Archiv für Dezember 2012

Vorwürfe gegen die Deutsche Bahn„Da werden zig Millionen verbrannt“

Bild links: Dr. Ing. Martin Herrenknecht | Foto: Reiner Pfisterer | Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V.

handelsblatt.com:

Der weltgrößte Tunnelbauer, das Familienunternehmen Herrenknecht, wirft der Bahn Geldverschwendung bei Ausschreibungen vor. „Das ist schon ziemlich daneben, wie die Tunnelausschreibungen generell und bei Stuttgart 21 im Besonderen laufen. Da werden zig Millionen verbrannt“, sagte der Unternehmer Martin Herrenknecht dem Handelsblatt (Mittwochausgabe).

McKinsey-Gutachten: Kosten für Stuttgart 21 steigen auf 6,8 Milliarden Euro

spiegel.de:

Dramatische Kostensteigerung bei Stuttgart 21: Das Großprojekt wird nach SPIEGEL-Informationen deutlich teurer als geplant. Laut einem Gutachten steigen die Kosten wohl auf 6,8 Milliarden Euro – 2,3 Milliarden Euro mehr als bislang veranschlagt. Weitere Steigerungen sind nicht ausgeschlossen.

Regionaler Nahverkehrsplan 2012 für MVV verspätet veröffentlicht

Aus der Homepage des MVVs.

„Der Gesetzgeber in Bayern verlangte einen Regionalen Nahverkehrsplan [RNP] für den Verbundraum, wir [der MVV] legten ihn vor. Erstmals im Jahr 2002. Seitdem wird er im 5-Jahres-Turnus aktualisiert. Der MVV hat die Aufgabe, den Nahverkehrsplan für den regionalen Nahverkehrsraum München zu erstellen, soweit sich dieser mit dem Verbundraum München deckt. Der RNP wurde erstmalig am 29.11.2002 den MVV-Gesellschaftern zur Kenntnis gebracht. Dabei wurde vereinbart, eine Fortschreibung im 5-Jahres-Turnus durchzuführen. Entsprechend wurde zuletzt am 30.11.2012 eine aktualisierte Fassung den MVV-Gesellschaftern erneut vorgestellt.“

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Ein Pendler bringt die Bahn auf Trab

PetershausenDas Bahnshofsgebäude von Petershausen: Hier steigt Josef Mittl ein und aus. Bildquelle: Stationsdatenbank der BEG

donaukurier.de:
Petershausen (DK) Verspätungen, überfüllte Züge, mangelnder Service – Bahnfahren kostet oft Nerven, gerade im Winter. Doch was soll man tun, als normaler Kunde ist man doch machtlos? Nicht ganz: Josef Mittl aus Petershausen hat den Beweis erbracht, dass Hartnäckigkeit und konstruktive Kritik durchaus etwas bewirken.

 

Neuer BOB-Chef im Interview: Warum musste Heimo Seeger gehen?

bobmerkur-online.de:

Zum letzteren kann ich folgendes sagen: Es herrscht Einvernehmen mit Herrn Seeger, dass er uns in einer beratenden Rolle erhalten bleibt. Ich persönlich würde mich darüber sehr freuen. Herr Seeger prüft derzeit den damit verbundenen Arbeitsaufwand. Wir kennen uns seit sieben Jahren. Herr Seeger ist hier verwurzelt, die Kontakte, die er hat, kann ich noch gar nicht haben.

Angst vor München 21

Süddeutsche.de:

Und was passiert, wenn der Rahmen von 2,5 Milliarden Euro nicht reichen sollte, so wie es nicht nur BN-Mann Hierneis erwartet? Dafür gibt es offenbar keine Lösung. „Derzeit“, heißt es knapp aus Zeils Haus, seien „keine Kostenüberschreitungen erkennbar, die zusätzlicher Regelungen bedürfen“. Außerdem habe man das Projekt „sorgfältig und intensiv geprüft“. Das allerdings hatten die Planer in Stuttgart auch behauptet. Dort war sogar die Rede gewesen vom „bestgeplantesten Projekt“ der Deutschen Bahn überhaupt.

