Archiv für September 2012

Gröbenzell: Lücke im Schallschutz

Kurz vor dem Spatenstich bemerkt die Bahn, dass die Wand, die den Zuglärm dämpfen soll, auf der Brücke über die Freyastraße nicht errichtet werden kann. In Gröbenzell wächst der Unmut.

Germering: Bahnhof soll Aufzug bekommen

Seit 30 Jahren warten die Fahrgäste auf einen Lift am Bahnhof Germering-Unterpfaffenhofen. Jetzt soll er eingebaut werden – wenn die Stadt ihn aus eigener Kasse bezahlt.

Dachau: Linie A nimmt Tempo auf

Gelingt in der Hängepartie um den Ausbau der Linie A von Altomünster nach München zur zweiten S-Bahn des Landkreises Dachau doch noch der Durchbruch? Sollte es das Eisenbahnbundesamt tatsächlich schaffen, das für den Landkreis zentrale Verkehrsprojekt bis Ende des laufenden Jahres und nicht erst Mitte 2013 zu genehmigen? Ist also der bisher vorgesehene Termin für die Fertigstellung der elektrifizierten Trasse bis zum Dezember 2014 doch noch realistisch? Die CSU-Landesgruppenchefin in Berlin und Dachauer Bundestagsabgeordnete Gerda Hasselfeldt ist seit ihrem Gespräch am Rande des Plenums des Bundestags mit ihrem Parteifreund, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, am Donnerstagvormittag sehr zuversichtlich.

Neue Bahnen von Siemens: Neue Tram für München

Neue Trambahnen von Siemens für München. Der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft hat schon acht der schnittigen Avenio-Bahnen bestellt. Kosten: 29 Millionen Euro.

Maisach will keine S3 Stammstreckenslots für S4 abgeben

Aus Merkur-Online, 28.9.2012
Absage an S3-Umleitung

Maisach – Auf Maisacher Unterstützung können die geplagten Pendler entlang der S 4-Strecke nicht bauen, wenn sie auf mehr Züge im morgendlichen Berufsverkehr hoffen.

Viergleisiger Ausbau Berg am Laim – Markt Schwaben offiziell begraben

Inzwischen liegt mir die Liste der DB-Projekte des GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) 2012 – 2016 für Bayern vor. In der GVFG-List 2011 – 2015 war der viergleisige Ausbau Berg am Laim – Markt Schwaben (Anteil S-Bahn , Vorschlag des Landes Bayerns) noch enthalten, allerdings unter Kategorie C mit einer Bundesfinanzhilfe von 178 Mio Euro (allerdings mit nur 2 Mio Euro für 2011 und je 3 Mio Euro für die Jahre 2012-2015, und für die Folgejahre 164 Mio Euro). Offensichtlich wurde 2011 davon ausgegangen, dass bis 2015 kein baureifes Projekt vorliegt.  In der neuen GVFG-Liste 2012-2016 wurde diese Projekt vollständig gestrichen. Und dies, obwohl die S2 Erding eine der am stärksten belasteten Aussenäste ist, und trotzdem in den Nachmittagsstosszeit KEINEN 10-Minuten-Takt aufweist. Siehe Railblog-Eintrag. Pendler, wacht auf und beschwert euch! Die Adresse finden Sie hier.  

Arbeiten hinterm Rathaus für die Stammstrecke: Am Marienhof wird länger gebuddelt

Die archäologischen Grabungen am Marienhof dauern doch nun weit in den Oktober hinein. Grund für die Verzögerung: Brunnen und Latrinen, die gefunden worden seien.

Video: Wie die Bahn in Bayern den Regionalverkehr bluten lässt

Sprit ist teuer wie nie. Kein Wunder, dass die Zahl der Fahrgäste im Regionalverkehr in den vergangenen zehn Jahren um die Hälfte gestiegen ist. Mittlerweile herrscht in den Zügen deshalb oft ein unzumutbares Gedränge. Doch trotz des Erfolges ist kein Geld da, um die Zug-Kapazitäten angemessen zu erweitern. Das läge in erster Linie an den hohen Trassengebühren, die die DB – immer noch Eigentümerin des Schienennetzes – verlangt, behaupten die privaten Regionalverkehrsbetreiber. Finanziert die Deutsche Bahn, die gerade wieder einen Gewinnsprung vermeldet, ihre internationale Expansion auf Kosten des Regionalverkehrs? Bayerische Politiker und auch die EU-Kommission schlagen Alarm.


railblog-eigener-berichtsiehe auch:

Als im Jahr 2005 der schnellste Regionalverkehr zwischen München- Ingolstadt und Nürnberg in Betrieb gehen sollte, stellte die Bahn nämlich fest: Mit dem ursprünglichen Wagenmaterial im Nahverkehr, ist die Strecke nicht befahrbar.

