassen. Auf dem Weg nach Österreich werden immer Waggons abgeschlossen – in seinem Fall zu früh.

Hbf: S- Bahn Zugang wird umgebaut

tz-online.de

Das Zwischengeschoss unter der Arnulfstraße wird komplett saniert, 22 Geschäfte müssen raus (tz berichtete). Die Bahn möchte für insgesamt 24 Millionen Euro modernisieren. Mit neuen Brüstungen, neuen Glaselementen (und natürlich einem neuen Anstrich) wird alles geräumiger, luftiger und heller. Die Geschäfte, die wegen dieses Umbaus raus müssen, können sich später wieder für einen Platz hier bewerben – allerdings ohne Zusage-Garantie.

Wasserburg: Hohn und Spott für die Altstadtbahn von der SPD

Die einen kämpfen um sie, die anderen spotten darüber. In der Faschingshochburg Wasserburg am Inn hat sich die örtliche SPD etwas ganz besonderes einfallen lassen, zur Altstadtbahn.

München: Wie Papst Benedikt im Jahr 2006 die S- Bahn zur Höchstleistung trieb

Der bayerische Papst in Rom tritt zurück. Da werden Erinnerungen wach, an seine Besuche in Bayern in den Jahren 2006 und 2010.

Sonder- S- Bahn Züge über den Münchner Südring, Frankfurter und Stuttgarter S- Bahnen zur Aushilfe in der bayerischen Landeshauptstadt.

Bei den Papstbesuchen hat die Bahn bewiesen was möglich war, ohne die Milliardenwünsche..

Eine Artikelsammlung:

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Wasserburg: Bahn frei statt bahnfrei!

So klappt die reaktivierung der Altstadtstrecke
Montag, 4. März 2013
19:00 Uhr / Paulanerstuben

Langweid kämpft für das dritte Gleis

augsburger-allgemeine.de

Langweid/Gersthofen Nicht zuletzt die gute Bahnverbindung ist Wachstumsmotor für die Gemeinde Langweid, die im Verbund mit der Stadt Gersthofen im Entwurf des neuen Landesentwicklungsprogramms zum Mittelzentrum wird. Deswegen wollen die beiden Kommunen gegen die Streichung des dritten Gleises bei der Projektanmeldung zum Bundesverkehrswegeplan vorgehen. Würde dieses Gleis gestrichen, wäre damit ein S-Bahn-ähnlicher Zugverkehr vom Tisch.

Landsberg: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Anschluss-an-den-MVV-kaeme

augsburger-allgemeine

Wenn es um die Erweiterung des Münchner Verkehrsverbunds (MVV) nach Kaufering und an den Ammersee geht, dann spricht Landrat Walter Eichner gerne über ein dickes Brett, dass gebohrt werden muss. Mittlerweile sind die Gesellschafter des MVV nicht mehr grundsätzlich gegen eine Erweiterung. In der steigenden Zahl an Berufspendlern sehen sie Potenzial, weitere Zuwächse zu erzielen. Und so gehört für MVV-Geschäftsführer Jan Freitag die Frage der Erweiterung des Verbunds zu den interessantesten strategischen Ansätzen überhaupt. Er kann sich vorstellen, dass neben Landsberg auch Augsburg, Rosenheim, Landshut und Wasserburg dazustoßen.

Bähnle: Ab Sommer wird gearbeitet

augsburger-allgemeine:

Senden Die Reaktivierung der Bahnstrecke Weißenhorn/Senden („Bähnle“) rückt näher. Doch bevor im Dezember 2013 der erste Zug seit der Stilllegung 1966 rollen kann, muss die Strecke noch ertüchtigt werden. Wie Bernd Jünke, Sprecher des zuständigen Infrastrukturunternehmens der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) Verkehr, erklärt, seien die Vorarbeiten für die Ausschreibung derzeit in vollem Gange. Beispielsweise müssen die Gleise hergerichtet, die Signalanlagen instand gesetzt und vor allem die vier neuen Haltepunkte errichtet werden. Die mögliche Höchstgeschwindigkeit muss von derzeit 60 auf 100 Kilometer pro Stunde erhöht werden. Die Vergabe der Arbeiten soll bis April erfolgen.

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