Archiv für August 2012

Keine Verbesserung ohne massive Aufstockung der Finanzmittel für S-Bahnprojekte

Der Bund gibt pro Jahr nur ca. 330 Mio Euro für Projekte des ÖPNV aus. Dieses Geld geht in U-Bahn-, Strassenbahn-, und S-Bahnprojekte zusammen. Dabei werden 60% vom Bund getragen und 40% der Ausgaben müssen die Bundesländer bzw. die Kommunen selbst tragen. Insgesamt werden also in der Bundesrepublik pro Jahr nur 550 Mio Euro in den Ausbau des ÖPNV gesteckt.

Wie sieht es dagegen in der Schweiz aus: Allein für dem Ausbau der S-Bahn St. Gallen werden 50 Mio CHF ausgegeben. In Kürze stimmen die Stimmberechtigten des Kantons Neuenburg über ein S-Bahn-Projekt in Höhe von über 900 Mio CHF ab. Siehe Link.  

Das S-Bahn-Ausbauprojekt in der Agglomeration Zürich (4. Teilergänzung) kostet 470 Mio Franken. Die Ausgaben für den Bahnausbau in der Region Genf bis zum Jahr 2025 werden auf 2.5 Mrd. CHF geschätzt. 

Deutschland hat mit rund 80 Mio Einwohnern rund 10 mal so viele Einwohner wie die Schweiz mit knapp 8 Millionen. Allein Bayern hat mit knapp 13 Mio Einwohnern fast 50% mehr Einwohner als die Schweiz. 

Hieran sieht man, dass die Finanzausstattung für den ÖPNV in der Bundesrepublik insgesamt und in Bayern absolut lächerlich ist. Es wird schon schwer, für die Projekte des 13-Punkte-Sofortprogramms eine Finanzierung bereitzustellen, die 2. Stammstrecke ist beim gegenwärtigen Finanzierungsrahmen völlig illusorisch. Lassen wir uns von den Politikern nichts mehr vor machen. Abhilfe kann nur mit einer radikalen Aufstockung der Investitionen geschaffen werden. Aber welche Partei tritt mit dieser Forderung im Bundes- oder Landeswahlkampf auf? 

Fahrgäste fordern zügige Umsetzung des 13 Punkte-Sofortprogramms für München S-Bahn. Bayerns Politiker schlafen jedoch!

Am 9. Mai 2012 hat die Bayerische Staatsregierung ein Sofortprogramm für den Ausbau der Münchner S-Bahn beschlossen. Damit wurde win wichtiger Schritt zur Verbesserung für die Fahrgäste unabhängig von anderen Projekten und Wünschen getan. Die Aktion Münchner Fahrgäste unterstützt das Sofortprogramm. Seither sind nun 100 Tage vergangen – und der aktuelle Stand der Dinge interessierte den Fahrgastverband. In einem ausführlichen Gespräch mit den zuständigen Mitarbeitern von Verkehrsminister Martin Zeil konnte festgestellt werden, daß die Finanzierung des bayerischen Anteils gesichert ist und die Projekte mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Natürlich gibt es nach dieser für Bauprojekte kurzen Zeit noch keine sichtbaren Baumaßnahmen, aber die Projektorganisation ist aufgestellt. Beinahe für alle Projekte gibt es einen Termin zur Inbetriebnahme.

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Mobilität der Zukunft Wohin steuert die Autowelt?

Einfache Frage zum Bahntunnel

Wenn am selben Tag, an dem die Staatsregierung einen
zweiten S-Bahn-Tunnel innerhalb der S-Bahn-, also Nahverkehrs-Infrastruktur in Betrieb nehmen will,
fast der gleiche Tunnel für sämtliche Regionalexpress – Linien und das in verstärktem Takt in Betrieb ginge:
1. wäre das gut oder schlecht für das S-Bahn-System?
2. wäre das gut oder schlecht für die Fahrgäste?

zu 1. Die S-Bahnen würden entlastet und könnten sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren, nämlich den Detailverkehr innerhalb des S-Bahn-Bereiches und die Aufnahme des erwarteten Bevölkerungszuwachses.

