Archiv für Februar 2013

Bund und Bahn stehen trotz Mehrkosten zu Stuttgart 21

augsburger-allgemeine.de:

 

Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Anton Hofreiter (Grüne), sagte, es sei klar geworden, „dass der Unterschied zwischen Abbruch und Weiterbau nur noch 77 Millionen Euro beträgt“. Die Grünen berufen sich auf eine Vorlage für die Aufsichtsratssitzung. Demnach berechne die Bahn selbst, dass bei Betrachtung des Kapitalwerts ein Weiterbau nur um diesen Betrag vorteilhafter sei als ein Ausstieg.


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Zahlen die Münchner für den U-Bahnstrom zu viel?

Jeden Spätherbst dasselbe Spielchen: die Fahrpreise im MVV steigen und
steigen – und dies meist kräftiger als die allgemeinen
Lebenshaltungskosten.

Ebenso sicher ist, dass DB, MVG und Co. immer auf die gestiegenen
Stromkosten für ihre Bahnen als angebliche Fahrpreistreiber hinweisen.
Das klingt plausibel – ist es aber nicht: CSU-Stadtrat Georg
Kronawitter fragt sich nämlich, wieso die MVG als Stromgroßverbraucher
nicht von den seit Jahren fallenden Strompreisen profitiert. Der
„schwarze Schorsch“ kann sich dabei ausgerechnet auf eine Studie der
Bundes-GRÜNEN stützen, die im August 2012 Aufsehen erregte.

Zusammen mit seinem Kollegen Richard Quaas hatte er beantragt, dass
das städtische Revisionsamt prüfen soll, ob die MVG wirklich im
Interesse der Fahrgäste den Strom für U-Bahnen und Trams so günstig
wie möglich einkauft.

Bislang bewahrt die MVG eisernes Stillschweigen, zu welchen
Konditionen sie bei ihrer Muttergesellschaft SWM den Strom bezieht.

Umso offener legte Stadtrat Kronawitter die von ihm ermittelten Zahlen
vor und verblüffte damit viele Kollegen: demnach stiegen die
jährlichen Stromkosten von 1996 bis 2012 von 18,5 Mio. Euro auf über
80 Mio Euro. Eine Steigerung um über 450% erschien nicht nur dem
Ingenieur aus Trudering erklärungsbedürftig.

MVG-Chef Herbert König (SPD) konnte Kronawitters Zahlenwerk aus dem
Stande heraus nicht entkräften und wies in seiner Antwort lediglich darauf
hin, dass sich die MVG der Preisproblematik seit Jahren bewusst sei
und schon aus eigenem Interesse heraus an einem günstigen Stromeinkauf
interessiert sei. Allerdings kaufe man nach wie vor ohne Ausschreibung
bei der eigenen Mutter. Aufhorchen ließ seine Äusserung, dass der
Stromkostenanteil an den Fahrkosten „seit Jahren rückläufig“ sei.
Kronawitter: „Dann soll Herbert König auch nicht bei jeder
Preiserhöhung Nebelkerzen werfen.“

König kündigte an, die CSU-Initiative nochmals zum Anlass zu nehmen,
die Einkaufspreise für U-Bahnstrom zu optimieren.

Die Rotgrüne Rathauskoalition gab sich damit zufrieden und
verhinderte, dass die städtischen Rechnungsprüfer einen kritischen
Blick in die MVG-Bücher werfen.

