Archiv für Oktober 2012

Bäume im Gleis: S7 noch den ganzen Tag gesperrt

Merkur-Online: München – Bereits am Sonntag gab es Probleme bei der S-Bahn, am Montag in der Früh gingen sie weiter. Wegen Bäumen im Gleis kommt es auf mehreren Linien zu Einschränkungen. Die S7 trifft es besonders hart.

Petershausen: Allein gegen die Bahn

Süddeutsche: Die zuständige DB Region habe eine spezielle „Qualitätsprüfung“ angeordnet, berichtet Mittl. Unter anderem werde zusätzliches Personal eingesetzt, damit der fragliche Abendzug am Abfahrtsbahnhof München pünktlich bereit stehe. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft habe zugesagt, die Wirksamkeit dieser Maßnahmen strikt zu kontrollieren. „Ein kleiner Erfolg“, freut sich Mittl. „Weil aufgezeigt wird, dass meine Behauptungen nicht aus der Luft gegriffen waren, sondern nachprüfbar und realistisch sind.“

Landrat Weirather (Unterallgäu) wettert gegen Verschiebung des Ausbaus Lindau-München

Aus augsburger-allgemeine.de, 20. Okt. 2012:
Die Bahn mit Technik von 1890
Landrat kritisiert verschobene Baupläne

Mindelheim Dieses hochkarätig besetzte Gremium kam Landrat Hans-Joachim Weirather offenbar gerade recht. Auf einem Informations- und Diskussionsabend im Forum Mindelheim, zu der der Wirtschaftsbeirat Bayern und die IHK Schwaben eingeladen hatten, äußerte sich am Donnerstagabend der Kreischef zum neuerlich verschobenen Ausbau der Bahnlinie München – Lindau. Und Weirather fand deutliche Worte.

Von Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel habe er die Mitteilung erhalten, dass die dringend benötigte Elektrifizierung der Strecke Richtung Schweiz erst 2019 kommt, und nicht das sei sicher. Das Allgäu und seine angrenzenden Gebiete sind nach einer Erhebung der Industrie- und Handelskammer IHK die wirtschaftlich stärkste Region in Deutschland außerhalb von Metropolregionen wie München, Berlin oder Hamburg.

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S-Bahn München soll ausgeschrieben werden

Aus sueddeutsche.de, 24.10.2012:
S-Bahn München
Konkurrenz auf der Schiene
24.10.2012, 11:48
Von Marco Völklein
Künftig könnten auf Strecken des Münchner S-Bahn-Netzes nicht mehr nur Züge der Deutschen Bahn rollen, sondern auch Waggons anderer Anbieter: 2017 wird der Betrieb neu vergeben – diesmal wollen auch Konkurrenten der Bahn mitmischen. Doch was bedeutet mehr Wettbewerb für die Fahrgäste?

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Video von 2010: Schon damals wurde das Versagen der Deutschen Bahn angeklagt

Video aus youtube vom 25.2.2010. Sowohl Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft als auch Staatsekretär Josef Pschierer vom Bayerischen Staatsministeirum der Finanzen klagten das Versagen der Deutschen Bahn an. 

Will die Deutsche Bahn das Projekt gar nicht? Weshalb kommt nun die Elektrifizierung Lindau-Friedrichshafen-Ulm viel schneller voran. Fragen über Fragen? Vielleicht liegt es doch daran, dass sich die Bayerischen Bundestagsabgeordneten und die Bayerische Staatsregierung nicht stark genug einsetzen? 

Wird die Linie A doch 2014 fertig?

Merkur-Online:

Dachau – Gestern ist eine Abordnung Dachauer Politiker nach Berlin gereist, um ein paar ernste Worte mit dem Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und dem Präsidenten des Eisenbahnbundesamtes, Gerald Hörster zu sprechen – und zwar zum Thema Linie A. Und es gibt eine gute Nachricht.

„Wir haben eine Zusage vom Eisenbahnbundesamt bekommen, dass die Linie A zum Fahrplanwechsel Ende 2014 fertig gestellt sein wird“, verkündete der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath (CSU) gestern.


Hier noch der Artikel aus Süddeutsche.de:
Linie A wird termingerecht ausgebaut
26.10.2012, 09:55
Von Wolfgang Eitler
Nach dem Vorstoß der CSU-Bundestagsabgeordneten Hasselfeldt hat sich ein kleiner Verkehrsgipfel mit Bundesminister Raumsauer und Vertretern aus Dachau auf ein neues Konzept geeinigt.