 

zu 2. Die Pendler aus der EMM und von den Unterknoten im S-Bahn-Gebiet könnten wesentlich rascher ans Ziel, nicht ermüdet und verärgert zur Arbeit kommen, dabei zu sämtlichen Schnittstellen mit U-Bahnen – als Verteiler über die Stadt.
(Anm.für die Anhänger des Süd-Ringes: Eine Haltestelle Pocci-Strasse
ist mit langem Fußweg verbunden und nicht im Zentrum – und die verreisen wollen,müssten zum Hauptbahnhof extra umsteigen).

Da der RE-Verkehr auf der Infrastruktur des Fernverkehrs erfolgt,
könnte er den ICE- und Magistralen-Verkehr Richtung Salzburg und
Innsbruck mit aufnehmen.

Pendler – welche Züge benötigen sie?

1. Kommen die Pendler alle aus dem S-Bahn-Bereich?

2.Kommen nicht viele, von Jahr zu Jahr  mehr aus einem viel größeren Umfeld, zB   der EMM/EuropäischeMetropolregionMünchen?
Viele Pendler müssen entweder mit Fahrrad/PKW/Bussen zuerst zu den S-Bahn-Kopfstationen anreisen (oder anderen, und abends müde zurückfahren) oder
3.sie haben glücklicherweise stündlich einmal einen RB(Regionalzug) bzw. RE (Regionalexpress) zu einem Flügelbahnhof des Hbf München oder (aus Rosenheim oder Mühldorf kommend über Obf und ohne Zwischenstation) ebenfalls dorthin.
4.Von dort müssen sie sich mühsam durch (oft mehrfaches) Umsteigen einen Weg zum Ziel suchen.
5..Ist der „Wirtschaftsstandort Bayern“ nicht viel größer und der S-Bahn-Bereich darin ein relativ kleiner Teilbereich (wenn auch ein sehr wichtiger, da das nähere Umfeld der Landeshauptstadt München)? Was geschieht für den größeren Raum?

Ja, es fehlt eine z w e i t e Stammstrecke – aber als ein ausgebautes

R e g i o n a l – E x p r es s -N e t z (RE-Netz),und dieses
1. 2 – 3mal in der Stunde befahrene (je nach Strecke)
2. durchgebunden durch München, und d a z u und d e s w e g e n ein zweiter Tunnel
3. beide Netze miteinander abgestimmt, mit zusammen 10-Minuten-Takt.

Bahntunnel und Staatsregierung

Meine seit Jahren vertretene Meinung – ich habe dazu  keine Gegenargumente gehört: Wir brauchen dringend den zweiten Tunnel, aber die Staatsregierung hat das Projekt  in der falschen Form ausgearbeitet und in Berlin vorgelegt: als NV-Projekt. Der Bund kann so keinen höheren Beitrag leisten, und auch die Bahn ist gesetzlich im Recht.

Zudem: Was vorgeschlagen wird, kann das S-Bahn-Problem nicht lösen – denn es geht nicht an die Ursachen heran, die im Bahnknoten München liegen: an den  Z u g a n g s p o r t a l e n   zu dann beiden S-Bahn-Stammstrecken (I und II), also Pasing und Leuchtenbergring, und an den  Z u l a u f s t r e c k e n (siehe Artikel “Pendler…”).
Entweder wird das Projekt morgen abgesagt,
oder Bayern verschleudert Staatsgelder
oder man entschließt sich endlich zu Umplanungen und erlangt  dadurch Zugang zu weiteren Finanzierungstöpfen.

Dann würde man auch weitere Probleme nicht ungelöst liegen lassen: beide Magistralen, den  Güterverkehr.