Stadtrat Kronawitter: „Gerade von den Rathaus-Grünen hätte ich etwas
mehr Unterstützung in dieser Frage erwartet. So bleibt das schale
Gefühl, dass Münchens Bürger mehr für das MVV-Ticket zahlen müssen,
als – vielleicht – notwendig.“

S 7: Endstation Regierung

sueddeutsche:

Die Einspruchsfrist zu den Plänen zur S 7-Verlängerung nach Geretsried ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Bis zum Nachmittag sind 125 Stellungnahmen bei der Regierung von Oberbayern eingegangen, wie Pressesprecherin Ines Schantz sagt. Hinzu kämen 300 im Wolfratshauser Rathaus, 15 in Geretsried, 40 in Königsdorf und weitere, die bei der Regierung von Oberbayern zwar eingegangen, aber noch nicht erfasst sind. Dass in Geretsried und Königsdorf die Zahl der ausstehenden Stellungnahmen im Vergleich zu Wolfratshausen gering ist, liege daran, dass die beiden Kommunen bereits in der laufenden Anhörung einen Stapel nach München geschickt haben

Das Eisenbahn-Bummelamt

faz.net:

Bei der Bahn ist das anders: Jeder Zug muss einzeln zugelassen werden, einschließlich Testfahrten. Das ist aufwendig und kann dazu führen, dass sich mitten im Zulassungsverfahren die Normen und Vorschriften ändern. Dann dürfen einige Züge desselben Typs fahren – und andere, identische nicht. So passiert beim „Talent 2“, einem Nahverkehrszug, der wegen seines Aussehens auch „Hamsterbacke“ genannt wird und von dem die Bahn knapp 300 Stück bei Bombardier bestellt hatte. Mehr als 100 Exemplare davon waren schon zugelassen. Dann haben sich technische Normen geändert mit dem Ergebnis, dass das Eisenbahn-Bundesamt weiteren schon fertigen Zügen die Zulassung verweigerte. Sie rollten aufs Abstellgleis.

Neue Zweifel an zweiter Röhre: Kostenexplosion?

merkur-online.de

Wenn er gefragt wird, kann Martin Vieregg auch ins Detail gehen. Er steht vor dem Plan für den künftigen S-Bahnhalt unterm Hauptbahnhof und zählt Rolltreppen. Hier habe die Bahn zwei veranschlagt, sagt er und zeigt mit dem Finger auf einen Punkt. Dabei wären mindestens sieben nötig. Gerade am Hauptbahnhof sei der Tunnel fehlerhaft geplant. Statt 38 Rolltreppen seien 73 notwendig.

Vieregg ist Verkehrsplaner. Bundesweit wird er engagiert, wenn es darum geht, Bahn oder Ministerien ihre Großprojekte um die Ohren zu hauen. Mit dem bayerischen Verkehrsministerium geht er wenig pfleglich um. Deren Zahlengrundlage sei verwirrend. „Es war fast schon eine Detektivarbeit zu ermitteln, was alles eingerechnet ist.“ Schließlich hat er sich aber doch durchgewühlt. Seine Bilanz: Die Baukosten dürften völlig aus dem Ruder laufen.


Abendzeitung München:

 

Veolia Verkehr soll bis Ende 2013 verkauft sein

oepnvaktuell.de

Der französische Versorgungskonzern Veolia Environnement (VE) will den Teilrückzug aus dem Verkehrskonzern Veolia Transdev (VTD) bis Ende 2013 realisieren. Das hat Vorstandschef Antoine Frérot am 24. Januar in einer Präsentation dargelegt, die der Redaktion erst jetzt bekannt geworden ist.

2. Stammstrecke: Neue Kostenschätzung?

stammstrecke-grab

-Bahn München: Neue Zahlen zeigen erhebliche Kostensteigerung für zweiten Tunnel

Piazolo: Zweiter Stammstreckentunnel in München muss seriös nachkalkuliert werden – sonst rechne ich mit einem zweiten „Stuttgart 21“

Pressemitteilung vom 26.02.2013

München (mk). Wird der zweite Stammstreckentunnel in München zu einem zweiten „Stuttgart 21“? Einer aktuellen Studie zufolge, die die FREIEN WÄHLER zusammen mit der Bürgerinitiative „S-Bahn-Tunnel Haidhausen“ in Auftrag gegeben haben, sind die Zahlen, mit denen das Wirtschaftsministerium noch immer kalkuliert, wenig belastbar.