Der Retter von der Oberlandbahn

merkur-online.de:

Mit sechs Fahrgästen an Bord rumpelt der Zug der Bayerischen Oberlandbahn Donnerstagfrüh um 1.02 Uhr aus dem Bahnhof Bad Tölz. Ziel: Lenggries, Ankunft 1.13 Uhr. Eigentlich. Tatsächlich landeten die Fahrgäste in Obergries. Das liegt einige Kilometer nördlich. Und auch nicht fahrplanmäßig. Sondern so etwa um vier oder fünf Uhr. Aber sie werden noch mit dem BOB-Taxi nach Hause gefahren. Eine Odyssee – mit glücklichem Ausgang. Doch der Reihe nach.

Warum der Bahn die Züge fehlen

bahnland-bayernsueddeutsche.de:

Rüdiger Grube spricht häufig engagiert, an diesem Donnerstagmorgen redet sich der Bahnchef aber regelrecht in Rage: „Was wir hier erleben, ist der Anfang vom Ende der deutschen Bahnindustrie. An manchen Tagen wissen wir überhaupt nicht, wie wir unser Geschäft noch hinbekommen sollen. Und denken Sie ja nicht, da quietscht nur wieder irgend so ein Vorstandsvorsitzender. Ich sag es Ihnen ganz offen: Wir pfeifen aus dem letzten Loch.“

Landsberg: Bahnmitarbeiter heitern Pendler bei Chaos Kaufering- München auf!

Von verspäteten S- Bahnen um München berichteten die Zeitungen, in  Südostbayern diskutierte das Volk das Chaos auf Facebook und in Internet- Blogs. Die Bahnstrecke München- Nürnberg war laut dem Donaukurier ebenfalls im Chaos- Boot.

Das Allgäu und der Westen Münchens, Kaufering, Landsberg und Buchloe waren am gestrigen Tag ebenfalls vom Bahnchaos betroffen! Nicht nur die Züge der DB Regio, sondern laut Augenzeugen zudem der ALEX von Arriva.

Dabei zeigt sich: Zugausfälle teilt die Bahn den Pendlern mit, Verspätungen nicht..

Löblich erwähnten Pendler die Durchsagen in Kaufering am Bahngleis und in den Zügen.

„Jetzt fuhr der Zug, der eigentlich in wenigen Minuten hier halten sollte, erst in … los“. Da dachte mancher Pendler: Es geht doch, liebe Bahn! Ehrlichkeit anstatt verlogener Hochglanz- Rethorik!

Die verspätete Regionalbahn war allerdings mehr ein „Züglein“:

Anstatt einem langen Zug nach München, mit vielen Wagons, soll nur ein Triebwägelchen gekommen sein. Ein Sitzplatz? Ist schon im Regelverkehr oft Mangelware.

Doch wieder zeigte sich, dass bei der Bahn noch geistreiches Personal arbeitet: „Mehr als dieses Wägelchen, mit zu wenig Sitzplätzen“, sagte der Lokführer, „war heute nicht drin“.

Dafür gab der Mann mächtig Gas:

Ein Zug der die Verspätung noch teilweise kompensieren kann- wow! Während andernorts die Verspätungen von verspäteten Zügen auf der Strecke noch größer werden, wollte der Lokführer für die Kauferinger sie minimieren. Was mit einigen Minuten sogar gelang!

Die Pendler dankten es, klopften ihm an die Scheibe zur Lok und meinten: „Morgen bitte mehr Einsatz beim Fuhrparkverwalter, dass noch ein paar Wägelchen hinzukommen“!

 

Während Bayerns Bahn- Manager um den Mühldorfer Klaus- Dieter Josel Hochglanz- Broschüren drucken lassen und Hochglanz- Rethorik vom Personal verlangen, ist der Kundschaft der ehrliche Umgang lieber.

Denn die Leistung im kaputt gesparten Fuhrpark mit überaltertem Material ist alle Jahre wieder alles andere als glänzend..