Bahnverkehr und Staatsregierung: 13-Punkte-Programm —-2. Grundsätzliches, Folgerungen

Der Bahnknoten München ist sehr stark ausbaubedürftig -sowohl im
gemeinsamen Bereich der Stadtpassage zwischen den “Toren” Pasing und Leuchtenbergring (Stammstrecke I und Projekt Stammstrecke II; der Südring wird z.Zt. nur für den FV genutzt, ist ein Bogen um das Zentrum mit Krebsgang aus dem Hbf und ist stark überaltert; der Güterverkehr erfolgt heute weitestgehend über den Nordring und müsste im Osten total
überarbeitet und ergänzt werden)

als auch in den Aussenstrecken, wo in den stark frequentierten Strecken ein 4-Gleise-Ausbau zur Entflechtung von NV und FV dringend nötig wäre (im Westen jetzt nur 3 von 6 Strecken, im Osten nur 1 von nur 3 Strecken. Die beiden Linien nach Süden haben eigene Herausforderungen.)

1.
Mindestaufgabe sind 4 Gleise im Bereich fast aller Bahnhöfe, weiters
Überwerfungsbauwerke (am Westkreuz im Bau) und Wendegleise (s. Massnahme 13 in Weßling).
Die Portale Pasing und Leuchtenbergring sind für zwei S-Bahn-Stammstrecken (v.a. im Blick auf einen Ausbau für die Zukunft) ungeeignet – was in den Aussenstrecken gegen dieses Projekt spricht, habe ich soeben knapp skizziert. (Wer mit einem RE nach Freising fährt, hört fast jedes Mal die Entschuldigung “S-Bahn vor uns”.)
Hinzu kommen die nicht optimale Einmündung und Verschränkung in Laim
und das “Kopfmachen” der S-Bahnen nach Südosten am Obf.

Bahnverkehr und Staatsregierung: 13-Punkte Programm ——-1.Reaktionen/Bewertung/Kritik

Das Bayerische Kabinett hat also “erneut den Sachstand beim Bahnknoten beraten” und Beschlüsse gefasst:
-an der Vorlage betreffs 2.Stammstrecke festzuhalten
..sowohl im Genehmigungsverfahren als auch
..in den Finanzierungsbemühungen,
darüber hinaus
-ein “13-Punkte-Sofortprogramm für besseren Nahverkehr der Metropolregion München
.. (andere Formulierungen:“Qualität im Münchner S-Bahn-System”,
“Qualität des NV in der EMM nachhaltig zu verbessern” – Abkürzungen von mir)
in Angriff zu nehmen, also vertieft zu planen und die Planfeststellungsverfahren einzuleiten, mit einem zusätzlichen Finanzrahmen von 870 Mill Euro.

 

 

 

Die ersten Reaktionen liegen vor: von der SZ (“Stillstand bei der Stammstrecke”) und vom Merkur (“P0tpourri aus neuen und schon bekannten Projekten”), von der Grünen-Fraktion (“Offenbarungseid”,”keinen Schritt weiter gekommen”, “nichts weiter als alter Wein in neuen Schläuchen”) und OB Ude (“keinerlei Fortschritt , sondern nur ein anhaltendes Staatsversagen”).

Mein Urteil: weder Fisch noch Fleisch – einige Vorspeisen;

Aus für Gepäckträger am Hauptbahnhof Dienstschluss in der Bahnhofshalle

Von 2008 an fanden ehemals Wohnungslose als Gepäckträger im Hauptbahnhof einen Weg zurück in ein geregeltes Leben. Doch im Oktober muss der Männerfürsorgeverein den Service einstellen, weil das Projekt nicht mehr gefördert wird.

Alte Bahnhöfe in Bayern: Nächster Halt Schmuddeldorf

Hunderte Bahnhöfe in Bayern vergammeln. Viele davon wurden vor Jahren an einen britischen Finanzinvestor verkauft – und der hat offenbar kein Interesse an den Gebäuden. Die SPD verlangt nun den Rückkauf.

Keine Kühlung, keine Speisen und Eis auch nicht

Die Deutsche Bahn, besser ihre Kunden, hat schon wieder Ärger mit dem heißen Sommer. Nach wie vor ist das Problem mit den Klimaanlagen der ICE nicht komplett im Griff und neuerdings bereiten die Bord-Restaurants Ärger. Deren Kühlschränke fallen immer wieder aus.

Italien: Neue "Rote Pfeile" schneller als das Flugzeug

Die italienische Bahn Trenitalia will auf ihren Schnellstrecken künftig Tempo 360 km/h fahren. Dazu präsentierte sie am Sonntag in Rimini eine neue Generation von Hochgeschwindigkeitszügen.