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PAARTALBAHN: Züge hui, Strecke pfui

Moderne Triebwagen (Bild links: der LINT 41 der Bayerischen Regiobahn, Quelle: BRB)

Aus Augsburger Allgemeine, 25.2.1013. Zwischen Augsburg und Ingolstadt fahren schöne, neue Züge, doch Verspätungen häufen sich. Die Stationen sind teils in erbarmungswürdigem Zustand.

Den ganzen Artikel lesen Sie durch Klicken auf diesen Link. Auf diesem Link könnenSie  auch an einer Umfrage teilnehmen: Wie finden Sie die Paartalbahn: E-Mail: redaktion@aichacher-nachrichten.de. 

Brief: Aichacher Nachrichten, Lokalredaktion, Stadtplatz 28,
86551 Aichach
Fax: 08251/8981-40

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Lesenswerter Stern- Artikel: STERN zu Stuttgart 21: Showdown

bei-abriss-aufstand.de

In seinem Essay watscht der Stern-Autor Arno Luik nicht nur Merkel und Grube, sondern auch Kretschmann ab. Er schreibt über die Stunde der Entscheidung zwischen den Schurken und den Helden des Spätzle-Westerns. Den ganzen Artikel gibt es in der Print-Ausgabe des STERN (ab Donnerstag 14.02.13) zu lesen.

Zustimmung der Regierung: Bahn darf Stuttgart 21 weiterbauen

sueddeutsche

Trotz Mehrkosten in Milliardenhöhe soll das umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 nicht gestoppt werden. „Der Aufsichtsrat wird der Bahn für den Weiterbau bei der geplanten Sondersitzung im März grünes Licht geben“, sagte ein Mitglied des Gremiums. Ein Regierungsvertreter bestätigte, die Bundesvertreter im Aufsichtsrat des Staatskonzerns hätten sich auf diese Linie verständigt. Die Bundesregierung ist dort durch die Ministerien Verkehr, Finanzen und Wirtschaft repräsentiert. Das Kanzleramt habe auf eine Entscheidung zum Weiterbau noch vor Beginn der entscheidenden Phase des Bundestagswahlkampfs hingewirkt. Weder Bahn noch Bundesverkehrsministerium wollten sich zu den Angaben äußern.

Die Zeit ist reif: Bahnübergänge im S-Bahnbereich durch Gefahrenraum-Freimeldeanlage perfekt sichern

Diese Woche brachtet drei Ereignisse im Bereich der Verkehrssicherheit:

Einerseits den Startschuss für Pilotinstallationen von Gleisbettüberwachungsanlagen an zwei Münchner U-Bahnhöfen, dann die Meldung, dass die Anzahl der Verkehrstoten im Straßenverkehr im Jahr 2012 nochmals deutlich zurückging (was aber immer noch 10 Todesfälle pro Tag bedeutet) und dann den Zusammenstoß einer S-Bahn mit einem Sattelschlepper auf einem Bahnübergang bei Puchheim.

Hier starb der Fahrer, obwohl er den LKW verlassen hatte, es entstanden massive Sachschäden – verbunden mit langandauernden Unterbrechungen des Bahnbetriebs.

Dies alles müsste nicht sein, wenn die Bahnübergänge endlich mit so genannten Gefahrenraum-Freimeldeanlagen
ausgestattet würden. Es gibt derartige Anlagen schon seit Jahren, allerdings sind keine Absichten der DB Netz
AG  bekannt, diese erhebliche Steigerung der Sicherheit wenn nicht flächendecken, so doch in einem ersten
Schritt wenigstens auf vielbefahrenenen Strecken wie z. B. im MVV-Bereich zu installieren.

Unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrenraum-Freimeldeanlage
finden sich weiterführende Infos und Bilder.