Mühldorf/ Dorfen: Bahn: Pendler sprechen von Chaos-Tagen

merkur-online.de:

Schon am Mittwoch kam es bei der Südostbayernbahn auf der Strecke Mühldorf-München am Morgen zu längeren Verspätungen. Auch gestern mussten sich bei einigen Morgenzügen die Reisenden in Geduld üben. „Chaostage bei der Bahn, mein Bedarf Eisenbahner zu sehen oder zu hören ist für diese Woche jedenfalls gänzlich gedeckt“, kommentierte ein Pendler die Verspätungen.

Ingolstadt: Oberleitungsstörung: Verspätungen und Zugausfälle

donaukurier.de:

Ingolstadt (dk) Auf der Bahnstrecke zwischen München und Nürnberg ist es heute zu großen Verspätungen und Zugausfällen gekommen. Grund war laut Bahn eine Oberleitungsstörung zwischen Rohrbach und Ingolstadt Hauptbahnhof.

Bürgerinitiative fordert S4 Ausbau gleichzeitig mit der 2. Stammstrecke bis 2020

Otto Wiesheu, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie von 1993 bis 2005 – zitiert als geistiger Vater der 2. Stammstrecke –  hatte die Fertigstellung des 4-gleisigen Ausbaus bis Buchenau ein Jahr vor der Fertigstellung der 2. Stammstrecke in Aussicht gestellt. Heute sieht die Staatsregierung vor, mit dem Bau erst nach Fertigstellung der 2. Stammstrecke zu beginnen. Bildquelle: Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

In einem offenen Brief an die Staatsregierung fordert die Bürgerinitiative S4 Ausbau jezt die Finanzierung des 4-gleisigen Ausbaus bis Eichenau, damit die Strecke – wie übrigens 2004 vorgesehen – gleichzeitig mit der 2. Stammstrecke fertiggestellt werden kann.

Hier der Link.

50.000 Fahrgäste an 59 Betriebstagen: Ilztalbahn erfolgreich

pnp.de:

 ITB-GmbH-Chef Thomas Schempf stellte fest, dass das Geschäftsmodell der ITB in allen Teilen aufgegangen ist. Sein Fazit: „Freyung, Waldkirchen und die Orte entlang der Bahn- und Buslinien erhalten nach vielen Jahren wieder einen Wochenend-ÖPNV-Anschluss.“ Insgesamt konnten an den 59 Betriebstagen knapp 50 000 Fahrgäste und in der Spitze an einem Wochenende über 3600 Reisende befördert werden.

Erdinger Landtagsabgeordneter ist bei Straße und Schiende zuversichtlich

merkur-online.de:

Guter Dinge ist er auch beim Ringschluss. „Bis 2019 stehen insgesamt 740 Millionen Euro Bundesmittel bereit.“ Für die S-Bahn von Erding zum Flughafen gebe es zusätzliche Gelder des Freistaates und des Flughafens. „Ich sehe die Finanzierung als gesichert an“, so Schwimmer. Die Detailplanung komme gut voran. Der Bau der Walpertskirchner Spange könne über eine öffentlich-private Partnerschaft finanziert und im Rahmen des Ausbaus der Strecke München – Mühldorf realisiert werden.

2. Stammstrecke: Weniger Züge nach Buchenau ab 20:00

FuerstenfeldbruckWeniger Züge am Abend auf allen Bahnhöfen zwischen Leienfelsstrasse und Buchenau. Im Bild der Bahnhof der Kreisstadt Fürstenfeldbruck (Quelle: Stationsdatenbank der BEG).

Gemäss dem Fahrplankonzept, welches nach Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke vorgesehen ist (siehe Link), wird die S4 Richtung Buchenau ab 20 Uhr nur noch alle 30 Minuten anstatt wie heute alle 20 Minuten verkehren. Dies ist ein Angebotsabbau von 33%!

Ausserdem ist es eine eklatante Benachteiligung der S4 Richtung Geltendorf gegenüber der S3 Richtung Mammendorf, der S4 Richtung Ebersberg und der S8 Richtung Herrsching. S3 West und S4 Ost werden nach Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke ab 20 h mit vier Zügen pro Stunde bedient (zwei normale S-Bahnen und zwei Express-S-Bahnen). Die S8 Richtung Herrsching hat in der Spätverkehrszeit sogar sechs Züge pro Stunden – vier gewöhnliche S-Bahnen und 2 Express-S-Bahnen. Es ist nicht einzusehen, warum die Linien nach Mammendorf und Ebersberg im Abend doppelt so viel Züge, und die S8 nach Herrsching sogar dreimal so viel Züge bekommen sollen wie die S4 nach Geltendorf.