S-Bahn-Sperrungen: Jetzt ist ein Jahr Ruhe

 

MÜNCHEN Dem Münchner S-Bahn-Chef ist die Erleichterung anzusehen. „Die letzten sieben Wochenenden haben unseren Kunden einiges abverlangt”, sagt Bernhard Weisser. Sieben Wochenenden mit der Stammstrecke als Mammut-Baustelle, mit Vollsperrung und Schienenersatzverkehr. Trotz einiger Probleme lief der Betrieb zufriedenstellend.

Schienenersatzverkehr München-Mühldorf: Planmäßig langsame Südostbayernbahn

Über manches, was wir hier schreiben, werden einige den Kopf schütteln. Für Profis und eingearbeitete Laien ist vieles nachvollziehbar, was der Otto- Normalverbraucher dennoch nicht versteht.

Zum diesjährigen Schienenersatzverkehr deshalb ein paar zusätzliche Worte:

Es gibt tatsächlich Pendler, die unterhalten sich im Zug darüber, ob bei diesen Baumaßnahmen nun vielleicht gleich ein zweites Gleis verlegt wird.

Nein, dem ist nicht so. Dem wird auch in diesem Jahrzehnt nicht mehr so sein!

Magistrale für Europa über Frankfurt- Wien statt München- Salzburg?

Geplant ist die Linie bisher über Stuttgart – Ulm – Augsburg – München. Doch ein Beschluss der Verkehrsminister im Frühjahr dieses Jahres sorgte zuletzt für Aufregung. Plötzlich war die Trasse im Süden Deutschlands nicht mehr alternativlos. EU-Experten errechneten, dass man über Frankfurt–Nürnberg–Passau fast ebenso schnell in den Donauraum gelangen könne.

Und da im Bundesverkehrsministerium mit Staatssekretär Andreas Scheuer ein Politiker aus Passau an entscheidender Stelle sitzt, klingelten bei Politikern und Vertretern der Industrie- und Handelskammer für Schwaben die Alarmglocken. Sollte auch hier die Region von der Berliner Politik, wie schon in den 90er Jahren bei der ICE-NeubaustreckeMünchen–Ingolstadt–Nürnberg, abgehängt werden?

Ulm: Bahn kennt Konzept nicht

Hermann hatte angesprochen, dass das Land das neue Ulmer Regionalwerk nicht mitfinanziere. Diese Vorlage griff der Ulmer Baubürgermeister Alexander Wetzig sofort auf: „Auch wenn Sie nicht gleich was mitbringen“, sagte er an Hermann gewandt: Für einen Minister werde es immer teuer, wenn er nach Ulm kommt. Eine Abordnung aus Interessenvertretern des S-Bahn-Konzepts im Ulmer und Neu-Ulmer Raum werde ihn demnächst besuchen, um über das Konzept zu reden. Auch gegenüber der Bahn zeigte sich Wetzig nicht frei von Wünschen: „Wir brauchen mehr Flächen für unser städtebauliches Citybahnhofs-Projekt“, sagte er.

Deutschland knausert beim Schienennetz

„In Frankreich wird innerhalb von drei, vier Jahren ein Großprojekt finanziert und gebaut, Dann kommt das nächste dran“, so Clausecker. „In Deutschland arbeiten wir an vielen Projekten gleichzeitig, mit relativ geringen Mitteln. Folge: Die Bauzeit liegt oftmals bei zehn bis 20 Jahren, manches bleibt noch länger liegen. Und während die Franzosen mit neuen Projekten relativ schnell Erlöse erzielen – zum Beispiel durch Trassengebühren – muss man in Deutschland ewig darauf warten. „Das ist unwirtschaftlich“, konstatiert Clausecker.

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Pannenserie bei Talent-2-Zügen: Hervorragendes Konzept, schlampige Umsetzung

Aus SZ Online, 15.08.2012
Die Talent-2-Züge sind ständig defekt. Und damit Sinnbild für den Zustand der deutschen Bahnindustrie. Ein Drittel ihres Umsatzes liegt auf Eis. Denn die Zulassungsverfahren für neue Züge wurden verschärft, die Auslieferung verzögert sich. Schuld daran: die vielen Pannen.