2. Stammstrecke: Steht die Finanzierung oder nicht?

tz-online.de: München – Die 2,2 Milliarden Euro, die die zweite S-Bahn-Stammstrecke kosten soll, sind noch lange nicht endgültig abgedeckt. Die tz erklärt, woher die Unsummen kommen sollen.

Flughafen-Millionen für S-Bahn: Neue Hoffnung für die 2. Stammstrecke

merkur-online.de:

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) habe inhaltlich zugesagt, dass die knapp 128 Millionen Euro dem Bau der zweiten Stammstrecke zufließen. Dies sei so von Peter Kampeter (CDU), dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, bestätigt worden.Dagegen meinte Münchens CSU-Abgeordneter Herbert Frankenhauser noch in der Nacht: „Nichts ist beschlossen!“ Wie auch immer… Dem Projekt würden so oder so immer noch rund 200 Millionen Euro fehlen.

Ramsauer sagt Geld für zweite Röhre zu

24.10.2012 SZ Online

„Bundesverkehrminister Ramsauer versichert im Haushaltsausschuss des Bundestags, es sei alles veranlasst, damit knapp 500 Millionen Euro aus dem Flughafen-Darlehen in den Bau der Stammstrecke fließen können. Für die Gegner des Projekts ist die Finanzierung trotzdem noch lange nicht gesichert.“ Den ganzen Text lesen Sie durch Klicken auf den Link.

Stuttgart: S21-Flughafenbahnhof kostet 224 Millionen Euro mehr

Piraten beschließen Konzept zur zweiten Stammstrecke in München

scharf-links.de: Gefordert werden die Ertüchtigung der bestehenden Stammstrecke für einen 100-Sekunden-Takt, ein Ausbau der Bahnsteiglänge für Langzüge (210m), ein 10-Minuten-Takt für alle S-Bahn-Außenäste und sechs zusätzliche S-Bahnen pro Stunde über den Südring.

IHK Schwaben sorgt sich um das Projekt Bahn-Ausbau München–Memmingen–Lindau

b4bschwaben.de: Die Deutsche Bahn AG gab am 18.10.2012 bekannt, dass es beim Ausbau der Bahnlinie München–Memmingen–Lindau zu erhöhten Kosten und einer zeitlichen Verzögerung bei der Elektrifizierung kommt. Dies nahm die IHK Schwaben mit Bedauern und teilweise auch Unverständnis zur Kenntnis. „Wir müssen uns jetzt erst recht mit voller Energie hinter dieses Projekt stellen“, betonte IHK-Vizepräsident Gerhard Pfeifer (Memmingen). „Die Wirtschaft braucht eine leistungsfähige Verbindung zwischen den Metropolregionen München und Zürich wie auch die Unternehmen und die Menschen im Allgäu selbst.“

ZDF- Reportage: Der Arbeit hinterher Pendler zwischen Job und Familie

Video –  reporter.zdf.de: Frankfurt am Main ist Deutschlands Pendlerhauptstadt. 350.000 Menschen strömen jeden Werktag in die Stadt. Nicht einmal jeder zweite, der hier arbeitet, wohnt auch hier. Pendler füllen die Züge, verstopfen morgens und abends die Autobahnen.

Dank 50% Beteiligung von Baden-Württemberg kann mit der Elektrifizierung der Südbahn begonnen werden

Während die bayerischen Ausbau- und Elektrifizierungsprojekte (z.B. Lindau-München und München-Mühldorf-Freilassing) nicht vom Fleck kommen, kommt die Planung der Elektrifizierung der Südbahn (Lindau – Friedrichshafen – Ulm) dank einer 50%-igen Finanzierung durch das Land Baden-Württemberg im Schnellzugtempo voran. Die Grüne Landesregierung von Baden-Württemberg kommt mit CSU-Verkehrsminister Peter Ramsauer zu Schlage, während die CSU-/FDP-Staatsregierung von Bayern nicht aber auch gar nichts vorwärts bringt. Ein Armutszeugnis sondergleichen.  