Außerdem zeigen Fundstellen wie z. B.:
http://elib.dlr.de/52536/1/VP_FS_TUDresden_Pelz_071218.pdf
die rege deutsche Forschungstätigkeit.

Aus finanziellen Gründen: Schilderwald statt Blinklicht

sueddeutsche

Der Bahnübergang an der Dorfstraße in Tulling bleibt weiterhin ohne zusätzliche Absicherung. Weil das Geld fehlt und sich die Einführung des Stundentaktes für den Filzenexpress um ein Jahr verzögert, setzen die Gemeinde Steinhöring und die Südostbayernbahn (SOB) nun auf eine Übergangslösung. Eine neue Vorfahrtsregelung soll verhindern, dass längere Lastwagengespanne oder Traktoranhänger in den Gleisbereich hineinragen.

Die finanzielle Krise um Stuttgart 21 verschärft sich

augsburger-allgemeine.de:

Kefer verkündete, dass die Bahn die sogenannte „Sprechklausel“ ziehen werde. Das ist ein formaler Akt, der es in sich hat. In Paragraf acht des Finanzierungsvertrags heißt es, die Bahn und das Land müssen weitere Gespräche führen, falls bei Stuttgart 21 der Kostenrahmen gesprengt wird. Die Bahn und deren Vertreter Kefer deuten die Klausel so, dass sich das Land beteiligen muss, wird das Projekt teurer als 4,526 Milliarden Euro. Für das Land steht hinter dem Paragrafen nur eine Verpflichtung zum Reden.

Bahnunfall: Tausende Pendler im Kreis Landsberg waren betroffen

augsburger-allgemeine.de

Das hatte nicht nur Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr, sondern auch auf die Strecke München-Geltendorf-Allgäu. Die Fernzüge aus dem Allgäu fuhren bis Geltendorf oder wurden ab Buchloe über Augsburg nach München geleitet. Für S-Bahn-Pendler, die in Richtung Landeshauptstadt wollten, ging es gestern nur bis Fürstenfeldbruck, und von dort mit Bussen oder Taxen weiter nach Puchheim, wo die S-Bahnen weiter in Richtung München fuhren. Viele Pendler kamen früh morgens zu spät in die Arbeit. Einer von ihnen war Philipp Brauner aus Dießen. „Am Bahnhof in Türkenfeld gab es nur eine einzige Durchsage und es hieß nur, dass die S-Bahn Verspätung hat. Kurz vor Fürstenfeldbruck hieß es dann, dass dort alle aussteigen müssen. Die S-Bahn war brechend voll“, berichtet der 22-Jährige, „In Bruck musste man dann warten, weitere Infos gab es keine.“ Gelegentlich sei ein Taxi vorgefahren und habe Fahrgäste aufgenommen, um diese zur in Puchheim wartenden S-Bahn zu bringen.

Bei Traunstein: Zug rammt Auto – Fahrerin (74) unverletzt

chiemgau-online.de

Linie 19: Rätsel um Schüsse auf Trambahn

merkur-online.de:

München – Ein mögliches Einschussloch in der Seitenscheibe einer Trambahn hat am Donnerstagabend für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Die Polizei schloss nicht aus, dass ein Schuss aus einer scharfen Waffe dieScheibe beschädigte.

Über den Südring: Bahn schickt Pendler auf Irrfahrt mit der S8

merkur-online.de

München – Hunderte Fahrgäste waren am Donnerstagmorgen zu einer Irrfahrt mit der S-Bahn gezwungen. Eine S8 fuhr von Pasing aus ohne Halt über den Südring zum Ostbahnhof – anstatt über die Stammstrecke. Die Bahn entschuldigt sich, es handle sich um einen „Kommunikationsfehler“.

Bahnchaos ins Allgäu u. den Münchner Westen: Empfehlen wir Ihnen private PKWs zu nutzen…

Wäre die S- Bahn- Linie zwischen Pasing und Buchenau oder Fürstenfeldbruck viergleisig ausgebaut, hätte es diesen Unfall an dem Bahnübergang nie gegeben…

An 4- gleisig ausgebauten Bahnlinien gibt es keine Bahnübergänge mehr.