Oberlandbahn schneidet mies ab

Holzkirchen – Die Bayerische Oberlandbahn ist bei Kunden recht beliebt – doch in einer Rangliste der Eisenbahngesellschaft schneidet sie schlecht ab. Bei der BOB wird gerätselt.

Stammstrecke: Dafür wurde sie so lange gesperrt

Ergebnis: Dem Benutzer wird zwar nicht alles gleich auffallen, insgesamt aber wird die S-Bahn feuersicherer, die Bahnsteige heller und der Betrieb im Winter zuverlässiger. Die Bahn verbaut bei diesem Projekt 25 Millionen Euro und ist, so Bahnhofschef Heiko Hamann, „voll im Zeitplan“.

Hier noch die offizielle Presseerklärung der DB Mobility Logistics AG.

Zeil: Finanzierung für Stammstrecke soll im Herbst stehen. Nur Wahlpropaganda oder Wunschdenken?

Aus die Welt Online, 8.8.2012
Zeil: Finanzierung für Stammstrecke soll im Herbst stehen
„Wir sind sehr, sehr zuversichtlich“
München (dapd-bay). Die Finanzierungslücke bei der zweiten S-Bahn-Stammstrecke für München könnte nach Einschätzung von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) bald geschlossen sein. „Wir sind sehr, sehr zuversichtlich, dass wir noch im Herbst die Finanzierung der zweiten Stammstrecke auf die Beine gestellt haben“, sagte der Minister am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk.

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Bei Bahn-Elektrifizierung nur Mittelmaß

Danach war das Bundesschienennetz Ende 2010 erst zu 58,8 % elektrifiziert, während der Spitzenreiter Schweiz einen Elektrifizierungsgrad von 99,3 % vorweisen konnte. Damit liegt Deutschland zwar leicht über dem EU-Durchschnitt von 52,3 %, aber hinter wichtigen Ländern Kerneuropas wie den Niederlanden, Italien, Österreich, Spanien und sogar Polen.

Probleme im Gotthardtunnel: Schon Schneeflocken lösen Alarm aus

Nicht zu übersehen sind allerdings auch die gigantischen Baustellen auf den Zufahrtsstrecken zum Gotthard, unter den die Schweiz den Transitverkehr aus den EU-Ländern von der Straße auf die Schiene zu verlagern sucht. 2016 soll die längste Eisenbahnröhre der Welt fertig sein.

Petershausen: Beredte Klage über Verspätungen

Während nämlich das Logistikunternehmen in Pressemeldungen gerade einen „Passagierrekord auf der Schiene“ feiert, „funktioniert das System Bahn im Detail überhaupt nicht“, erklärt Mittl. Konkret: Fast jeden zweiten Tag komme der Regionalzug München – Ingolstadt, den er als Berufspendler für den Arbeitsweg nutzt, fünf bis zehn Minuten zu spät in Petershausen an. „Eine Verspätungsquote von 50 Prozent, damit kann man nicht zufrieden sein.“ Wenige Minuten Verspätung können doch so schlimm nicht sein, möchte man meinen. Doch der Bus 728 Richtung Kollbach ist dann regelmäßig schon abgefahren. Die Busfahrer könnten nicht beliebig lange warten. „Auch die haben ihren Fahrplan einzuhalten.“ Die Folgen sind unzumutbar, findet Mittl: „Täglich noch ein Fußweg von 40 Minuten nach Hause, das kann man selbst jetzt im Sommer nicht mehr sportlich nehmen.“ Und manche seiner Mitreisenden haben noch längere Strecken zu absolvieren.

S-Bahn-Verlängerung: Stadt distanziert sich von der Lokalen Agenda

Geretsried – Mitglieder der Lokalen Agenda 21 haben Anfang Juli die komplette S-Bahn-Planung in Frage gestellt. Die Stadt Geretsried distanziert sich nun von diesen Aussagen .

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