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Am Sonntag wird umgestellt Fahrplanwechsel! Alles, was Sie wissen müssen

tz-online.de:

 Vor allem bei den notorisch überfüllten U-Bahnen: Hier sorgt die MVG jetzt für Abhilfe, vor allem zwischen Kolumbusplatz und Milbertshofen bzw. Olympiazentrum. Zum Teil fahren die Züge alle zweieinhalb Minuten. Immer beliebter wird die Trambahn, die auf vielen Strecken extrem belastet ist.

"In Bischofswiesen vergammelt der Bahnhof"

BischofswiesenBahnhof Bischofswiesen. Gegen Gammelfleisch wird vorgegangen, gegen vergammelte Bahnhöfe nicht (Quelle: Stationsdatenbank der BEG)

bgland24.de:

„In Bad Reichenhall wird der Bahnhof für zwei Millionen Euro modernisiert aber in Bischofswiesen vergammelt der Bahnhof“, konstatiert Paul Grafwallner. Die von der UBB beantragte Überquerungshilfe wurde aus Kostengründen abgelehnt. Sie wäre jedoch aus Sicht der UBB wichtig für Senioren und Schulkinder, denn gerade in den Hauptverkehrszeiten sei es sehr gefährlich, die B20 zu überqueren.

Stuttgart 21: Der letzte Befürworter mit Bundesbauminister Ramsauer gerät unter Druck

ramsauerStuttgart 21: Der letzte Befürworter mit Bundesbauminister Ramsauer gerät unter Druck

Bundesbauminister Ramsauer könnte sein Engagement für den superteuren Superbahnhof „Stuttgart 21“ teuer zu stehen kommen, das angeblich best geplante Bahnprojekt aller Zeiten, könnte ihn zum Rücktritt zwingen, es läuft völlig aus dem Ruder.

Der Brandschutz, der neue Flughafenbahnhof und die Klage des Netzwerks Privatbahnen zum Erhalt eines Teiles des alten oberirdischen Bahnhofes, Stuttgart 21 wird immer teurer.

„Die Welt“ berichtet: „Es sei davon auszugehen, dass drastische Mehrkosten anfielen. sagten mehrere gut informierte Personen der „Welt“. „Wenn es bei einer Milliarde Euro bleibt, können alle Beteiligten froh sein“, heißt es in Unternehmenskreisen. In der „Bild am Sonntag“ war zuvor von Kostensteigerungen von bis zu einer Milliarde Euro die Rede.“

 

Doch damit nicht genug.

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Der Bahn gehen die Lokführer aus

Süddeutsche:

Im zweiten Absatz ist der Brief eindeutig: „Immer mal wieder haben wir das Problem, dass wir in Bayern an ganz verschiedenen Orten unseren Bedarf an Triebfahrzeugführern temporär nicht decken können“, schreibt der Regionalleiter Personal der bayerischen Bahn-Tochter DB Regio an die Lokführer im Konzern. Und wird dann konkret: „Wenn Sie sich vorstellen können, innerhalb Bayerns für einen befristeten Zeitraum . . . an einem anderen Ort . . . auszuhelfen“, dann solle man sich doch bei ihm melden. „Familienheimfahrten“ würden dann bezahlt.

S-Bahn Erding Abschreckende Wirkung

Süddeutsche:

Mit einer attraktiven Planung für das Gelände des jetzigen Erdinger Bahnhofs will das Erdinger Rathaus die Bauherren des Ringschlusses dazu bewegen, die Gleise an dieser Stelle tiefer zu legen: Nur wenn die Gleise unter der Erde verschwinden, lässt sich dort ein im Grünen eingebettetes Viertel kreieren, so lautet der Grundgedanke. Und nur so kann die Deutsche Bahn als Eigentümerin hohe Verkaufspreise erzielen. Diese Erlöse sollen in die Finanzierung der tiefergelegten Gleise fließen. Der Planungs- und Umweltausschuss hat sich am Donnerstag über dieses Vorgehen verständigt und eine vorläufige Planung des Rathauses für gut befunden.