Aber und das muss man allen Kunden der S- Bahn und der DB Regio aus dem Allgäu nach München vorwerfen:
Wer den Ausbauversprechen glaubt und darauf hofft, der muss mit solchen Tagen wie heute eben leben.

Eine Chronologie der Ereignisse dazu kann man im Internet nachlesen.

Laut DB Angaben hätten Züge nach Buchloe über Augsburg verkehren sollen. So heute um 17.52 Uhr am München Hbf. Bis 18.30h schaffte es der Zug gerade mal nach München- Pasing…

Dabei führen im Bereich der Münchner S- Bahn bis Mammendorf SECHS (!!!) Gleise und weiter bis Augsburg vier. Laut DB Angaben hätte der Zug um 18.30h in Augsburg nach Buchloe wenden sollen… Die Pendler auf der Heimfahrt waren in Pasing noch weit davon entfernt.

Nach Unfall: Bahnstrecke München- Geltendorf gesperrt!

Sperrung bis Freitag!!!

nach dem Unfall an einem Bahnübergang ist die Strecke zwischen Puchheim und Fürstenfeldbruck weiterhin gesperrt. Die Züge der S4 wenden vorzeitig in Puchheim und Fürstenfeldbruck. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Puchheim und Fürstenfeldbruck ist mit Taxen und nun 3 Bussen eingerichtet. Bitte rechnen Sie hier aber mit Kapazitätsengpässen und die Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich. Leider ist nicht garantiert, dass Rollstühle und Kinderwagen aufgrund begrenzter Kapazitäten und der Busausstattung befördert werden können.

Die Dauer der Sperrung wird nach aktuellem Stand voraussichtlich bis heute, Donnerstag, 21.02.2013 circa 12:00 Uhr anhalten.

Besonders im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr in Richtung München wird es beim Schienenersatzverkehr zu Kapazitätsengpässen kommen. Falls möglich, empfehlen wir Ihnen private PKWs zu nutzen, um ab Puchheim in die beginnenden S-Bahnen oder auf die S3 ab Gröbenzell / S8 ab Germering – Unterpfaffenhofen umzusteigen.

Sobald wir neue Informationen haben, geben wir diese an Sie weiter.

Für die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

Ihre S-Bahn München

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Ein Ticket für ganz Oberbayern

sueddeutsche:

Dagegen wäre Landrat Thomas Karmasin (CSU) im ersten Schritt mit einem Verbund zufrieden, der ganz Oberbayern umfasst. Er verweist auf den Interessenkonflikt: Die Münchner wollen die zentralistische Ausrichtung auf die Stadt beibehalten, das Umland eine Neuorientierung. „Die Zentralisierung war zur Zeit der Olympischen Spiele gut, passt aber nicht mehr zur heutigen Situation“, sagte Karmasin, der als Sprecher der Landkreise im MVV fungiert. Die Vertreter des Umlandes wünschten eine „wabenartige“ Tarifstruktur und mehr Tangentialverkehr. Das sei ein Konflikt, der schon länger tobe. Ein Kompromiss sei das München-XXL-Ticket gewesen, das einige Nachteile für das Umland behoben hat. Auch gegen den Fahrkartenkauf mit dem Handy, den die Landkreise seit Jahren gefordert hätten, habe es „großen Widerstand“ im MVV gegeben, erzählte der Landrat. Vom Ticketverkauf an Automaten profitiere die Münchner Verkehrsgesellschaft. Pro-Bahn-Sprecher Barth, der auch der Initiative „S-4-Ausbau jetzt“ angehört, kritisierte, dass der MVV in den neunziger Jahren „eingeschlafen“ sei und seitdem keine großen Verbesserungen unternommen habe.