Wie der Vater der „Zeitler- Kurve“ zum Flughafen politisch agiert

Doch vor allem der bisherige Direktabgeordnete Otto Zeitler, der selbst nicht mehr antreten wird, bietet der Ministerin die Stirn. Der 67-Jährige aus Nabburg gehört zu den Dinosauriern der CSU: Als er in den Landtag einzog, wurde Franz Josef Strauß zum Ministerpräsidenten gewählt; wenn er sich verabschiedet, wird er als dienstältester Oberpfälzer auf 35 Jahre im Maximilianeum zurückblicken. In seiner Wortwahl war Zeitler nie zimperlich. Dass er nichts mehr zu verlieren hat, macht es für Müller nicht leichter.


Infos: Die “Zeitler-Kurve” im Detail

Otto Zeitler und sein Vorschlag in den Medien


Flughafenanbindung: Kurvenreicher Streit

Setzt sich das Konzept von Otto Zeitler durch? Der Landtag soll die Tunnellösung des Oberpfälzer Abgeordneten prüfen lassen.


CSU-Politiker aus der Oberpfalz kritisiert Neufahrner Gegenkurve


Die so genannte „Zeitler-Kurve“ zur besseren Schienenanbindung des Münchner Flughafens könnte Realität werden. Das zumindest in ein Ergebnis der CSU-Klausurtagung im Kloster Banz.

Ostbayern: Oktoberfest-Chaos der Bahn

Viele Ostbayern, die derzeit per Donau-Isar-Express die Landeshauptstadt und das Oktoberfest ansteuern, finden sich vor allem morgens in übervollen Zügen wieder. Dieser Tage machten nicht wenige die Erfahrung, bereits von Passau aus die Metropole über gut zwei Stunden stehend und dichtgedrängt im Waggon anzusteuern. „Wir haben für den Donau-Isar-Express zwölf Züge“, sagt Franz Lindemair, Bahn-Sprecher Bayern, mit Blick auf den Ganztagesbetrieb im Stundentakt von und nach München.

Züge in Bayern: Schneller, moderner, direkter

Auf den Bahnstrecken südlich von München werden von Ende 2013 an viele neue und auch deutlich mehr Züge verkehren. Ausflügler und Pendler werden zudem schneller und öfter ohne Umsteigen in die Landeshauptstadt oder von dort in die Berge fahren können. Das ist das Ergebnis der Neuvergabe der drei großen Nahverkehrsnetze im Süden Bayerns, die der Freistaat diese Woche mit einem Erfolg für die Bayerische Oberlandbahn (BOB) abgeschlossen hat.

Die Tochter des französischen Konzerns Veolia wird demnach bis 2024 die Strecken nach Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries betreiben. Schon seit Dezember 2010 steht fest, dass die BOB unter dem Namen „Meridian“ künftig auch das Netz Rosenheim mit den Endhaltepunkten Salzburg und Kufstein von der Deutschen Bahn (DB) übernehmen wird.

Diese wiederum setzte sich wenige Monate zuvor im Wettbewerb um das sogenannte Werdenfels-Netz durch, das unter anderem die Strecken nach Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald, Oberammergau und Kochel am See umfasst. In allen drei Netzen tritt am 15. Dezember 2013 der neue Fahrplan in Kraft. Ein Überblick über die Neuerungen.

30. Horber Schienen-Tage: Teilnehmeranmeldung hat begonnen

Die Teilnehmeranmeldung zu den 30. Horber Schienen-Tagen hat begonnen. Die
alljährliche Fachtagung findet dieses Jahr vom 21. bis zum 25. November in Horb
am Neckar statt und steht unter dem Motto „Die Schiene – Rückgrat der
Mobilität“.

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Bürgermeister fordern rechtzeitige Fertigstellung der Linie A

Aus SZ Online, 26.9.2012: Alle 17 Rathauschefs im Landkreis fordern eine termingerechte Fertigstellung der Linie A im Dezember 2014. Das Eisenbahnbundesamt aber will sich wegen „vielschichtiger Unwägbarkeiten“ auf keinen Termin festlegen.

Eigentlich ist das nichts Neues. Alle S-Bahn-Projekte werden laufenden verschoben (siehe S7 Geretsried, S4 Buchenau, S6 Markt Schwaben, von der S1 Freising redet inzwischen gar niemand mehr). Aber alle Bürgermeister kämpfen nur jeweils für „ihre“ Linie, anstatt sich zusammen zu tun und für eine Poliitikänderung in Bayern und Berlin zu sorgen. In einer Demokratie hat jedoch das Volk seine Regierung verdient. 

Freude über die BOB

Die Bayerische Oberlandbahn gewinnt die Ausschreibung und verspricht, die Qualität und den Takt zu verbessern. Von Dezember an sollen mehr Züge nach Lenggries verkehren. Die Arbeitsplätze in der Werkstatt bleiben erhalten

Bahn streicht Direktverbindung von Berlin nach Kiew

Die letzte direkte Zugverbindung aus Deutschland in die Ukraine wird gestrichen. Als Begründung gibt die ukrainische Bahn mangende Rentabilität an.