ICE verirrt sich auf dem Weg nach Köln

merkur-online.de

Nach Informationen der Zeitung wurden die Reisenden im Zug mit der Durchsage informiert: „Entschuldigung, wir haben uns verfahren.“ Auslöser sei ein menschlicher Fehler im Stellwerk gewesen.

Chaos auf Linien S4 und S6 Pendler müssen bei Eiseskälte bibbern

merkur-online.de

Landkreis – Bei Eiseskälte haben sich am Freitag Pendler an den Bahnhöfen der S 4 und der S 6 die Beine in den Bauch gestanden.

Im Affenzahn am Bahnhof vorbeigerauscht

tz-online.de:

Ein anderer Fahrgast habe später per Handy von Freunden die Information erhalten, dass am Bahnhof Starnberg-Nord das Gleiche vorgefallen sei. Ein anderer S-Bahn-Nutzer habe sich gleich beim MVV beschwert und soll die Auskunft bekommen haben, witterungsbedingt habe der Zugführer den Bremsweg nicht einhalten können.

2. Stammstrecke: Schlechteres S-Bahn-Anbebot auf S2 nach Markt Schwaben nach 20h

HeimstettenDer Bahnhof Heimstetten wird nach Eröffnung der 2. Stammstrecke ab 20 Uhr deutlich schlechter bedient als heute. Bildquelle: Stationsdatenbank der BEG. 

Gemäss dem Fahrplankonzept, welches nach Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke vorgesehen ist (siehe Link), wird die S2 Richtung Erding ab 20 Uhr nur noch alle 30 Minuten anstatt wie heute alle 20 Minuten verkehren. Dies ist ein Angebotsabbau von 33%!

Ausserdem ist es eine eklatante Benachteiligung der S2 Richtung Erding gegenüber der S3 Richtung Mammendorf und der S4 Richtung Ebersberg. S3 und S4 werden nach Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke ab 20 h mit vier Zügen pro Stunde bedient (zwei normale S-Bahnen und zwei Express-S-Bahnen). Die S8 Richtung Herrsching hat in der Spätverkehrszeit sogar sechs Züge pro Stunden – vier gewöhnliche S-Bahnen und 2 Express-S-Bahnen. Es ist nicht einzusehen, warum die Linien nach Mammendorf und Ebersberg im Abend doppelt so viel Züge, und die S8 nach Herrsching sogar dreimal so viel Züge bekommen sollen wie die S2 nach Erding.

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2. Stammstrecke: Weniger Züge am Morgen auf der S2 von Markt Schwaben!

PoingAm Bahnhof Poing wird es am Morgen mit Eröffnung der 2. Stammstrecke enger als heute schon. Bildquelle: Stationsdatenbank der BEG.  

Die S2 von Erding ist derzeit die einzige S-Bahn-Strecke, auf welcher das mit der 2. Stammstrecke vorgesehene Express-S-Bahn-Konzept zumindest am Morgen verwirklicht ist. Mit Ankunft in München Ostbahnhof zwischen 6:38 und 8:18 kommen aus Markt Schwaben die S-Bahnen im 10-Minuten-Takt an. Je drei S-Bahnen pro Stunde mit Halt an allen Stationen und je drei als Express-S-Bahnen mit Halt ab Markt Schwaben nur in Riem und Leuchtenbergring. Sobald die 2. Stammstrecke fertig ist, werden die S-Bahnen nur noch im 15-Minuten-Takt ankommen. Statt sechs Züge pro Stunde also nur noch vier Züge. Die ist ein Abbau des Zugangebots um sagenhafte 33%! Zwar wird auch für die S2 Ost vom Wirtschaftsministerium, Bahn und MVV die 2. Stammstrecke als Verbesserung verkauft, doch zumindest am Morgen ist es eine Verschlechterung!

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