Im U-Bahn-Schacht: Lebensretter auf Probe

abendzeitung-muenchen.de

Immer wieder fallen Menschen ins U-Bahngleis und werden überrollt. Mal sind es Betrunkene, mal Sehbehinderte, die den Abstand zwischen zwei Wagen mit einer Tür verwechseln. Andere springen in selbstmörderischer Absicht. Manche werden schwer verletzt, viele überleben es nicht.

 

Die MVG geht davon aus, dass das Laser- und Videosystem bis Ende April eingebaut und einsatzbereit ist

Allgäu-Schienenverkehr: Bahn-Neigetechnik vor ungewisser Zukunft

augsburger-allgemeine.de

Hinter der Zukunft der Neigetechnik im Bereich der DB Regio Allgäu steht ein großes Fragezeichen. Das jetzige Fahrzeugmaterial ist um die Jahrtausendwende in Betrieb gestellt worden, hat also mittlerweise zwölf bis 13 Jahre auf dem Buckel. „Es gibt aber derzeit kein Folgefahrzeug auf dem Markt – weltweit“, sagt Bahn-Sprecher Franz Lindemair.

Neigetechnik-Züge nicht so  langlebig wie ältere Modelle

Experten gehen davon aus, dass die jetzigen Neigetechnik-Züge vom Typ VT 612 längst nicht so langlebig sein werden wie Wagenmaterial in früheren Zeiten. Fazit: Längerfristig ist die Zukunft der Technik auf der Strecke Augsburg-Kempten-Immenstadt-Lindau ausgesprochen ungewiss. Zumal noch 2013 die Ausschreibungen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft für den Nahverkehr ab 2016 stattfindet. Fast das gesamte Netz im Allgäu mit einem Volumen von 7,2 bis 7,9 Millionen Schienenkilometern pro Jahr wird ausgeschrieben.

 

Franken-Sachsen-Express bis 2016 gesichert

http://dmm.travel

Zu einem Trauerspiel ohne Ende mit beinahigem Totalverlust der Geschäftsreisenden-Klientel hat sich im zurück liegenden Jahrzehnt die Franken-Sachsen-Magistrale entwickelt. Jetzt ist wenigstens der Erhalt des Franken-Sachsen-Express (FSX) von Nürnberg über Bayreuth nach Dresden bis 2016 gesichert.

Allgäu: Modernere Züge und zufriedene Kunden

http://dmm.travel

In diesem Jahr will DB Regio Allgäu-Schwaben neue, umweltschonende und leisere Diesellokomotiven der Bombardier-TRAXX-Baureihe 245 erstmals zu Testfahrten ins Allgäu holen. Voraussichtlich ab Mitte 2014 sollen die neuen Triebfahrzeuge im Regelverkehr im Allgäu eingesetzt werden, u.a. auch vor den EC Richtung Lindau-Zürich. Geplant ist laut Deutscher Bahn, dass die 245 vor allem zwischen München und Füssen, München und Memmingen und in den Hauptverkehrszeiten zwischen Kempten und München mit Doppelstockwagen verkehren. Dann werden die bisherigen fast 50 Jahre alten „Silberlinge“ endgültig ausgemustert und die Fahrzeugflotte im Allgäu befindet sich auf einem modernen Stand.

Deutsche Bahn fährt 2012 Rekordergebnis ein

welt

 

Zudem wird der Güterverkehr auf der Schiene schwarze Zahlen schreiben. „Für das Geschäftsjahr 2012 haben wir beim Schienengüterverkehr den Turnaround geschafft“, sagte Grube. „Das Ergebnis von DB Schenker Rail Deutschland hat sich um über 80 Millionen Euro verbessert.“ Damit werde die Sparte einen Gewinn von 17 Millionen Euro abliefern.

 

Der Bahn-Konzern hatte 2011 knapp 38 Milliarden Euro Umsatz und einen Überschuss von rund 1,3 Milliarden Euro ausgewiesen.