Bahn zeigt umgebauten Triebwagen mit Hybridantrieb

Die umweltschonende und kraftstoffsparende Hybridtechnologie hält Einzug in den Nahverkehr. Die Deutsche Bahn AG präsentierte auf der Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin einen zu einem Hybridfahrzeug umgebauten dieselmechanischen Triebwagen der Baureihe VT 642, der von der Tognum-Tochter MTU Friedrichshafen mit einem neuen Antriebssystem ausgestattet wurde.

Tutzing: Brücke fast am richtigen Platz

Tutzing – Gute Nachrichten von Tutzings Problem-Baustelle: Am Montagabend gelang es Experten, die rund 1600 Tonnen schwere Brücke an den richtigen Platz zu schieben – fast zumindest.


Das Ende des Verkehrschaos ist in Sicht: Vom Wochenende an soll die Bahn wieder durch Tutzing rollen.

Weiter Verzögerungen auf der Stammstrecke

München – Und wieder heißt es, geduldig sein: Wegen einer Weichenstörung in Giesing kam es bereits am Nachmittag zu Verzögerungen. Am Abend sorgt eine Signalstörung für Probleme.

München wird Fernbus-Drehkreuz

München – München wird in einem liberalisierten Markt eine Drehscheibe des nationalen Linienbusverkehrs werden. Junge Unternehmen wollen den Bus auch im Inland als Alternative zur Bahn etablieren. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) an der Hackerbrücke bietet dafür beste Voraussetzungen.

Zweite Stammstrecke: SPD will Entscheidung herbeiführen

Nach dem Bürgerentscheid gegen den Bau einer dritten Startbahn im Erdinger Moos will die SPD das Flughafen-Darlehen zurückfordern und das Geld in den Ausbau der S-Bahn-Röhre stecken. Die Idee stammt ursprünglich von Ministerpräsident Horst Seehofer, der sich im Juni bei einem geheimen Treffen die Rückendeckung von Oberbürgermeister Christian Ude eingeholt hatte. Freistaat und Stadtspitze waren sich schnell einig, die Millionen-Schulden des Airports in die S-Bahn zu pumpen. Nur Berlin spielt bislang nicht mit.

Gräfelfing: Linie 268 künftig im Zehn-Minuten-Takt

Gräfelfing – Gute Nachricht für Pendler, die die Buslinie 268 nutzen: Zum Fahrplanwechsel 2012/2013 verkehrt die Linie im Bereich zwischen der U-Bahnhaltestelle Großhadern und der Haltestelle Lohenstraße am Lochhamer Schlag zu den Hauptverkehrszeiten nicht mehr im 20-, sondern 10-Minuten-Takt.

Weilheim-Tutzing: Züge frühestens ab Samstag

Landkreis – Zum zweiten Mal werden Pendler zwischen Weilheim und Tutzing enttäuscht: Die Bahn verlängert den Schienenersatzverkehr um weitere drei Tage – bis einschließlich 28. September.

Landkreis FFB ringt um Verbesserungen für S4

FuerstenfeldbruckBahnhof Fürstenfeldbruck: Auf Gleis 1 wächst schon Gras. Quelle: Stationsdatenbank der BEG

Leider wurde ein vom mir eingebrachter Vorschlag von Herrn Hermann Seifert (Nahverkehrsverantwortlicher beim Landkreis) und Herrn Michael Schrodi, Gemeinderat von Gröbenzell negativ und tendenziös beurteilt.

Der Artikel im Münchner Merkur wurde mit „S-Bahn: Zwei Linien sollen für die S4 bluten“ betitelt.

Hier meine Stellungnahme:
Nachdem mein Vorschlag, künftig einen der sechs in Pasing aus Germering bzw. Maisach pro Stunde ankommenden Züge über die Sendlinger Spange fahren zu lassen, um dadurch Slots für die S4 aus Buchenau freizubekommen, als Stankt Florians Prinzip verunglimpft wurde, bitte ich Sie, die folgende Stellungnahme abzudrucken.

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Kein Durchgangsverkehr? Münchens Südring zwischen München Ost und Hbf

Bahnverkehr von West nach Ost,

vom Hauptbahnhof oder Pasing nach München Ost…

 

 

Streit um S-Bahn-Ausbau: Ude watscht die Grünen ab

Im Dauerstreit um den Münchner S-Bahn-Ausbau hat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) seinen grünen Koalitionspartner in ungewöhnlich heftiger Weise abgewatscht und damit öffentlich brüskiert. „Münchenfeindlich“ sei die Haltung der Partner-Fraktion, und „im Ergebnis töricht“ – agiere die Stadt so, wie es sich die Grünen vorstellen, stehe man am Ende mit leeren Händen da. Was vermutlich das Ziel der grünen Tunnel-Gegner sei, sekundierte CSU-Stadtrat Manuel Pretzl, dessen Partei der SPD schließlich in einer Art Großen Koalition eine Mehrheit verschaffte: Ja zur Rückforderung der Flughafen-Darlehen. Und Ja zu einer zweckgebundenen Verwendung des Geldes für den Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels. Grüne, FDP, Linke und ÖDP stimmten dagegen.

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