Siehe Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen in Deutschen Bundestag vom 19.7.2012: Auszug: „Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke Ulm – Friedrichshafen – Lindau kann nach Angaben der DB AG nach einer dreijährigen Bauzeit erfolgen. Sofern Baurecht im Jahr 2014 erlangt werden kann, könnte eine Inbetriebnahme der Gesamtstrecke im Jahr 2017 erfolgen.“

S-Bahnnetz dringend modernisieren

Leserbrief im Merkur-Online, 21.10.2012:
Zu: „Kleinkind von S-Bahn erfasst“; Titelseite 18. Oktober
M. E. wäre dieser furchtbare Unfall vermieden worden, wenn der seit vielen Jahren von OB Ude (SPD) und Wirtschaftsminister Zeil (FDP) favorisierte zweite S-Bahn-Tunnel endlich aufgegeben worden wäre. Denn seitdem dieses mit Recht umstrittene, sündteure Vorhaben so fanatisch weiterverfolgt wird, ist im Gegensatz zu früher keine einzige wesentliche sinnvolle Investition mehr zugunsten des weiteren S-Bahn-Ausbaus ausgeführt worden. 

Lesen Sie den ganzen Leserbrief und klicken Sie hier

Bahn startet Planung Elektrifizierung Hof-Marktredwitz-Staatsgrenze zu Tschechien

Aus frankenpost.de, 13.10.2012
Klicken Sie hier um den ganzen Artikel zu lesen 
„Signal für Zukunft der Region
Die Bahn setzt ihre Planungen in Sachen Elektrifizierung fort. Nun wird auch die Strecke von Hof bis Marktredwitz und an die Staatsgrenze zu Tschechien untersucht.
Von Maximilian Busl
Hof – Nun ist es amtlich: Die Bahn übernimmt die Planungen für die weitere Elektrifizierung der Ostbayern-Magistrale zunächst bis Marktredwitz und von Marktredwitz zur Landesgrenze nach Tschechien. Dazu unterzeichnete die Bahn einen Vertrag, der die Kostenverteilung für die umfänglichen Planungsarbeiten regelt.

…Die Mitteilung bedeutet, dass die Bahn entlang der bestehenden Strecke zwischen Hof und Marktredwitz und zwischen Marktredwitz und der Landesgrenze zu Tschechien den Aufwand der nötigen Arbeiten für eine Elektrifizierung erst einmal ermittelt. Danach beginnen die eigentlichen Planungen für den Ausbau. Über die Kosten und eine Zeitschiene ist noch keine Auskunft möglich.“

Politiker verkaufen das Volk und insbesondere die Pendler für dumm

Was ist ein Staubsaugervertreter?
Ja der verkauft Staubsauger, oder?

Was macht ein Versicherungsvertreter?
Der verkauft doch Versicherungen.

Und was ist dann ein Volksvertreter?? 
Bei den vielen leere Versprechungen bezüglich Bahnausbau wird das Volk und insbesondere die Pendler jedoch für dumm verkauft. Hier eine unvollständige Liste:
Berlin/Schwandorf MdB Schieder fragte nach Bahn-Elektrifizierung: „Leere Versprechungen“
Verzögerungen ohne Ende bei Elektrifizierung Lindau-München
CSU will Ausbau München-Mühldorf privat finanzieren: Was soll das bringen?
Gebrochene Versprechungen zum S4 Ausbau

 

Junge Union fordert Elektrifizierung von Bahnstrecken in Ostbayern

Die Junge Union hat für die CSU-Parteitag am 19./20.Oktober den folgenden Antrag eingereicht: „Die Bundesregierung, der Bundesverkehrsminister und der Deutsche Bundestag werden aufgefordert, den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecken Furth i.Wald. – Schwandorf – Regensburg  – München, Regensburg  – Hof und der Ostbayernanschluss an den Flughafen München voranzutreiben und die Strecke 2015 als „Vordringlicher Bedarf“ in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Dies dient als deutscher Beitrag einer Eisenbahn-Schnellfahrstrecke von München nach Prag.“

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Brandschutz und Privatbahnen: Stuttgart 21 wird zum Desaster für Bahn und Politik

Stuttgart 21 wird immer mehr zum Desaster für Bahn und Politik. Das Gutachten über den Brandschutz, veröffentlicht vom Gutachter der Deutschen Bahn, könnte ein erster Fingerzeig sein, dass die Bahn von dem Projekt Abstand nimmt.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mangel-beim-s-21-brandschutz-gutachten-grosse-maengel-beim-brandschutz.fd8cc389-2f04-4e4f-ba29-fda2575e4284.html

Denn wie allseits bekannt, sind Gutachter immer nahe an ihrem Auftraggeber. Wes Brot ich fresse, des Lied ich singe… Ein von der Bahn beauftragter Gutachter, der Stuttgart 21 ein schlechtes Brandschutz- Gutachten ausstellt und das noch veröffentlicht, an so eine Verkettung von Zufällen glaubt kein Mensch.
Denn zwischenzeitlich wird der Super- Bahnhof immer mehr zum Desaster. Das Netzwerk Privatbahnen hat Klage eingerecht, dass ein Teil des alten Bahnhofes erhalten bleiben muss. Die Rede ist von bis zu elf Gleisen des heutigen Kopfbahnhofes, die nicht stillgelegt werden können.

http://www.parkschuetzer.de/blog?page=2

Bahn und Politiker haben hier verkannt, dass es Juristen und Interessierte gibt, die sich in das Eisenbahngesetz eingelesen haben.

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Während die politischen Gockel sich brüsten: Bahnprojekte in Südbayern- Milliarden, verzweifelt gesucht

stammstrecke-grabaus dem Bahnblog- Mühldorf:

Wenn heute am CSU- Parteitag in München die Delegierten sich bei langweiligen Reden in die Zeitungen vergraben, werden sie im Bayernteil der Süddeutschen Zeitung wieder einen dieser Artikel über die verpfuschte Verkehrspolitik finden.

Eigentlich eine Watschn für eine Partei und deren Delegierte, vom eigenen finanziellen Versagen und dem des Bundesverkehrsministers lesen zu müssen.

„Man dürfe Projekte nicht gegeneinander aufrechnen. ‘Ich kann den Münchnern schwer erklären, jetzt nehme ich alles Geld und baue die Strecke Nürnberg – Erfurt fertig. Oder den Burghausern, wir lassen den Ausbau von München über Mühldorf nach Freilassing bleiben und machen dafür die zweite Stammstrecke.’“

 

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Garmisch-Partenkirchen: Kabeldiebe: Bahnstrecke muss gesperrt werden

Merkur-Online:

Garmisch-Partenkirchen – Diebe haben in Oberbayern an einer Bahnstrecke rund einen halben Kilometer Kabel gestohlen und damit den Bahnverkehr vorübergehend lahmgelegt.

Behinderungen auf bayerischen Zugstrecken

Süddeutsche.de:

Von München nach Nürnberg werden zahlreiche Züge umgeleitet, einige fallen aus. Grund sind Bauarbeiten in der Nähe von Ingolstadt. Aber das ist nicht das einzige Problem auf bayerischen Bahnstrecken: Auch die Strecke nach Österreich ist unterbrochen.


Merkur-Online:

München – Wegen Bauarbeiten ist die Zugstrecke München-Ingolstadt zwischen Petershausen und Ingolstadt an diesem Wochenende gesperrt.

Landsbergs Landrat Eichner hofft auf raschen S4 Ausbau

Aus ausgsburger-allgemeine, 19.10.2012:
„Die Nachricht hat eigentlich niemand mehr überrascht. Schließlich hatte sich schon abgezeichnet, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau länger dauert, als geplant (LT berichtete). Unverständnis ruft dagegen die Kostensteigerung von 88 Millionen Euro hervor und die Tatsache, dass die Deutsche Bahn derzeit keinen überarbeiteten Zeitplan für das Projekt nennen kann. Landrat Walter Eichner hofft nun zumindest auf einen raschen Ausbau der S4 zwischen Geltendorf und Pasing: „Das wäre wichtig.““

Verzögerung Elektrifizierung München-Lindau in der Presse Deutschlands und der Schweiz

Deutschland
merkur-online.de, 19.10.2012: Bahnprojekt wird drastisch teurer
sueddeutsche.de, 19.10.2012: Elektrifizierung verzögert sich
augsburger-allgemeine.de, 19.10.2012: Elektrifizierung der Strecke München-Lindau wieder verschoben
all-in.de, 19.10.2012:Elektrifizierung: Ausbaukosten der Strecke München – Zürich um 88 Millionen gestiegen
Wochenblatt Ravensburg, 25.10.2012: Gehen die Schweizer Millionen flöten?

Schweiz
tagesanzeiger.ch, 19.10.2012: Schnellere Züge nach München frühestens 2019
nzz.ch, 19.10.2012: Schneller nach München erst ab 2019

Minister Zeil zum U-Bahn-Bau nach Martinsried: "Jeder muss sich bewegen"

Merkur-Online:

Planegg – Der Anschluss des Campus Martinsried an das Münchner U-Bahn-Netz ist nach wie vor nicht in trockenen Tüchern. Der Freistaat Bayern und die Gemeinde Planegg ringen derzeit im Verborgenen um die Verteilung von Lasten und Verantwortungen beim U-Bahn-Bau. Der Münchner Merkur sprach mit Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil.

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